Hunger - Hotspots weltweit


Hotspots

WFP ist derzeit mit fünf dramatischen Notsituationen zugleich konfrontiert. Die Konflikte in Syrien, Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik und im Irak sowie der Ebola-Ausbruch in Westafrika gefährden vor allem arme Familien, Frauen und Kinder. Jede Situation ist einzigartig, aber es gibt eine gemeinsame Bedrohung – Hunger. Hier erfahren Sie, wie WFP den betroffenen Familien hilft. Bitte informieren Sie sich hier und spenden Sie noch heute.

Ebola in Westafrika

Hotspot Ebola

Gemeinsam mit der WHO und anderen Hilfsorganisationen, die medizinische Nothilfe leisten, unterstützt WFP Familien, die vom Ebola-Ausbruch betroffen sind dabei, sich ausreichend und nährstoffreich zu ernähren. Seit April haben mehr als 1,7 Millionen Menschen in Guinea, Liberia und Sierra Leone Ernährungshilfe von WFP erhalten. Zudem transportiert WFP für die humanitäre Gemeinschaft Helfer und Ausrüstung in die Krisengebiete.

  

 

Irak

Hotspot Irak

Vor dem Hintergrund der jüngsten Gewaltausbrüche verschlechtert sich die humanitäre Lage im Irak weiter. Mehr als 1,8 Millionen Menschen mussten bereits fliehen und viele von ihnen haben keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, Wasser und anderen lebensnotwendigen Gütern. WFP hat seit Juni 2014 mehr als eine Million Vertriebene im Irak mit Notrationen unterstützt. Um unsere Hilfe 2015 fortsetzten zu können, benötigt WFP dringend mehr Spenden.

  

 

Südsudan

Südsudan

Dank der humanitären Hilfe hat sich die Ernährungslage im Südsudan kurzfristig stabilisiert. Im Rahmen des groß angelegten Nothilfeeinsatzes im Südsudan hat WFP dieses Jahr mehr als 2,5 Millionen Menschen mit Ernährungshilfe erreicht. Doch es ist entscheidend, die Hilfe aufrechtzuerhalten, da die Sicherheitslage weiterhin sehr instabil bleibt. Eine Hungerkatastrophe bleibt auch im nächsten Jahr eine realistische Bedrohung, besonders, wenn die Kämpfe anhalten. 

 

 

Syrien

Syrien

Auch in Syrien verschlechtert sich die humanitäre Lage weiter. Die Gefechte vertreiben mehr und mehr Menschen aus ihrer Heimat und erschweren den Zugang zu Nahrungsmitteln zunehmend. WFP tut alles, um nahezu 6 Millionen Vertreibene und Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarländern mit lebensrettender Ernährungshilfe zu erreichen. Da die finanziellen Mittel ausgehen, funktioniert die Nothilfe jedoch nur von der Hand in den Mund.

 

Zentralafrikanische Republik

Hotspot Zentralafrikanische Republik

Im Dezember 2013 überrannte eine Welle der Gewalt das ohnehin schon instabile Land und zwang tausende Familien zur Flucht. Kämpfe haben knapp eine halbe Million Menschen vertrieben, laut OCHA flohen rund 423.000 Zentralafrikaner in die Nachbarländer Kamerun, Chad, Kongo und die Demokratische Republik Kongo. Die Wirtschaft des Landes ist fast zusammengebrochen. WFP unterstützt jeden Monat rund 500.000 Menschen in der Zentralafrikanischen Republik sowie hunderttausende Flüchtlinge, die in den Nachbarländern Schutz gesucht haben.