WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

Die Zeit
14 Mai 2012

Die Welt lernt doch!

2001, 2005, 2007, 2010 - und nun wieder. In immer kürzerer Folge suchen Missernten die Sahelzone heim. Noch lässt sich die nächste Hungersnot verhindern - frühzeitig zu helfen wäre billiger und effektiver. Doch die Welt muss verstehen: Krisen sind der Normalzustand. Ein ZEIT-Artikel von Andrea Böhm und Christiane Grefe, die vor kurzem mit Ralf Suedhoff, dem Leiter des Berliner WFP-Büros, auf einer Pressereise im Niger war.
Hannoversche Allgemeine
02 Mai 2012

Im Niger droht Hungerkatastrophe

Der bettelarme Niger leider unter der Dürre in der Sahelzone wie kaum ein anderes Land. Bei 40 Grad beackern die Menschen die ausgedörrten Felder. Für die Zukunft gibt es schon Projekte. Aber wie kann eine Hungerkatastrophe jetzt noch verhindert werden? Eine Lösungen bieten die "Cash for Work"-Projekte des WFP.
WFP in den Nachrichten
17 April 2012

Äthiopien: weg vom Image des Hunger-Landes

In Äthiopien entsteht derzeit ein Katastrophen-Frühwarnsystem, das Dürren rechtzeitig vorhersagen soll. Vielen Menschen nur als Land zweier furchtbarer Hungersnöte in den Siebziger- und Achtzigerjahren bekannt, von denen letztere rund eine Million Menschen das Leben kostete, ist Äthiopien heute ein Land im Wandel. Welche Maßnahmen WFP und die Regierung entwickelt haben, um Äthiopien ernährungssicher und damit auch endlich das lästige Image des "Hungerlandes" abzustreifen, erfahren Sie hier.
Frankfurter Rundschau
08 März 2012

Die Bäuerin hungert

Ernährungsprogramme in der Welt müssen vor allem eines: Frauen und Mädchen auf dem Land Bildung verschaffen und sie wirtschaftlich fördern. Ein Beitrag von Angelline Rudakubana, Landesdirektorin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) in Burkina Faso.
Tagesspiegel
28 Februar 2012

„Bilder ersetzen tausend Worte“

Die Vereinten Nationen bitten um Spenden für die Sahelzone – diesmal soll Hilfe früh kommen, um Schlimmes zu verhindern.
Tagesschau
17 Februar 2012

Afrika droht die nächste Hungerkatastrophe

In Somalia ist das Schlimmste gerade überstanden, vor wenigen Tagen hat die UNO die Hungersnot für überwunden erklärt. Doch im Westen Afrikas, der Sahelzone, droht bereits eine neue Katastrophe - als Folge einer Dürre im Jahr 2010. Die Vereinten Nationen sind fest entschlossen, dieses Mal zu agieren statt nur zu reagieren.
Die Zeit
27 Januar 2012

Die Lehren aus Somalia

Weil frühe Hilferufe ungehört blieben, litten Millionen Menschen am Horn von Afrika unter Hunger. Jetzt warnen die UN vor einer drohenden Hungerkrise im Sahel. Die Zeit drängt. David Kaatrud und Ralf Südhoff von WFP erklären im Interview mit ZEIT Online, wie solche Krisen künftig verhindert werden können.
dradio.de
20 Januar 2012

Der Kampf gegen Hunger in Ostafrika

Immer wieder fallen in Ostafrika Regenzeiten aus, verdorren die Ernten auf den Feldern und verendet das Vieh. Eine vermeidbare Katastrophe, wie das Beispiel Nordäthiopien zeigt. Dort lernen die Bauern, was nachhaltige Landwirtschaft bedeutet. Und in Kenia suchen Wissenschaftler nach Saatgut, das den veränderten Klimabedingungen Rechnung trägt.
Der Standard
30 Dezember 2011

Was uns im neuen Jahr erwartet

Bereits jetzt ist klar: 2012 wird es etwa im Niger und im Jemen sehr wahrscheinlich zu Hungerkrisen kommen. "Nur ein sehr kleiner Teil unserer Einsätze folgt auf unvorhersehbare Naturkatastrophen wie in Haiti" , sagt Katharina Weltecke vom World Food Programme der Uno. "Die meisten Krisen sehen wir im Vorfeld." Vor der aktuellen Hungersnot am Horn von Afrika warnte die Organisation bereits Anfang 2011 - vergeblich. Das kostete nicht nur Menschenleben, sondern auch Geld: Vier- bis 15-mal teurer ist ein Noteinsatz als Prävention.
Die ZEIT Online
28 Dezember 2011

Südsudan: Rendite gegen den Hunger

"Die Zahl der Menschen, die sich viel weniger oder gar keine Nahrungsmittel mehr leisten können, wächst, die Zahl der Unterernährten steigt", sagt Julia Bacher, die bis vor Kurzem für das WFP im Südsudan gearbeitet hat. Während der Südsudan vor einer Hungerkrise steht, sucht die Weltbank nach privaten Investoren, um das Land aufzubauen. Doch die Hindernisse sind hoch.
detektor.fm Interview mit Ralf Südhoff
01 Dezember 2011

7 Milliarden Menschen: Genug Rohstoffe für alle?

Sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde - und es werden mehr. Wie ist ein friedliches Zusammenleben aller Weltbürger angesichts der Ressourcenknappheit möglich? Gibt es genug Rohstoffe auf der Erde für eine stetig steigende Bevölkerung? Woran könnte es in Zukunft fehlen?
Frankfurter Allgemeine Zeitung
30 November 2011

Vereinte Nationen warnen vor Nahrungsknappheit

Bangladesch, Pakistan, Äthiopien - ausgerechnet in den ärmsten Ländern, die schon jetzt ihre Bevölkerung kaum ernähren können, werden Wasser- und Flächenknappheit die Landwirtschaft künftig noch stärker einschränken als bislang. Dabei müsste sich angesichts der wachsenden Bevölkerung und des erhöhten Fleischkonsums der Mittel- und Oberschichten gerade in den Entwicklungsländern die Lebensmittelerzeugung bis zum Jahr 2050 verdoppeln.
Berliner Zeitung
30 November 2011

Das Wetter spielt verrückt

Der Klimawandel betrifft auch Bauern wie Ahmed Adam. Die Wörter Klima, Klimaveränderung oder CO2-Ausstoß gehören nicht zu seinem Sprachschatz. Er weiß nur: Das Wetter kann er nicht ändern. Aber er ist Regen und Sonne, Sturzfluten und Dürren nicht mehr hilflos ausgeliefert. Und das habe er, sagt Ahmed Adam, "dem Wald auf den Bergen und Meret zu verdanken".
WFP in den Nachrichten
24 November 2011

Mittel gegen drohende Hungersnot in Westafrika

"Dass eine Hungersnot wie die am Horn von Afrika im 21. Jahrhundert ausbricht war bis zu den Ereignissen von diesem Sommer unvorstellbar. Und doch könnte sich dieses Szenario mit bis zu sechs Millionen Hungernden in der Sahelzone in Westafrika bald schon wiederholen, wenn die deutsche Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft nicht schnellstens Gegenmaßnahmen ergreifen", so Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE.
Frankfurter Rundschau
11 November 2011

Die Vorräte sind aufgebraucht

In Ostafrika hat die anhaltende Dürre eine Hungerkrise ausgelöst oder verschärft, von der derzeit mehr als 12 Millionen Menschen betroffen sind. Inzwischen greift die Dürre auf das benachbarte Jemen über. Es müsste weit mehr als bisher in die Landwirtschaft der betroffenen Länder investiert werden, sagt Ralf Südhoff, Leiter des Büros des UN-Welternährungsprogramms (WFP) in Berlin.
Greenpeace Magazine
11 November 2011

Ugandas wilde Krisenregion Karamoja

Karamoja ist wild. Karamoja ist anders als der Rest von Uganda. In der Region im Nordosten des Landes leben die Karamojong, ein halbnomadisches Hirtenvolk, das sich mit anderen Ethnien der Region gegenseitig das Vieh stiehlt und dabei auch gerne mal zur Waffe greift. Die Hälfte aller Kinder ist chronisch unterernährt und nur elf Prozent der Bevölkerung kann lesen und schreiben. Aber vieles hat sich in den vergangenen Jahren zum Besseren gewendet. Und von einer Dürre, wie etwa in der angrenzenden kenianischen Region Turkana, ist in Karamoja nichts zu spüren - im Gegenteil.
Die Zeit
11 November 2011

Alles nur Murks? Debatte über 50 Jahre BMZ

War alles nur Murks, alles vergeblich? Hört man Dirk Niebel in diesen Tagen über die deutsche Entwicklungspolitik reden, dann klingt das, als sei sie ein einziger Problemfall. Besonders schlimm war es offenbar zu Zeiten seiner direkten Vorgängerin. »Leider« habe er deren »Spuren« nicht vollständig beseitigt, wetterte Niebel kürzlich in der Leipziger Volkszeitung und setzte noch eins drauf: »Aber ich arbeite weiter daran.«
DW-World
07 November 2011

Kongo: Teufelskreis aus Armut und Hunger

Hunger ist ein Armutsproblem. Besonders arm sind die Menschen in den am wenigsten entwickelten Ländern. Dramatisch ist die Situation beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo. Wie WFP den Menschen im Kongo hilft, den Teufelskreis aus Armut und Hunger zu durchbrechen, können Sie hier nachlesen.
Dradio Interview mit Ralf Südhoff
20 Oktober 2011

Ausländische Investitionen können auch Segen sein

Der Leiter des Berliner Büros des UN World Food Programme (WFP), Ralf Südhoff, hält das umstrittene sogenannte "Land Grabbing", also die Verpachtung von Agrarflächen an Großinvestoren, in Entwicklungsländern nicht per se für verwerflich, fordert aber klare Richtlinien.
WFP in den Nachrichten
20 September 2011

Mais aus Afrika für Afrika

Nahrung für die Hungernden am Horn von Afrika kauft das WFP im Nachbarland Uganda. Doch dort ist es schwer, ausreichende Mengen zu beschaffen. Uganda ist fruchtbar, das Land exportiert Getreide sogar. Das World Food Programme (WFP) besorgt hier einen Teil der Nothilfe für Somalia. Auch in Uganda verteilt das WFP in manchen Regionen Nahrung, aber zwei Drittel davon kommen aus dem Land selbst.