WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

Hunger
22 Mai 2015

WFP: Waffenruhe im Jemen reichte nicht aus

Die Sächsische Zeitung berichtete, dass seit dem Ausbruch des gewaltätigen Konflikts im Jemen fast 1.850 Menschen getötet und mehr als 7.300 verletzt wurden. Die angesetzte 5-tägige Feuerpause reichte jedoch bei Weitem nicht aus, um den Menschen im Jemen zu helfen, zitiert die Zeitung unsere WFP-Direktorin für den Jemen, Purnima Kashyap.

WFP in den Nachrichten
08 Mai 2015

Nepal: "Es ist ein Rennen gegen die Zeit"

Unsere WFP-Mitarbeiterin, Angeli Mendoza, sprach mit dem Mannheimer Morgen über die Hilfe für die Überlebenden des Erdbebens in Nepal. Sie erzählt, wie WFP trotz zerstörter Straßen entlegene Bergdörfer erreicht, was ihr Sorgen bereitet und wie Kinder trotz allem Kinder bleiben. 

WFP in den Nachrichten
05 Mai 2015

Katastrophale Versorgungslage im umkämpften Jemen - WFP muss kurzfristig Hilfe einstellen

Der Konflikt zwischen Saudi Arabien und den Huthi im Jemen dauert an. Für die Menschen im Land wird die Situation dadurch immer schwieriger, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtete. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte vergangenen Donnerstag, Treibstoffmangel werde in den nächsten Tagen jede Hilfe in Jemen lahmlegen. Das UN World Food Programme (WFP) gab zudem bekannt, es müsse wegen des fehlenden Treibstoffs die Verteilung von Lebensmitteln einstellen. Zwar habe WFP genügend Vorräte, um anderthalb Millionen Menschen mit Nahrung zu versorgen, doch zu deren Verteilung brauche es dringend 200 000 Liter Treibstoff. 

Erdbeben
29 April 2015

WFP startet Großeinsatz in Nepal

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal sind die Opferzahlen auf bislang 5.000 gestiegen. Das Beben mit einer Stärke von 7,8 zestörte binnen Minuten Wohnhäuser, Straßen, Kliniken und Schulen. Ingesamt 8 Millionen Menschen sind von den Folgen der Katastrophe betroffen. Das UN World Food Programme (WFP) startete einen Großeinsatz, um in den nächsten drei Monaten 1,4 Millionen Menschen mit Nahrung zu unterstützen. 

Ebola
10 April 2015

Ebola: Deutschland fordert mehr Zusammenarbeit

Anlässlich Ihres Besuchs im internationales Logistikzentrum in der ghanaischen Hauptstadt Accra forderten Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei künftigen Katastrophen eine langfristigere Planung zur Koordinierung internationaler Hilfe. WFP begrüßt den Vorstoß der deutschen Bundesregierung. Das von WFP geleitete Logistikzentrum in Accra ist einer von sechs festen Logistikstandorten weltweit und soll innerhalb von 48 Stunden eine Unterstützung bei Katastrophen jeglicher Art sichern. Hierfür werden Fertignahrung, medizinische Ausrüstung, Zelte sowie die nötige IT-Ausrüstung bereitgehalten.

WFP in den Nachrichten
26 März 2015

Eine Welt ohne Hunger ist möglich

Zusammen mit der Exekutivdirektorin des UN World Food Programme (WFP), Ertharin Cousin, und der Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Diekmann, stellte der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, eine Sonderinitiative gegen Hunger vor. Das Ziel: Bis spätestens 2030 soll es keinen Hunger mehr auf der Welt geben. "Wir haben die Lösungen, wir haben die Antworten. Jetzt sind wir als Weltgemeinschaft gefordert. Hunger ist das größte lösbare Problem unserer Zeit", sagte Ertharin Cousin auf einer anschließenden Konferenz in Berlin. 

Flüchtlinge
20 März 2015

Syrische Flüchtlinge in der Türkei: Gäste in Not

Fast 1,7 Millionen Flüchtlinge aus Syrien haben Schutz in der Türkei gefunden. . Zusammen mit dem Tagesspiegel besuchten wir Gaziantep. In der türkischen Stadt leben derzeit 300.000 syrische Flüchtlinge. Lesen Sie hier, wie es ihnen und den Menschen in den angrenzenden Lagern geht.  

Flüchtlinge
13 März 2015

Syrische Flüchtlinge: Nothilfe dringender denn je

Immer mehr Menschen flüchten vor dem bewaffneten Konflikt in Syrien. Doch Geld zur Linderung ihrer Not fehlt. Wir besuchten mit Spiegel Online die Flüchtlinge entlang der türkisch-syrischen Grenze. Lesen Sie, wie sie vor dem gewalttätigen Konflikt geflohen sind und worauf sie jetzt hoffen

Hunger
13 März 2015

4 Jahre Syrien: "Es wird noch viel schlimmer"

Ralf Südhoff, Leiter des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen in Deutschland, äußert sich in einem Interview zur dramatischen Lage der Menschen in Syrien und den Nachbarländern: "Wir erreichen mehr Menschen, als wir versorgen können. Die fehlenden Mittel sind das Hauptproblem. Es gibt sechs Millionen syrische Hungernde, für die das Welternährungsprogramm zuständig ist. Bis Ende Mai fehlen uns über 100 Millionen Euro. Wir haben Angst, die Menschen allein lassen zu müssen."

Ebola
06 März 2015

Ebola trifft in Sierra Leone die Ärmsten

Fast jeder zweite Mensch in Sierra Leone leidet an Hunger, seitdem Ebola die Wirtschaft geschwächt hat. Seit Mai vergangenen Jahres hat das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen mehr als 1,4 Millionen Menschen in Sierra Leone mit Nothilfe erreicht, darunter in Behandlung befindliche Patienten oder auch ganze in Quarantäne sitzende Familien sowie entlassene Ebola-Patienten. Doch die Nahrungsmittellieferungen lindern die grundlegenden Probleme in dem westafrikanischen Staat nur vorübergehend.

WFP in den Nachrichten
27 Februar 2015

Zivilisten leiden in der Ostukraine

Laut einer Schätzung des UN-Welternährungsprogramms (WFP) hat der Konflikt in der Ukraine bisher über 1 Million Menschen vertrieben. Etwa 190.000 Zivilisten sind auf Hilfe angewiesen. Seit Herbst vergangenen Jahres verteilt WFP Essensgutscheine. Das Video von DIE ZEIT Online zeigt die alarmierende Situation. 

Ebola
06 Februar 2015

Noch keine Entwarnung bei Ebola

Experten geben trotz erster vorsichtig optimistischer Berichte aus Westafrika noch keine Entwarnung mit Blick auf die Ebola-Epidemie. Eine unmittelbar Hungerkatastrophe drohe den am meisten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leona nicht, allerdings eine aus nicht eingebrachten Ernten und einem massiven Anstieg bei Lebensmittelpreise resultierende Hungerkrise, sagte Ralf Südhoff vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (World Food Programm, WFP) am Mittwoch im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Bereits heute seien rund 200.000 Menschen in Westafrika infolge von Ebola auf Ernährungshilfe angewiesen, bis März könnte diese Zahl auf rund eine Million ansteigen. Die wirtschaftlichen Verluste und Einbußen der drei Länder würden auf rund 1,6 Milliarden US-Dollar geschätzt, so Südhoff weiter.

WFP in den Nachrichten
26 Januar 2015

WFP Schulwettbewerb noch bis 15. Februar

Das UN World Food Programme (WFP) veranstaltet mit der Sarah Wiener Stiftung einen bundesweiten Schulwettbewerb zum Thema Welthunger. Der erste Schritt, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen, ist Bildung - wir sollten daher schon früh ein Bewusstsein dafür schaffen, was Hunger ist und was jeder von uns dagegen tun kann. Aus diesem Grund sind die Schülerinnen und Schüler bundesweit aufgerufen, sich kreativ mit den Themen Hunger und Welternährung auseinanderzusetzen. Noch bis 15. Februar können sich Schulklassen bewerben.

WFP in den Nachrichten
13 Januar 2015

Neuer Film von Valentin Thurn "10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?"

In "Taste the Waste" hat der Journalist Valentin Thurn die Verschwendung von Nahrungsmitteln dokumentiert, in seinem kommenden Film "10 Milliarden" fragt er: "Wie werden wir alle satt?". Hier können Sie Valentin Thurn im Radionterview mit dem Deutschlandfunk hören, der über die Folgen von Fleischkonsum und industrieller Landwirtschaft spricht. 

WFP in den Nachrichten
19 Dezember 2014

WFP bei Syrienkonferenz in Berlin

„Es ist nicht hinnehmbar, dass das Welternährungsprogramm alle vier Wochen betteln gehen muss”, sagte der deutsche Minister für Entwicklungszusammenarbeit, Gerd Müller. Mehr zur UN-Syrienkonferenz können Sie in diesem taz-Artikel lesen:

WFP in den Nachrichten
11 Dezember 2014

WFP nimmt Hilfe für syrische Flüchtlinge wieder auf

WFP kann die syrischen Flüchtlinge wieder mit Nahrungsmittelgutscheinen versorgen. Nachdem aus Geldmangel in der vergangenen Woche die Ernährungshilfe für syrische Flüchtlinge eingestellt werden musste, kamen über Spenden nun 80 Millionen Dollar zusammen. Sehen Sie dazu Ralf Südhoff, Leiter des WFP in Deutschland und Österreich, im Tagesschau-Interview: 

WFP in den Nachrichten
04 Dezember 2014

WFP setzt Ernährungshilfe für Syrien-Flüchtlinge aus

Dem UN World Food Programme (WFP) ist das Geld für die Syrien-Hilfe ausgegangen, da Geberländer ihre Zusagen nicht einhielten. "Der Hilfs-Stopp bedroht die Gesundheit und Sicherheit dieser Flüchtlinge und wird eine Katastrophe für viele ohnehin schon leidende Familien sein.", sagte WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin. Zudem könnten Spannungen und die Instabilität in Syriens Nachbarländern wachsen, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohene Menschen aufgenommen haben. Mehr zu den Konsequenzen dieser Kürzung können Sie in der Zeit Online nachlesen:

WFP in den Nachrichten
04 Dezember 2014

"Es könnte einen Flächenbrand geben."

Von der Flüchtlingswelle aus Syrien sind besonders die Nachbarländer Irak, Jordanien, Ägypten, der Libanon und die Türkei betroffen. Etwa 1,7 Millionen Flüchtlinge wurden bisher durch das UN World Food Programme (WFP) mit Gutscheinen versorgt, um Nahrungsmittel in lokalen Geschäften kaufen zu können. Doch nun fehlen WFP die Mittel, um syrische Flüchtlinge weiterhin mit Gutscheinen zu versorgen. Allein bis zum Jahresende fehlen 50 Millionen Euro. Leiter des WFP in Deutschland und Österreich, Ralf Südhoff, erläutert die Problematik im ARD Morgenmagazin:

WFP in den Nachrichten
20 November 2014

Die Welt ist zu hungrig und zu übergewichtig

Während rund 800 Millionen Menschen nicht genug zu essen haben, gelten etwa 500 Millionen Menschen als fettleibig. Auf der Welternährungskonferenz in Rom wird diskutiert, wie die Welt weniger Hunger und eine bessere Ernährung erreichen kann. Hören Sie einen informativen Beitrag von Jan Christoph Kitzler im Deutschlandradio Wissen:

WFP in den Nachrichten
20 November 2014

UN-Ernährungskonferenz in Rom

805 Millionen Menschen hungern weltweit. Doch auch der Mangel im Überfluss ist ein Problem, das die anstehende UN-Welternährungskonferenz in Rom beschäftigt.
WFP-Pressesprecherin Katharina Weltecke spricht über Ziele und Erwartungen an die Konferenz in einem Domradio-Interview: