Den Hunger weltweit bekämpfen


Nothilfe bei Katastrophen und Kriegen

Das UN World Food Programme (WFP) ist die größte humanitäre Organisation der Welt und bekämpft den Hunger weltweit.
 

In Notfällen bringen wir Nahrungsmittel dorthin, wo sie dringend benötigt werden und helfen so den Opfern von Kriegen, Konflikten und Naturkatastrophen. Wenn die Katastrophe überstanden ist, unterstützen wir die Betroffenen dabei, ihre Existenz wieder aufzubauen und bald wieder ein eigenständiges Leben zu führen. WFP-Entwicklungsprogramme helfen zugleich gezielt die Ursachen des Hungers zu beseitigen. Weitere Informationen über die Arbeit des WFP finden Sie hier

WFP ist Teil der Vereinten Nationen und finanziert sich ausschließlich aus freiwilligen Beiträgen von Regierungen, Unternehmen und Privatpersonen. Sie können hier an WFP spenden.  

Seit seiner Gründung 1961 verfolgt WFP eine Vision: eine Welt, in der jeder Mensch stets Zugang zu den Nahrungsmitteln hat, die für ein aktives und gesundes Leben notwendig sind. Wir verfolgen dieses Ziel gemeinsam mit den anderen für Ernährungsfragen zuständigen UN-Organisationen, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization; FAO) und dem International Fund for Agricultural Development (IFAD), deren Zentralen ebenfalls in Rom sind. Regierungen, weitere UN-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen wie die Deutsche WelthungerhilfeMalteser InternationalCARE und World Vision sind unsere Partner. Weitere Informationen über die Partner des WFP finden Sie hier

2013 unterstützte die UN-Organisation mehr als 80 Millionen Hungernde in 75 Ländern mit Ernährungshilfe. Über 13.500 Mitarbeiter sind für WFP im Einsatz, die meisten von ihnen leisten in entlegenen Gebieten direkte Hilfe an hungernde Menschen.

 

 Das Welternährungsprogramm (WFP) und die strategischen ZieleWFP hat fünf strategische Ziele:

  1. Leben zu retten und Menschen und ihre Existenzgrundlagen in Krisen zu schützen
  2. Akuten Hunger zu verhindern und in Katastrophenschutz zu investieren
  3. Im Anschluss an Konflikte und Naturkatastrophen Existenzgrundlagen wiederaufzubauen
  4. Chronischen Hunger und Unterernährung zu verringern 
  5. Die Fähigkeiten von Ländern zu stärken, selbständig den Hunger zu bekämpfen, etwa durch lokale Einkäufe und die Übergabe von Hilfsprogrammen an lokale Träger

Exekutivrat und Strategie

WFP wird von einem Exekutivrat geführt und kontrolliert, der aus 36 Mitgliedsstaaten besteht, darunter zahlreiche Entwicklungsländer und derzeit auch Deutschland und die Schweiz. 

Exekutivrat

Der UN-Generalsekretär und der Generaldirektor der UN Food and Agriculture Organisation FAO ernennen gemeinsam die WFP-Exekutivdirektorin oder den Exekutivdirektor für jeweils fünf Jahre. Als Nachfolgerin von Josette Sheeran ist seit April 2012 die US-Amerikanerin Ertharin Cousin als Exekutivdirektorin für Leitung und Management des WFP sowie alle seine Programme, Projekte und weitere Aktivitäten verantwortlich. WFP hat außerdem vier stellvertretende Exekutivdirektoren für spezifische Aufgaben. 

Die Strategie der Organisation ist im „Strategic Plan“ festgelegt, der alle vier Jahre erneuert wird. Den derzeitigen Plan hat der Exekutivrat 2008 verabschiedet und damit die Methoden der modernen Ernährungshilfe dargelegt, die weit über die klassische Nahrungsmittelhilfe  hinausgeht und den Hunger an seiner  Wurzel  bekämpft, zum Beispiel  durch lokalen Ankauf von Nahrungsmitteln, Bargeldprogramme und „Food for Work“-Programme . Weitere Informationen zu den innovativen Ansätzen des WFP im Kampf gegen den Hunger finden Sie hier.