Syrien: WFP weitet Unterstützung aus

Veröffentlicht am 30 November 2012

Ein Kind vor einem zerstörten Haus in Homs, eine der Städte in Syrien, die besonders von gewalttätigen Ausschreitungen betroffen sind. Foto: WFP/Abeer Etefa

Während in Syrien die Kämpfe andauern, steigt der Bedarf an Nahrungsmitteln für tausende Flüchtlingsfamilien. Das UN World Food Programme (WFP) ist in Syrien und den Nachbarländern tätig, um diese Menschen vor Ort mit Ernährungshilfe zu unterstützen – hier ein Überblick über die WFP-Aktivitäten.

Während die Kämpfe in Städten wie Aleppo, Damaskus und Homs andauern, weitet WFP die Ernährungshilfe aus. Diese Menschen sind vor den Gefechten geflohen und bei Verwandten oder in Notunterkünften untergekommen.  

WFP hat im September 1,5 Millionen Menschen in Syrien mit Ernährungshilfe erreicht, das sind doppelt so viele wie noch im Juli.

Versorgt werden vor allem Flüchtlinge, aber auch bedürftige Familien, die in ihren Häusern verharren und aufgrund der schwierigen Sicherheitslage nur begrenzt Zugang zu Nahrungsmitteln haben. Mittlerweile ist die Zahl der Flüchtlinge auf 1,2 Millionen gestiegen.

Helfen Sie helfen

Im September hat WFP 1,5 Millionen Menschen mit Ernährungshilfe erreicht. Leisten Sie heute lebensrettende Nothilfe für die betroffenen Familien

Steigende Nahrungsmittelpreise
In den von Kämpfen betroffenen Regionen haben sich die Nahrungsmittelpreise seit dem Beginn des Konfliktes verdoppelt. In Bezirken, die dringend Nothilfe benötigen, stiegen die bereits hohen Preise um weitere 20 Prozent.

Mit Hilfe von lokalen Partnern und des syrisch-arabischen Roten Halbmonds kann WFP die meisten der 14 syrischen Bezirke mit Nahrungsmitteln erreichen. Allerdings gibt es auch Regionen, die aufgrund der  schlechten Sicherheitslage von der Versorgung abgeschnitten sind.

Weitere 350.000 Menschen haben Syrien verlassen und befinden sich in den Nachbarstaaten Irak, Libanon, Jordanien und der Türkei. Die WFP-Mitarbeiter in diesen Ländern verteilen Nahrungsmittelgutscheine an die Flüchtlinge.

Flüchtlinge
Im August versorgte WFP 120.000 syrische Flüchtlinge in Irak, Libanon und Jordanien mit Lebensmitteln und Gutscheinen.

Die Essensgutscheine können eingetauscht werden gegen eine Reihe von Lebensmitteln - unter anderem Milch, Käse, Jogurt und Eier, die üblicherweise nicht in den Notrationen enthalten sind. WFP verwendet Gutscheine, wenn Lebensmittel auf den Märkten zugänglich sind, jedoch die Menschen nicht ausreichend Geld haben, um sich diese leisten zu können.