10 Fakten über Hunger in Syrien

Veröffentlicht am 14 März 2016

Eine ganze Generation syrischer Kinder leidet unter dem Konflikt. Seit Jahren können viele nicht mehr zur Schule gehen. Tausende sind mangelernährt. Der Konflikt gefährdet ihre Zukunft.

Copyright: WFP/Abeer Etefa 

Die humanitäre Situation in Syrien verschlechtert sich zunehmend. In keiner anderen Region muss WFP derzeit mehr Nothilfe leisten, als in Syrien und den Nachbarländern. Machen Sie auf diese 10 Fakten über den Hunger in Syrien aufmerksam und teilen Sie sie über Twitter.

1) Seit Ausbruch des Konflikts in 2011 sind über 11 Millionen Syrer, das ist die Hälfte der Bevölkerung, aus ihrer Heimat in andere syrische Städte oder benachbarte Länder geflohen.

2) Vor der Krise war Syrien ein Land mit überwiegend mittleren Einkommen. Heute lebt jeder zweite Mensch in Syrien unterhalb der Armutsgrenze.  

3) Es kostet WFP weniger als 1 Euro pro Tag, einen syrischen Flüchtling zu ernähren.   

4) Seit Beginn der Krise ist der Bedarf an humanitärer Hilfe in Syrien um das 12-fache gestiegen.  

5) WFP unterstützt knapp 6 Millionen Menschen in Syrien und den Nachbarländern mit Nahrungsmittelrationen, Gutscheinen und E-Cards   

6) Über die Gutscheinprogramme flossen bisher mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar in die Wirtschaft der Nachbarländer, die syrische Flüchtlinge aufgenommen haben.  

7) Die Ernte Syriens fiel 2015 wegen vermehrtem Regen etwas besser aus, verglichen mit dem vom Dürren geprägten Vorjahr. Dennoch erschwerten zerstörte Straßen und mangelndes Benzin, dass Nahrungsmittel von den Äckern auf die Teller der Menschen gelangten.   

8) Um Hunger und Mangelernährung bei syrischen Kindern vorzubeugen, unterstützt WFP sie mit Spezialnahrung, die mit Nährstoffen und Vitaminen angereichert ist durch das Schulmahlzeiten-Programm, damit sie trotz des Konfliktes weiterhin die Schule besuchen können.  

9) Allein in Syrien erreicht WFP monatlich mehr als 4 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln.

10) Seit Beginn der Krise wurden mehr als die Hälfte der syrischen Bäckereien beschädigt. In den Regionen, die am stärksten betroffen sind, stiegen die Nahrungsmittelpreise um bis zu 1000 Prozent an. 

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