Schulmädchen in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, erhalten Schulmahlzeiten und können so dem Teufelskreis aus Hunger und mangelnder Bildung entfliehen. Copyright: WFP/Heather Hill
Während für Kinder in Deutschland der Schulbesuch selbstverständlich ist, sieht dies für Kinder in Kambodscha anders aus. In dem südostasiatischen Land stehen arme Familien vor der Frage: Schicken wir unser Kind zur Schule oder muss es zum mageren Auskommen der Familie beitragen?
Viele Familien und ihre Kinder erhalten dank der erfolgreichen Kooperation zwischen der BASF Stiftung und WFP die Chance auf Bildung und damit auf eine bessere Zukunft.
WFP unterstützt die Kinder, den Teufelskreis aus Armut und fehlenden Bildungschancen zu durchbrechen, indem es ihnen mit Schulspeisungen hilft. Die Spenden der BASF und ihrer Mitarbeiter tragen jetzt dazu bei, dass die Kinder eine warme Mahlzeit in der Schule bekommen und dass sie zur Schule gehen, anstatt für ihr tägliches Essen arbeiten oder betteln zu müssen.
Die Spenden sind über eine gute Tat zur Weihnachtszeit hinausgegangen, da die Mitarbeiter sich aus Überzeugung engagierten: „Ich habe gespendet, da ich im Januar 2012 durch Kambodscha, Laos und Vietnam gereist bin. Mich haben diese Länder sehr beeindruckt, vor allem Kambodscha. Wir hatten das Glück, mit einigen Personen interessante Gespräche zu führen. Ich sehe das Geld dort gut angelegt“, sagt Martina Zieger, Mitarbeiterin der BASF SE.

Kambodscha ist heute im Aufbruch, nach jahrzehntelangen inneren Unruhen und Konflikten, die es zu einem der ärmsten Länder Südostasiens gemacht haben. Wie wichtig es deshalb gerade hier ist, die körperliche und geistige Entwicklung der heranwachsenden Generation im frühen Stadium zu unterstützen, unterstreicht Jean-Pierre de Margerie, WFP-Landesdirektor in Kambodscha im Interview mit der BASF-Mitarbeiterzeitung BASF Information: „Schulmahlzeiten bereitzustellen, trägt dazu bei, die Einschulungsquoten zu erhöhen, akuten Hunger zu bekämpfen sowie die Konzentration und Leistung der Kinder in der Schule zu verbessern.“