7 Erfolgsgeschichten: wie der Hunger besiegt werden kann


Erfolgsgeschichten im Kampf gegen den Hunger

Jeden Tag machen Millionen von Kindern den ersten riesigen Schritt aus der Armut, indem sie zur Schule gehen. Aber kein Kind kann diesen Schritt mit leerem Magen machen. Sie brauchen nahrhafte Mahlzeiten, um zu lernen und gesund aufzuwachsen. Aber was passiert mit den Schulkindern, wenn sie erwachsen sind? Wir möchten sieben von ihnen hier vorstellen.

 

Schulessen weltweitReport zur Ernährung von Schulkindern weltweit

Im Sommer 2013 stellte WFP erstmals einen globalen Report zur Ernährung von Schulkindern vor. Hier wird deutlich, dass weltweit fast 368 Millionen Kinder, eines von fünf, eine Schulmahlzeit am Tag erhalten. Gleichzeitig kommen Schulspeisungsprogramme dort am wenigsten zum Einsatz, wo sie am dringendsten gebraucht werden: in den ärmsten Ländern der Erde. Der Bericht zeigt auf, warum Schulmahlzeiten sowohl für Entwicklungsländer als auch für Industrienationen wichtig sind und liefert Statistiken, Karten, Analysen und Hintergründe, um Schulmahlzeiten effektiver zu machen.

 
Paul Tergat und WFPDer Marathonläufer

Bevor Paul Tergat zwei olympische Medaillen gewonnen und den Marathon-Weltrekord gebrochen hat, war er Schüler in Kenias verarmten Rifttal. Es selbst sagt, dass die Schulspeisung in seiner Kindheit eine entscheidende Rolle für die Entwicklung seines athletischen Talents spielte. Tergat ist heute WFP-Botschafter gegen den Hunger, im Namen der hungernden Schulkinder weltweit. Erfahren Sie mehr über Paul Tergat.


Erfolgsgeschichte in DadaabDie Vorzeige-Studentin

Während die meisten Teenager eher düster an den Schulbeginn denken, gibt es in Kenia eine, die die Rückkehr zur Schule als einen Erfolg sieht. Nachdem Fatuma Omar in Dadaab, dem weltweit größten Flüchtlingslager, aufgewachsen ist, gewann sie ein Stipendium für Nairobis beste Mädchenschule. Sie denkt bereits über das College nach, an dem sie Medizin studieren will, um Ärztin zu werden. Hier erfahren Sie mehr über Fatuma Omar.

Jahrgangsbester in BurundiDer Journalist

Polio und Armut bedeuteten für Apollinaire Gahungu eine schwierige Kindheit. Aber die Dinge entwickelten sich zum Positiven, als er in eine WFP-geförderte Schule in Bujumbura, Burundi geschickt wurde und als Bester seines Jahrgangs abschloss. Nach einer erfolgreichen Karriere als Journalist arbeitet er heute für die südafrikanische Botschaft in Burundi. Lesen Sie mehr über Apollinaire Gahungu.

 

BildungsministerinDie Bildungsministerin

Als Kind war Lesothos Bildungsministerin selbst Empfängerin von Schulmahlzeiten. Heute ist sie Teil der Landesregierung und gibt ihr Bestes, um den Kinder ihres Landes die gleichen Vorteile bieten zu können. Etwa 1.500 Schulen in Lesotho führen Schulspeisungsprogramme durch. „Ich bin ein gutes Beispiel dafür, was Schulspeisungen bewirken können“, sagt die Ministerin. Lesen Sie mehr über Lesothos Bildungsministerin.

 

Schulspeisung als ErfolgsgeschichteDie Karrierefrau

Im Jahr 1990 spielte die sieben Jahre alte Vera Tavares in einer WFP-Dokumentation über reichhaltige Mahlzeiten mit, wegen derer sie in der Schule blieb. Heute ist sie eine studierte Karrierefrau, die mit ihrem Einkommen ihre Familie unterstützt. Vera erzählt uns, wie die regelmäßigen Schulspeisungen ihr geholfen haben, den Teufelskreis von Hunger und Armut zu durchbrechen. Lesen Sie mehr über Vera Tavares.


WFP SchulmahlzeitenDie Entwicklungshelferin

Kekeletso Mabeleng erinnert sich lebhaft, wie sehr sie die WFP-Schulspeisungen mochte, als sie noch ein Kind in einer armen Gegend in Lesotho war. Heute arbeitet sie für WFP, um sicherzustellen, dass die heutigen Kinder die gleiche Unterstützung bekommen. Sie ist bereits seit 8 Jahren bei WFP und führt Ernährungsprogramme mit der Regierung durch. Sehen Sie hier ein Video über Kekeletso Mabeleng.

FahrerDer WFP-Fahrer

Wilson Ereng, ein Fahrer für WFP in Kenia, ging zum ersten Mal zur Schule als der Familienbetrieb zusammenbrach und es zu Hause nichts zu essen gab. Die versprochenen Mahlzeiten von WFP ließen ihn für die nächsten 10 Jahre weiter zur Schule gehen und ermöglichten, dass er einen Bildungsabschluss erhielt. So erinnert er sich an diese Jahre. Lesen Sie mehr über Wilson Ereng.