WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

WFP in den Nachrichten
13 September 2017

"Vielleicht schlimmste humanitäre Lage der Welt."

Zwei Jahre nach dem Ausbruch des Konfliktes ist humanitäre Situation im Jemen eine der schlimmsten in der Welt. Von den rund 30 Millionen Einwohnern des Jemen weiß rund jeder zweite nicht, wie er/sie am nächsten Tag satt werden soll. Aktuell sind das rund 17 Millionen Menschen, soviel wie Nordrhein-Westfalen Einwohner hat.

WFP in den Nachrichten
12 September 2017

Spiegel Online: Die Hungermaschine

Wie kommen 25.000 Tonnen Nahrung zu den Menschen, die sie brauchen? Spiegel Online hat WFP in Uganda und Südsudan besucht und die aufwändige Logistik, die hinter den Transporten steckt, in dieser virtuellen Story festgehalten.

Humanitäre Helfer
12 September 2017

Bild.de: Update über Hunger in Afrika

Nigeria, Tschad, Sudan, Äthiopien, Somalia und Jemen: Die Ursachen für Hunger in Afrika sind vielfältig. WFP begegnet den Krisen mit unterschiedlichen Ansätzen, um Millionen Menschen vor Hunger zu bewahren. Dabei sind auch die finanziellen Zuwendungen der Geberländer enorm wichtig. Aber: "Solange es keinen Frieden gibt, werden wir auch den Hunger nicht besiegen können", meint WFP-Pressesprecher Rouven Brunnert. 

WFP in den Nachrichten
11 Juli 2017

FAZ: Ernährungshilfe dient der Sicherheit

„Es kostet uns 50 Cent am Tag, einen Syrer in Syrien zu ernähren“, erklärt WFP-Exekutivdirektor David Beasley im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und macht deutlich: es ist viel günstiger einen Menschen in seinem Heimatland zu unterstützen, als in einer Aufnahmegemeinde. Doch viele Kürzungen und Einsparungen erschweren momentan unsere Arbeit in Krisengebieten. Dabei kann die Ernährungshilfe von WFP ein wirksames Werkzeug gegen Konflikte und Extremismus weltweit sein. Wie genau – das können Sie hier nachlesen.

WFP in den Nachrichten
11 Juli 2017

Tagesspiegel: Es fehlt ein Waffenstillstand in Rakka

Fast 200.000 Menschen ist in den vergangenen Wochen die Flucht aus der syrischen Stadt Rakka gelungen. Ein Erfolg! In Camps und Dörfern außerhalb der besetzten Stadt erhalten sie endlich Unterstützung von WFP. Doch dramatisch bleibt die Situation für jene, die weiterhin vom IS eingeschlossen sind. „Es braucht dringend einen Waffenstillstand“, sagt Jakob Kern, WFP-Landesdirektor in Syrien. Im Interview mit dem Tagesspiegel berichtet er von den kleinen Erfolgen und großen Herausforderungen, die der aktuelle Hilfseinsatz in Syrien mit sich bringt. 

WFP in den Nachrichten
02 Juni 2017

Tagesspiegel: Folgen der Mangelernährung

Der Grundstein für ein gesundes Leben wird schon in der Kindheit gelegt. Gerade deshalb treffen Hungerkrisen wie jüngst in Somalia, die Kleinsten besonders schwer. Warum sich die ersten 1000 Tage ein Leben lang – und sogar auf ganze Länder – auswirken, erläutert Maria Smentek, Pressesprecherin von WFP Deutschland, im Interview mit dem Tagesspiegel. 

WFP in den Nachrichten
10 Mai 2017

KNA: Übergang zur Normalität schaffen

Knapp 80.000 syrische Flüchtlinge leben im jordanischen Camp Zaatari. Um die Lebenssituation der Bewohner zu verbessern, hat WFP in den letzten Jahren einiges getan: die syrischen Familien können mittlerweile in Partner-Supermärkten eigenständig einkaufen und Kinder erhalten in den Camp-Schulen warme Mahlzeiten. Nun zählt es, den Menschen auf dem Weg zurück in ein eigenständiges Leben zu helfen. Was dafür getan werden muss und welche Rolle Deutschland für die Syrienhilfe von WFP spielt, darüber hat Ralf Südhoff, WFP-Direktor in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) gesprochen. 

WFP in den Nachrichten
02 Mai 2017

ARD: „Die Menschen im Jemen nicht vergessen“

Im Jemen eskalieren die Kämpfe und die Bevölkerung leidet: 7 Millionen Menschen wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit bekommen sollen. WFP will die Nothilfe im Land ausbauen, um mehr Menschenleben zu retten – doch dafür werden dringend neue Gelder benötigt. Im Beitrag der Tagesschau sehen Sie aktuelle Informationen zur Lage im Land und einen eindringlichen Appell unserer Kollegin Bettina Lüscher, die von der internationalen Geberkonferenz im Jemen berichtet. 

WFP in den Nachrichten
21 April 2017

ARTE: Mit dem World Food Programme im Südsudan

Der dramatische Bürgerkrieg im Südsudan macht die Menschen zu Flüchtlingen im eigenen Land. Im Camp von Koloba, an der Grenze zu Uganda, kommen seit letztem Juli täglich mehr als 2.000 neue Vertriebene an. WFP leistet Ernährungshilfe, um die geschwächten Familien wieder zu stärken. Doch die überlebenswichtige Hilfe ist bedroht – wichtige Geberländer haben ihre Hilfe gekürzt. ARTE-Reporterin Sophie Rosenzweig hat vor Ort mit WFP-Mitarbeitern über die möglichen Konsequenzen gesprochen.

WFP in den Nachrichten
13 April 2017

RBB: "Diese Hungersnot ist eine Krise zu viel"

Noch nie zuvor gab es so viele Großkrisen gleichzeitig auf der Welt. WFP leistet unter anderem in Syrien, Irak, Jemen, Südsudan und Nigeria Nothilfe für Millionen Menschen, die sich sonst nicht eigenständig ernähren könnten. Doch viele dieser Krisen erreichen nur selten mediale Aufmerksamkeit und drohen gar, in Vergessenheit zu geraten. Ralf Südhoff, WFP-Direktor in Deutschland, Österreich und der Schweiz, erklärt im Gespräch mit dem RBB, warum einige Krisen weniger beachtet werden als andere und was man tun kann, um sie wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. 

WFP in den Nachrichten
24 März 2017

ARD: Wie die Hilfe zu den Menschen kommt

Fast 6 Millionen Menschen hungern in Somalia und brauchen Ernährungshilfe. WFP arbeitet vor Ort mit neuen Wegen der Unterstützung, damit die Hilfe auch bei den Menschen ankommt, die sie am dringendsten benötigen. Familien erhalten Geldkarten, mit denen sie Nahrungsmittel selbst einkaufen können. Das verhindert nicht nur, dass Notrationen teuer auf lokalen Märkten verkauft werden, sondern gibt auch Selbstbestimmung zurück. WFP-Landesdirektor Laurent Bukera berichtet in der Tagesschau. 

WFP in den Nachrichten
17 März 2017

Tagesspiegel: Wir brauchen Zugang in Syrien

Seit 6 Jahren leidet Syriens Bevölkerung unter dem andauernden Konflikt im Land. Pro Monat erreicht WFP mehr als vier Millionen mit Essensrationen, doch in belagerten Gebieten bleibt ein Großteil der Menschen von jeder Hilfe abgeschnitten. „Der Zugang wird uns zu oft verwehrt", sagt Jakob Kern, WFP-Landesdirektor in Syrien. Im Interview mit dem Tagesspiegel berichtet er von den schwierigen Verhandlungen mit Rebellen und IS-Kämpfern und vom Alltag der Menschen vor Ort. 

WFP in den Nachrichten
03 März 2017

WDR5: Hunger in Afrika – Lösung dringend gesucht

WFP rief letzte Woche eine Hungersnot für zwei Regionen des Südsudans aus. Drei weitere Länder in Afrika und dem Nahen Osten sind stark bedroht: Somalia, Nigeria und Jemen. „Eine einzelne Hungersnot kann vieles zunichtemachen, was in den letzten Jahren erreicht wurde“, warnt Ralf Südhoff, WFP-Direktor in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im WDR 5​-Interview erklärt er außerdem welche Ursachen der extreme Hunger hat und was für eine nachhaltige Lösung benötigt wird.

WFP in den Nachrichten
22 Februar 2017

SRF: Per Smartphone den Welthunger bekämpfen

Wie kann humanitäre Hilfe ins 21. Jahrhundert katapultiert werden? Wie motiviert WFP gerade jüngere Menschen, für eine Welt ohne Hunger zu kämpfen? Die erfolgreiche WFP-Spendenapp ShareTheMeal macht es vor – bereits über 10 Millionen Mahlzeiten wurden mit einem einfachen Klick gespendet. WFP als größte humanitäre Organisation der Welt ist aber auch auf andere Innovationen angewiesen. Welche erfolgversprechenden Ideen im WFP Innovation Accelerator in München getestet werden und wie ShareTheMeal hungerndenKindern hilft, erklärt Katharina Weltecke im SRF-Interview.

WFP in den Nachrichten
10 Februar 2017

FAZ: Kampf gegen Hunger - vom Sofa aus mit 40 Cent

ShareTheMeal heißt die innovative App, die hält, was die Überschrift des Artikels verspricht: Mit einem Klick am Smartphone können Nutzer Hungernden weltweit Mahlzeiten spenden. Die WFP-Spendenapp hat mit Daniel Brühl bereits prominente Unterstützer gefunden. Im Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin, welche Technologien die Vereinten Nationen im Kampf gegen den Hunger noch einsetzen und welche Rolle Innovationen für eine Welt ohne Hunger spielen.

WFP in den Nachrichten
10 Februar 2017

SRF: Warum kehren Menschen nach Aleppo zurück?

Jeden Tag kehren hunderte Menschen in den völlig zerbombten Osten Aleppos zurück. Viele von ihnen haben ihre Häuser und Liebsten verloren und weder Zugang zu Wasser, Strom und Gesundheitsversorgung. Warum die Menschen trotz größter Widrigkeiten zurückkommen, wie groß Ihre Hoffnung trotz der enormen Zerstörung ist und wie WFP täglich 40.000 Menschen mit Brot und warmen Mahlzeiten unterstützt, berichtet Jakob Kern, WFP-Landesdirektor in Syrien, im SRF News-Interview ab Minute 04:40.

WFP in den Nachrichten
06 Januar 2017

WDR5: Versicherungen für Klimaopfer

Mit dem Klimawandel nehmen auch Klimakatastrophen wie Dürren, Stürme und Fluten zu. Immer öfter ist humanitäre Hilfe gefragt – vielfach in den Regionen, die bereits in der Vergangenheit betroffen waren. Daher fordert Ralf Südhoff, WFP-Direktor für Deutschland und Österreich, neue Ansätze im Kampf gegen den Hunger. Ein Beispiel ist die African Risk Capacity (ARC), ein Risiko-Fonds, durch den sich afrikanische Staaten solidarisch vor Wetterdesastern schützen. In dem WDR5-Interview erklärt er ab Minute 05:00, wie Senegal, Mauretanien, Niger und Kenia bereits heute von dem innovativen Ansatz profitieren und wie so eine „Klimaversicherung“ funktioniert.

WFP in den Nachrichten
23 Dezember 2016

Max-Planck-Gesellschaft: „Unmittelbare Not lindern“

Wie ist WFP organisiert und wie arbeitet die größte humanitäre Organisation im Kampf gegen den Hunger? Wie wird sichergestellt, dass die Hilfe auch die Menschen erreicht, die sie am dringendsten benötigen? Und welche Ansätze verfolgt WFP für eine nachhaltige Entwicklung? Antworten auf diese und andere spannende Fragen gibt Leonie Vierck, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut in Heidelberg, in einem Interview zu ihrer Doktorarbeit über WFP.

WFP in den Nachrichten
12 Dezember 2016

SRF: Jakob Kern – Auf gefährlicher Mission in Syrien

In Syrien unterstützt WFP monatlich rund 4 Millionen Menschen in Not mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln. Diese Ernährungshilfe zu koordinieren, ist eine Mammutaufgabe. In dem Land ist die Lage nach 5 Jahren Bürgerkrieg dramatisch: Die Infrastruktur ist teils völlig zerstört und auch humanitäre Helfer sind großen Gefahren ausgesetzt. Im Gespräch mit dem Schweizer Rundfunk berichtet Jakob Kern, WFP-Landesdirektor in Syrien, von seiner Arbeit und was der ständige Einsatz im einem Kriegsgebiet, weit weg von der Familie, bedeutet.

WFP in den Nachrichten
24 November 2016

klimaretter.info: „Das Geld gegen den Hunger reicht nicht“

Der Klimawandel bedroht vor allem Menschen, die ohnehin schon über wenige Nahrungsmittel verfügen: 80 Prozent der Hungernden weltweit leben in Gebieten, die besonders von Katastrophen wie Fluten, Dürren und Stürmen bedroht sind. Doch es gibt innovative Ansätze, um den Teufelskreis aus Armut, fehlender Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel und Hunger zu durchbrechen. Im Interview mit klimaretter.info erklärt Ralf Südhoff, WFP-Direktor für Deutschland und Österreich, welche Maßnahmen getroffen werden können, um das hoch angesetzte Ziel der Vereinten Nationen zu erreichen: Eine Welt ohne Hunger bis 2030.