Ein Mann erhält Hilfe in Form von Bargeld in Burkina Faso. WFP/Benoit Geers
Die Unterstützung mit Bargeld steht im Einklang mit der Unterstützung der Regierung in Burkina Faso, um auf die Nahrungsmittelknappheit in der Sahelzone zu reagieren. In der kritischen Zeit vor der nächsten Ernte (Juli bis Oktober) ist die Narhungsmittelversorgung für 2,9 Millionen Menschen unsicher. Das von WFP verteilte Bargeld ist Teil einer groß angelegten Hilfsaktion, bei der 1,1 Millionen Menschen in Burkina Faso in zehn gefährdeten Regionen unterstützt werden. Familien aus den Regionen, in denen Nahrungsmittel besonders knapp sind, erhalten Getreide, Hülsenfrüchte und Speiseöl. In sieben weiteren Regionen, in denen Lebensmittel auf den Märkten vorhanden sind, unterstützt WFP Familien mit Bargeld.
Durch die Unterstützung der Familien mit Gutscheinen und Bargeld sollen die lokalen Märkte gestärkt und die Produktivität von Kleinbauern erhöht werden. Gutscheine und Bargeld ermöglichen den Hungernden, selbst zu wählen, wofür sie das Bargeld ausgeben. Zusätzlich reduziert die Hilfe durch Bargeldrationen und Gutscheine die Transportkosten, da Nahrungsmittel an den Verteilungsstationen gesammelt werden.
Die Unterstützung mit Bargeld erfordert viel Vor- und Nachbereitung: WFP arbeitet eng mit Regierungen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vor Ort zusammen. Die Haushalte, die Unterstüztung erhalten, werden nach besondereren Kriterien ausgewählt. Während der Hilfsoperation werden die Bargeldrationen durch Instrumente der Mikrofinanzierung freigegeben.