Hunger - Hotspots weltweit


Hotspots

WFP ist derzeit mit fünf dramatischen Notsituationen zugleich konfrontiert. Die Konflikte in Syrien, Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik und im Irak sowie der Ebola-Ausbruch in Westafrika gefährden vor allem arme Familien, Frauen und Kinder. Jede Situation ist einzigartig, aber es gibt eine gemeinsame Bedrohung – Hunger. Hier erfahren Sie, wie WFP den betroffenen Familien hilft. Bitte informieren Sie sich hier und spenden Sie noch heute.

Ebola in Westafrika

Hotspot Ebola

WFP konnte bereits für mehr als 530.000 Menschen in Guinea, Liberia und Sierra Leone Ernährungshilfe leisten. Den betroffenen Gemeinden in Quarantäne, Familien von Ebola-Opfern und Krankenhäusern hilft WFP nicht nur mit Nahrungsmitteln, sondern errichtet auch Behandlungs- und Logistikzentren für die gesamte humanitäre Gemeinschaft. Flugzeuge, Helikopter, Schiffe und Lastwagen sind im Einsatz – die logistische Unterstützung für den internationalen Einsatz gegen Ebola läuft auf Hochtouren.

  

 

Irak

Hotspot Irak

Mehr als 1,8 Millionen Menschen mussten bereits ihre Heimat verlassen, um sich vor der eskalierenden Gewalt in Sicherheit zu bringen. Unter ihnen sind nicht nur irakische Bevölkerungsgruppen und Minderheiten, sondern auch hunderttausende syrische Flüchtlinge, die im Irak Schutz vor dem Bürgerkrieg in Syrien gesucht hatten. WFP hilft den betroffenen Familien mit Notrationen. Diese enthalten neben Reis, Linsen und Mehl auch Öl, Zucker, Salz und Gemüse-Konserven.

  

 

Südsudan

Südsudan

Mehr als 1,3 Millionen Menschen, die durch die jüngste Gewalt innerhalb des Südsudan vertrieben wurden, erhielten von WFP und Partnerorganisationen im September Ernährungshilfe. Dank des unermüdlichen Einsatzes aller Helfer konnte eine Hungerkatastrophe im Südsudan bis jetzt verhindert werden. Doch der Konflikt hat bereits so viel Schaden angerichtet, dass Hunger weiterhin eine große Bedrohung bleibt, vor allem im Norden des Landes: Die Kämpfe verhindern nicht nur, dass Felder bestellt, die Ernte eingebracht und Handel getrieben werden kann. Sie beeinträchtigen auch die Hilfsbemühungen stark.

 

 

Syrien

Syrien

Millionen Syrer leben nun schon seit drei Jahren in einem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land. WFP tut alles, um durch Transporte über Frontlinien und Grenzen hinweg den Familien in Syrien mit lebensrettender Nahrung zu helfen – besonders in den umkämpften und schwer erreichbaren Gebieten im Norden des Landes. Doch die Gelder für die Nothilfe in Syrien und den Nachbarländern läuft aus. Trotz erneuter internationaler Unterstützung wird WFP zum Ende des Jahres gezwungen sein, die Ernährungshilfe einzuschränken während der nächste Winter naht. 

 

Zentralafrikanische Republik

Hotspot Zentralafrikanische Republik

Die Zentralafrikanische Republik ist seit Ende 2013 mit einer katastrophalen humanitären Krise konfrontiert. Kämpfe haben nicht nur mehr als eine halbe Million Menschen vertrieben – die Wirtschaft des Landes ist fast zusammengebrochen. Viele der muslimischen Händler sind geflohen, sodass die bisherigen Wege, auf denen sich die Einwohner mit Nahrung versorgt haben, nicht mehr existieren. WFP unterstützt jeden Monat rund 500.000 Menschen an 100 Orten in der Zentralafrikanischen Republik sowie Flüchtlinge, die in den Nachbarländern Schutz suchen und diese oft erst nach Monaten und in sehr schlechtem Ernährungszustand erreichen.