WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

WFP in den Nachrichten
15 April 2016

Mannheimer Morgen - Gastbeitrag von Ertharin Cousin zu Herausforderungen durch El Niño

Die Auswirkungen von El Niño treffen weite Teile des südlichen und östlichen Afrikas. Bereits jetzt sind in der Region eine Million Kinder schwer unterernährt, in vielen Ländern sind die Ressourcen durch die extreme Dürre so gut wie erschöpft. Bald schon werden mehr als 45 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein.

Was geschehen muss, um Leben zu retten und zu verhindern, dass jahrzehntelange Entwicklungserfolge unwiderruflich zerstört werden, erläutern WFP-Exekutivdirektorin, Ertharin Cousin, und UNICEF-Direktor Anthony Lake in einem Gastbeitrag im Mannheimer Morgen.

WFP in den Nachrichten
12 April 2016

Deutsche Welle - WFP wirft Nahrungsmittel über belagerter Stadt in Syrien ab

Das UN World Food Programme (WFP) hat mit Fallschirmen Nahrungsmittel über der von IS-Extremisten belagerten syrischen Stadt Deir al-Sor abgeworfen.

Die Deutsche Welle zeigt in einem Video, wie seit Beginn einer Blockade im März 2014 die Menschen in der von IS-Truppen belagerten Stadt erstmals erfolgreich mit Nahrung unterstützt werden konnten.

WFP in den Nachrichten
10 März 2016

Blick.ch - "Ich sehe auch die Hoffnung der Menschen"

Jakob Kern, Direktor des Welternährungs-Programms der UN in Syrien, hat einen der härtesten Jobs der Welt: Er koordiniert die Ernährungshilfe in Syrien.

Im Interview mit der Schweizer Zeitung BLICK schildert er die dramatische Lage im bürgerkriegsversehrten Land, erläutert, wie den über sechs Millionen Menschen, die akut von Hunger bedroht sind, durch WFP geholfen wird und auf welche Gefahren die Helfer täglich stoßen. Und, warum er nach 5 Jahren Bürgerkrieg auch Hoffnung sieht.

WFP in den Nachrichten
08 Februar 2016

Signal von London: Neun Milliarden Euro für Syrien

Die internationale Staatengemeinschaft möchte gut 9 Milliarden Euro bereitstellen, um syrischen Kriegsflüchtlingen im Nahen Osten zu helfen. "Niemals an einem Tag kam eine so große Summe für humanitäre Anliegen zusammen", sagte Gastgeber David Cameron nach der internationalen Geberkonferenz in London. Auch Bundeskanzlerin und Co-Gastgeberin Angela Merkel lobte das Ergebnis als ein "wichtiges Signal". Der deutsche Beitrag von 2,3 Milliarden Euro sei das, "was wir zur Bekämpfung der Fluchtursachen tun können". Deutschland konzentriere sich dabei auf die Unterstützung des Welternährungsprogramms. 

Heute.de fasst die wichtigsten Stimmen nach der Konferenz zusammen und beantwortet Fragen wie „War die Konferenz ein Erfolg?“ und „Welche Rolle spielte Deutschland bei dem Treffen?“.

WFP in den Nachrichten
27 Januar 2016

stern.de - "Sind die europäischen Staaten, denn großzügiger geworden in letzter Zeit?“

Ralf Südhoff, Leiter des Büros des UN World Food Programme (WFP) in Deutschland, erklärt in diesem Interview mit dem Stern, weshalb viele Flüchtlinge aus den Nachbarländern Syriens sich auf den gefährlichen Weg nach Europa begeben. Er erläutert weshalb weitere Hilfen für die Versorgung von Flüchtlingen notwendig sind und welche Erwartungen er von der kommenden Syrien-Konferenz in London Anfang Februar hat.  

WFP in den Nachrichten
12 Januar 2016

welt.de - Gerd Müller: "Die Welt kann genug Nahrung für alle produzieren."

In weniger als 15 Jahren sollen sich alle der bisher 795 Millionen hungernden Menschen ausreichend ernähren können – so lautet das Ziel von WFP und anderen  internationalen Hilfsorganisationen. Allein in den letzten 25 Jahren hat sich der Anteil hungerleidender an der Weltbevölkerung halbiert. Welt.de berichtet, warum es es politische Lösungen für Konflikte und Unterstützung von Kleinbauern in Entwicklungsländern braucht, um den Welthunger nachhaltig zu besiegen. 

 

WFP in den Nachrichten
18 Dezember 2015

Tagesschau.de - "Viel Geld hilft nicht unbedingt viel"

Im kommenden Jahr wird das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das UN World Food Programme (WFP) mit 180 Millionen Euro unterstützen - die Hälfte der Gelder soll bereits im Januar ausgezahlt werden. Ralf Südhoff, Leiter des WFP-Büros in Deutschland, nennt diesen Schritt einen "Meilenstein" und erklärt in einem Beitrag der ARD Tagesschau, welche Bedeutung die bereits zugesagten Gelder für die Planung und Durchführung der WFP-Hilfsprogramme haben. 

WFP in den Nachrichten
09 Dezember 2015

Frontal21 - Flüchtlingskinder ohne Perspektive

In einem ausführlichen Beitrag berichtet das ZDF-Magazin Frontal21 über die schwierige Lebenssituation vieler syrischer Flüchtlingsfamilien in Jordanien und ihren täglichen Kampf ums Überleben. Im Video sprechen Ralf Südhoff, Leiter des WFP-Büros in Deutschland, und Jonathan Campbell, WFP-Nothilfekoordinator in Jordanien, über die großen Herausforderungen, wie internationale Organisationen wie das UN World Food Programme (WFP) eine "verlorene Generation" syrischer Kinder verhinden möchten und inwiefern sie dabei auf Hilfe internationaler Geber wie der deutschen Regierung angewiesen sind.

WFP in den Nachrichten
03 Dezember 2015

Merkel warnt vor neuer Flüchtlingswelle im nächsten Jahr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat wegen der mangelnden finanziellen Hilfe für die Flüchtlingslager im Nahen Osten vor einer neuen Flüchtlingswelle im kommenden Jahr gewarnt. Entsprechend äußerte sich Merkel nach einem Treffen mit dem neuseeländischen Premier Key.

Merkel: "Wir müssen uns erst mal in Europa mit einem verbindlichen Mechanismus auch beschäftigen, was die Aufnahme von Flüchtlingen anbelangt. Was ich sehr wichtig fand ist, dass wir uns beide einig waren, dass wir die Finanzierung der Flüchtlingslager vor allen Dingen auch besser gestalten müssen. Dass die Unterfinanzierung von UNHCR und vom Welternährungsprogramm nicht akzeptabel ist für das Jahr 2016 haben wir weiter eine Unterfinanzierung von fast 50 Prozent. Das heißt, es droht im Grunde wieder die Flucht von sehr vielen Menschen."

WFP in den Nachrichten
30 Oktober 2015

"Die Kürzungen in Jordanien brachten das Fass dann zum Überlaufen“

Die Situation in Jordanien wird zunehmend kritischer. Knapp die Hälfte der syrischen Flüchtlinge in den Camps in Jordanien sieht ohne verlässliche Ernährungshilfe keine Zukunft in Jordanien. Sie suchen in allen Richtungen nach Unterstützung – nicht zuletzt in Europa. WFP Nothilfe-Koordniator vor Ort, Jonathan Campbell, berichtet von den problematischen Zuständen im Flüchtlingslager Zaatari. 

 

 

 

WFP in den Nachrichten
23 Oktober 2015

Hunger treibt Syrer in die Flucht

Die Hilfe vor Ort sei "drastisch unterfinanziert", sagte Ralf Südhoff dem Evangelischen Pressedienst (epd). Im Interview spricht der Leiter des Berliner WFP-Büros über die kritische Situation in Syrien und den Nachbarstaaten, die Folgen der unzureichenden Finanzierung und die Verzweiflung der geflüchteten und vertriebenen Familien.

WFP in den Nachrichten
23 Oktober 2015

Süddeutsche Zeitung: Südsudan vor Hungersnot

Die Krise im Südsudan hat sich in den vergangenen Monaten drastisch verschlimmert. Jetzt sind zehntausende Menschen akut vom Hungertod betroffen, berichten unter anderem die FAZ, Süddeutsche Zeitung und Taz. Die Katastrophe hat sich im Bürgerkriegsstaat bereits seit langem angekündigt.

WFP in den Nachrichten
23 September 2015

230.000 Flüchtlinge ohne Nahrungsmittelhilfe in Jordanien

"Demütig wird man hier", sagte Sigmar Gabriel während seines Besuchs im jordanischen Flüchtlingslager Saatari. Für 230.000 Flüchtlinge musste das UN World Food Programme die Nahrungsmittelhilfe in Jordanien komplett einstellen. 

WFP in den Nachrichten
11 August 2015

Syrische Flüchtlinge: Rezepte aus der Heimat

Syrien bedeutet der Einkauf mit WFP-Gutscheinen mehr als eine Mahlzeit – er gibt den Familien ein Stück Heimat zurück. Lernen Sie die Chefköchinnen aus den Camps an der türkischen Grenze kennen und entdecken Sie ihre traditionellen Rezepte. 

WFP in den Nachrichten
24 Juli 2015

WFP-Schiff dockt im Jemen an

Erstmals seit Beginn der Kämpfe Ende März konnte ein WFP-Schiff mit 3000 Tonnen Nahrungsmitteln und Hilfsgütern im Hafen von Aden andocken; genug um 180.000 Menschen für einen Monat zu versorgen.

WFP in den Nachrichten
17 Juli 2015

UNO: 239 Milliarden Euro im Jahr gegen den Hunger

In einem gemeinsamen Bericht fordern das UN World Food Programme (WFP), die Welternährungsorganisation (FAO) und der Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) zusätzliche Mehrinvestitionen von 239 Milliarden Euro pro Jahr im Kampf gegen den Hunger. Dies entspricht 0,3 Prozent der jährlichen Weltwirtschaftsleistung, wie die Badische Zeitung berichtet. 

WFP in den Nachrichten
10 Juli 2015

UN kürzen Essensrationen für Syrer

In diesen Tagen musste das UN World Food Programme (WFP) die Notrationen für syrische Flüchtlinge wegen Geldmangel erneut drastisch kürzen. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung zeigte sich WFP-Sprecherin Cornelia Pätz sehr besorgt über die Folgen und die steigende Not der Menschen. Wie WFP nun weiter vorgeht und welche Rolle die Bundesregierung für die Nothilfe in Syrien und den Nachbarländern spielt, erklärt Cornelia Pätz im Interview. 

WFP in den Nachrichten
30 Juni 2015

Wiederaufbau in Nepal hat gerade erst begonnen

Die Bergregionen Nepals sind atemberaubend aber auch eine große Herausforderung für alle Helfer. Richard Ragan, WFP-Nothilfekoordinator in Nepal, beschreibt in diesem Gastbeitrag eindringlich, wie WFP die Gipfel meistert, damit nach der Nothilfe mit dem Wiederaufbau begonnen werden kann – und wer uns alles dabei hilft!

WFP in den Nachrichten
25 Juni 2015

Wenn Helfer zu Opfern werden

WFP arbeitet Tag für Tag an einigen der gefährlichsten Orte dieser Welt. Drei WFP Kollegen berichten in diesem Beitrag des ARD Weltspiegel, wie sie Entführung und Angriffe überstanden haben, und warum sie trotzdem weitermachen.

WFP in den Nachrichten
22 Juni 2015

Weltflüchtlingstag – WFP warnt vor verlorener Generation

Am Weltflüchtlingstag demonstrieren deutschlandweit Organisationen und Verbände für die Rechte von Flüchtlingen. Weltweit sind nach UN-Angaben fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht; nur wenige von ihnen erreichen Europa. Das UN World Food Programme (WFP) erinnert an diesem Tag an die moralische und finanzielle Verpflichtung der Weltgemeinschaft. WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin warnt: "Wir riskieren, eine ganze Generation an Konflikte und Hunger zu verlieren."