José Mourinho – Fußballtrainer im Einsatz gegen den Hunger


José Mourinho begann seine Karriere als Fußballer in der zweiten portugiesischen Liga und ist heute Trainer eines des erfolgreichsten Clubs der Welt, Manchester United in Großbritannien. Für seine Leistungen wurde Mourinho – als erster – von der FIFA mit dem Ballon d’Or als bester Trainer ausgezeichnet: Er ist einer von nur vier Trainern, denen es gelang, Meisterschaften in vier verschiedenen Ländern zu gewinnen. Seit Juni 2014 ist José Mourinho offizieller WFP-Botschafter gegen den Hunger

MourinhoWFP/David Perry

Als Botschafter gegen den Hunger will Mourinho seinen außergewöhnlichen Erfolg und Einfluss nutzen, um sich für die Arbeit von WFP in Ländern einzusetzen, die weltweit am stärksten von Hunger betroffen sind. Sein Ziel ist dabei auch, seine Fans zu motivieren, die Zero Hunger Initiative zu unterstützen. „Ich widme mich meiner neuen Aufgabe mit genauso viel Engagement wie dem Fußball“, sagte Mourinho. „ Es ist sehr wichtig, dass die Leute die Probleme von Menschen in anderen Ländern nicht vergessen – ich möchte darauf aufmerksam machen.“

Schulmahlzeiten Côte d'Ivoire, MourinhoWFP/Thierry Guegenon

Seine erste Reise als WFP-Botschafter führte Mourinho nach Côte d‘Ivoire, wo Kinder an 5.000 Schulen im Rahmen des WFP-Schulspeisungsprogramms täglich eine kostenlose Mahlzeit bekommen. „Das Essen ermutigt die Kinder, in der Schule zu bleiben, hilft ihnen, sich auf den Unterricht zu konzentrieren und gibt ihnen die Nahrung, die sie für ein gesundes Leben brauchen”, erklärte Mourinho bei einer gemeinsamen Mahlzeit mit 153 Schulkindern.

Bauern Côte d'Ivoire mit MourinhoWFP/Thierry Gouegnon

José Mourinho traf während seiner Reise auch Kleinbauern, die mit Hilfe von WFP Nahrungsmittel anbauen, die dann in den Schulen vor Ort für Schulmahlzeiten genutzt werden. Der Hunger in den ländlichen Gebieten machte ihm deutlich, wie wichtig seine neue Aufgabe als Botschafter ist und welche Reichweite die Arbeit von WFP hat: „Durch die Tatsache, dass ich die Kinder und Bauern traf, als die WM gerade begann, wurde mir bewusst, dass Fußball nichts ist und der Kampf gegen Hunger alles.“