Ein Flüchtlingslager in Mauretanien. Hier finden tausende von Menschen Zuflucht vor dem Konflikt in Mali. Copyright WFP/Justin Smith
99 Millionen Menschen haben im letzten Jahr Ernährungshilfe von WFP bekommen – jeder fünfte von ihnen war ein Flüchtling: gezwungen über die Grenzen zu fliehen oder im eigenen Land als Binnenvertriebener auf der Flucht vor Gewalt oder Naturkatastrophen. Sie alle gehören zu den Menschen auf der Welt, die am meisten gefährdet sind.
WFP hat 2011 Ernährungshilfe bereitgestellt für:
Viele Flüchtlingskrisen halten oft über einen längeren Zeitraum an. Das UN World Food Programme (WFP) unterstützt zum Beispiel äthiopische und eritreische Flüchtlinge in Lagern nahe der sudanesischen-eritreischen Grenze, die schon in den 1960ern errichtet wurden.
Zu den neusten Camps zählen jene in Mauretanien, Niger und Burkina Faso, wo WFP Zehntausende von malischen Flüchtlingen unterstützt, die aufgrund des jüngsten Staatsstreichs ihr Zuhause verlassen mussten.
WFP arbeitet eng mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen, um die Flüchtlinge, die neu ankommen mit Notfallrationen und die bereits registrierten Flüchtlinge mit langfristiger Ernährungshilfe zu unterstützten.
Auch die Internationale Organisation für Migration (IOM) und nationale Regierungen sind wichtige Partner von WFP, wenn es darum geht Heimkehrer mit Paketen zur Wiedereingliederung zu helfen, damit sie Zuhause wieder auf die Beine kommen. Aktuell hilft WFP zum Beispiel Tausenden von Heimkehrern im neu gegründeten Südsudan.