Hunger - Hotspots weltweit


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Nie zuvor war WFP mit so vielen Krisen gleichzeitig konfrontiert: Die Konflikte in Syrien, im Südsudan, aber auch im Irak, in Nigeria und im Jemen gefährden vor allem arme Familien, Frauen und Kinder. Zugleich zerstörte eine schwere Dürre im südlichen Afrika die Ernten für Millionen Menschen. Alle sechs Krisen sind einzigartig – doch es gibt eine gemeinsame Bedrohung: Hunger. Erfahren Sie hier, wie WFP den betroffenen Familien hilft und spenden Sie noch heute. 

Irak

Hotspot Irak

Wegen der anhaltenden Gewalt durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" bleibt die humanitäre Lage im Irak dramatisch. Mehr als 3,3 Millionen Menschen wurden bereits im Land vertrieben, viele von ihnen haben keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, Wasser und anderen lebensnotwendigen Gütern. Insgesamt sind mehr als 10 Millionen Menschen im Irak auf Hilfe angewiesen. WFP unterstützt jeden Monat rund 1,5 Millionen Vertriebene mit Notrationen.

 

Jemen

Helfer mit WFP-Notrationen

Auch im konfliktgeplagten Jemen wird die Not der Bevölkerung täglich größer. Immer mehr Menschen leiden an Hunger und Mangelernährung – vor allem Kinder, Schwangere und Mütter sind betroffen. Bereits vor dem Konflikt war die Rate von Mangelernährung im Jemen, dem ärmsten Land im Nahen Osten, eine der höchsten weltweit. Weil immer mehr Menschen auf Hilfe angewiesen sind und die finanziellen Ressourcen nicht ausreichen, musste WFP zuletzt Notrationen verkleinern, um jeden Monat 6 Millionen Hilfsbedürftige erreichen zu können.

  

 

Nigeria

Mutter mit Kind in Nigeria

Die Gewalttaten von Boko Haram führten zu einer der weltweit schwersten – und doch am wenigsten beachteten – humanitären Krisen. Erst nachdem immer mehr Gebiete aus der Gewaltherrschaft Boko Harams befreit werden, wird auch das gesamte Ausmaß der humanitären Tragödie sichtbar. In einigen Teilen Nordost-Nigerias haben die Menschen keine Chance, sich und ihre Familien zu ernähren. Wenn nicht umgehend überlebenswichtige Hilfe geleistet wird, wird sich Hunger weiter verschlimmern.

  

 

Südliches Afrika

Dürre im Südlichen Afrika

Das Klimaphänomen El Niño traf das südliche Afrika mit einer verheerenden Dürre – ganze Felder sind vertrocknet und Vorräte nahezu aufgebraucht. Millionen Menschen wissen nicht, wie sie sich und ihre Familien bis zur nächsten Ernte ausreichend ernähren zu können. Die Vereinten Nationen haben für die gesamte Region die höchste Krisenstufe ausgerufen, immer mehr Menschen droht Hunger. WFP unterstützt die notleidende Bevölkerung und ergreift gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden Schutzmaßnahmen gegen künftige Klimaschocks.

  

 

Südsudan

Südsudan

Immer noch müssen Familien im Südsudan aus ihrem Zuhause fliehen – und viele werden immer wieder vertrieben. Die anhaltenden Unruhen machen es den Menschen vor allem im umkämpften Norden des Landes fast unmöglich, sich selbst zu ernähren. Auch im restlichen Land hat der Bürgerkrieg dramatische Folgen für die Familien: die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich stetig, Preise steigen und viele Menschen haben ihre Arbeit verloren. Schätzungsweise 5 Millionen Menschen – ein Drittel der Bevölkerung – leiden akut Hunger. 

 

 

Syrien

Südsudan

In Syrien verschlechtert sich die humanitäre Lage weiter. Insbesondere in stark umkämpften, belagerten und schwer erreichbaren Gebieten mangelt es akut an lebensnotwendigen Gütern wie Nahrungsmitteln, Wasser, Strom und medizinischer Versorgung – die eingeschlossenen Frauen, Männer und Kinder sind vollständig auf externe Hilfe angewiesen. WFP tut alles, um nahezu 6 Millionen Menschen in Syrien und den Nachbarländern mit lebensrettender Ernährungshilfe zu erreichen