Hunger - Hotspots weltweit


Drei Notsituationen erfordern zurzeit unsere Aufmerksamkeit: die Konflikte in Syrien, Südsudan und der Zentralafrikanischen Republik gefährden vor allem Frauen und Kinder. Jede Situation ist einzigartig, aber es gibt eine gemeinsame Bedrohung – Hunger.  Bitte informieren Sie sich und spenden Sie noch heute.

Zentralafrikanische Republik

Die Zentralafrikanische Republik ist mit einer Hungerkrise konfrontiert, die sich stetig verschlimmert. Kämpfe haben hunderttausende Menschen vertrieben, die Wirtschaft des Landes ist zusammengebrochen. Viele der muslimischen Händler sind geflohen, sodass die bisherigen Wege, auf denen sich die Einwohner mit Nahrung versorgt haben, nicht mehr existieren. Zugleich ist aus der Krise eine regionale geworden,tausende Familien fliehen über die Grenzen der Zentralafrikanischen Republik in die Nachbarländer.

Im Land selbst suchen die Menschen in provisorischen Lagern, die sie nahe der Hauptstadt Bangui aber auch in ländlichen Gebieten errichtet haben, Schutz. Mangelhafte Hygiene, fehlendes Saatgut für die Bauern und steigende Nahrungsmittelpreise verschlimmern die Krise weiter. Zudem wird die nahende Regensaison die Nothilfe erschweren.

Trotz der anhaltenden Gefahr ist WFP vor Ort und hilft den Menschen mit Notrationen. Wir wollen die Hilfsoperationen weiter ausbauen und 2014 mehr als 1 Million Betroffene unterstützen.

Südsudan

Bereits mehr als 430.000 Menschen, die durch die jüngste Gewalt im Südsudan ihre Heimat verloren haben, haben von WFP und Partnerorganisationen Ernährungshilfe erhalten. Wir unterstützen außerdem zehntausende Flüchtlinge in den Nachbarländern Südsudans, wie Uganda.

Der Konflikt treibt Millionen Menschen in den Hunger, selbst in Gebieten des Landes, die nicht direkt von Kämpfen betroffen sind. Zum einen, weil Handelswege und Märkte gestört sind. Zum anderen, weil die Kämpfe die Hilfsbemühungen stark beeinträchtigen. WFP ruft alle Konfliktparteien auf, den Hilfsorganisationen besseren Zugang zu gewähren, damit die Zivilisten Unterstützung erhalten.

Die Kämpfe haben hat so viel Schaden angerichtet, dass Hunger in den kommenden Monaten zunehmen wird und zahlreiche Menschen für lange Zeit auf Ernährungshilfe angewiesen sein werden, während sie versuchen, ihr Leben wieder aufzubauen. Wir planen, 1,3 Millionen Menschen in den nächsten sechs Monaten zu helfen.

Syrien

Millionen Syrer leben nun schon seit drei Jahren in einem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass fast die Hälfte der syrischen Bevölkerung keinen gesicherten Zugang zu Nahrung hat. WFP ist zunehmend besorgt über die Ernährungslage der Menschen, die in schwer erreichbaren Gegenden im ganzen Land leben.

WFP weitet die Hilfe aus, um 2014 mehr als 7 Millionen Syrer mit Nahrung zu erreichen – davon rund 4 Millionen Menschen in Syrien und 3 Millionen Flüchtlinge in den Nachbarländern. 

Der Einsatz in Syrien ist das größte und komplexeste Nothilfeprogramm des WFP weltweit. Diejenigen, die im Land geblieben sind, erhalten  Mehl, Speiseöl, Hülsenfrüchte und Konserven. Zusätzlich hat WFP mit der Verteilung von Treibstoff angefangen, damit die Familien kochen und heizen können.

Wir unterstützen zudem syrische Flüchtlinge im Irak, im Libanon, in Ägypten und der Türkei, meist durch Nahrungsmittelgutscheine. Flüchtlingskinder erhalten in der Schule nahrhafte Snacks.

 


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