WFP auf der Internationalen Grünen Woche

Veröffentlicht am 18 Januar 2017

Hoher Besuch am WFP-Stand: Entwicklungsminister Gerd Müller kam zum Auftakt gemeinsam mit WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin. Foto: BMZ/Thomas Ecke

Ein Snack aus Food Waste, 3D-Einblicke in ein jordanisches Flüchtlingscamp und innovative Ernährungshilfe – das UN World Food Programme (WFP) war auch in diesem Jahr mit einem vielfältigen Programm auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertreten.

Zum Auftakt besuchte WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin zusammen mit dem deutschen Entwicklungsminister Gerd Müller den WFP-Stand im Rahmen des Neujahrsempfang des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Vor den geladenen Gästen, darunter die Welthungerhilfe als einem wichtigen WFP-Partner, sprach Frau Cousin über Herausforderungen im Kampf gegen Hunger, die bedeutende Unterstützung der Bundesregierung für Millionen Menschen weltweit und innovative Lösungswege, die WFP bereits erfolgreich für eine Welt ohne Hunger geht. 


Foto: BMZ/Thomas Ecke

Als weiteres Highlight hat WFP am 24. Januar zu einem "Healthy not Hungry" Mittagessen an der Bühne der BMZ-Präsenz eingeladen. Unter dem Thema „Rezepte gegen Hunger. Wie können wir gemeinsam das zweite Nachhaltige Entwicklungsziel – eine Welt ohne Hunger bis 2030 – erreichen“, sprach WFP-Direktor Ralf Südhoff mit Dr. Stefan Schmitz, BMZ-Beauftragter für eine Welt ohne Hunger, über innovative Lösungen gegen Hunger wie der Einsatz von Iris-Scanner in Flüchtlingscamps und Cash-for-Work-Programme, mit denen Kleinbauern weltweit ihre Ernten verbessern und sich gegen Dürren oder Überflutungen schützen können.

Eingeladen war auch Foodbloggerin Pauline Bossdorf, die mit WFP im Herbst 2016 syrische Familien in der Türkei besuchte und dem Publikum aus erster Hand berichten konnte, wie einfach Flüchtlinge mit elektronischen Gutscheinen Nahrungsmittel kaufen können sowie Bernhard Kowatsch, Leiter des WFP Innnovation Accelerator, der den Besuchern innovative Technologien im Kampf gegen den Hunger wie die Spendenapp ShareTheMeal vorstellte.


Foto: BMZ/Thomas Ecke

Im Anschluss an die Diskussion reichten wir den Besuchern leckere Snacks aus Food Waste – live zubereitet von den Köchen des Real Junk Food Project Berlin, einer sozialen Bewegung, die weltweit auf Nahrungsmittelverschwendung aufmerksam macht. 


Foto: BMZ/Thomas Ecke

Die ganze Woche über konnten sich die Besucher an unserem Stand über die Arbeit von WFP für Menschen in Not und die Facetten der innovativen Ernährungshilfe informieren. Neben 3D-Brillen, die einen umfangreichen Einblick in den Alltag eines syrischen Flüchtlingslagers vermitteln, haben die Besucher erstmals ein digitales Bezahlsystem getestet, mit dem Flüchtlinge weltweit unkompliziert Nahrungsmittel mit Geldkarten einkaufen. Außerdem haben wir weitere innovative Projekte vorgestellt, die Kleinbauern und arme Familien darin unterstützen, ihre Ernten zu verbessern und sich so langfristig aus dem Hunger zu befreien sowie unsere WFP-Spendenapp ShareTheMeal.