WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

WFP in den Nachrichten
03 Dezember 2015

Merkel warnt vor neuer Flüchtlingswelle im nächsten Jahr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat wegen der mangelnden finanziellen Hilfe für die Flüchtlingslager im Nahen Osten vor einer neuen Flüchtlingswelle im kommenden Jahr gewarnt. Entsprechend äußerte sich Merkel nach einem Treffen mit dem neuseeländischen Premier Key.

Merkel: "Wir müssen uns erst mal in Europa mit einem verbindlichen Mechanismus auch beschäftigen, was die Aufnahme von Flüchtlingen anbelangt. Was ich sehr wichtig fand ist, dass wir uns beide einig waren, dass wir die Finanzierung der Flüchtlingslager vor allen Dingen auch besser gestalten müssen. Dass die Unterfinanzierung von UNHCR und vom Welternährungsprogramm nicht akzeptabel ist für das Jahr 2016 haben wir weiter eine Unterfinanzierung von fast 50 Prozent. Das heißt, es droht im Grunde wieder die Flucht von sehr vielen Menschen."

WFP in den Nachrichten
30 Oktober 2015

"Die Kürzungen in Jordanien brachten das Fass dann zum Überlaufen“

Die Situation in Jordanien wird zunehmend kritischer. Knapp die Hälfte der syrischen Flüchtlinge in den Camps in Jordanien sieht ohne verlässliche Ernährungshilfe keine Zukunft in Jordanien. Sie suchen in allen Richtungen nach Unterstützung – nicht zuletzt in Europa. WFP Nothilfe-Koordniator vor Ort, Jonathan Campbell, berichtet von den problematischen Zuständen im Flüchtlingslager Zaatari. 

 

 

 

WFP in den Nachrichten
23 Oktober 2015

Hunger treibt Syrer in die Flucht

Die Hilfe vor Ort sei "drastisch unterfinanziert", sagte Ralf Südhoff dem Evangelischen Pressedienst (epd). Im Interview spricht der Leiter des Berliner WFP-Büros über die kritische Situation in Syrien und den Nachbarstaaten, die Folgen der unzureichenden Finanzierung und die Verzweiflung der geflüchteten und vertriebenen Familien.

WFP in den Nachrichten
23 Oktober 2015

Süddeutsche Zeitung: Südsudan vor Hungersnot

Die Krise im Südsudan hat sich in den vergangenen Monaten drastisch verschlimmert. Jetzt sind zehntausende Menschen akut vom Hungertod betroffen, berichten unter anderem die FAZ, Süddeutsche Zeitung und Taz. Die Katastrophe hat sich im Bürgerkriegsstaat bereits seit langem angekündigt.

WFP in den Nachrichten
23 September 2015

230.000 Flüchtlinge ohne Nahrungsmittelhilfe in Jordanien

"Demütig wird man hier", sagte Sigmar Gabriel während seines Besuchs im jordanischen Flüchtlingslager Saatari. Für 230.000 Flüchtlinge musste das UN World Food Programme die Nahrungsmittelhilfe in Jordanien komplett einstellen. 

WFP in den Nachrichten
11 August 2015

Syrische Flüchtlinge: Rezepte aus der Heimat

Syrien bedeutet der Einkauf mit WFP-Gutscheinen mehr als eine Mahlzeit – er gibt den Familien ein Stück Heimat zurück. Lernen Sie die Chefköchinnen aus den Camps an der türkischen Grenze kennen und entdecken Sie ihre traditionellen Rezepte. 

WFP in den Nachrichten
24 Juli 2015

WFP-Schiff dockt im Jemen an

Erstmals seit Beginn der Kämpfe Ende März konnte ein WFP-Schiff mit 3000 Tonnen Nahrungsmitteln und Hilfsgütern im Hafen von Aden andocken; genug um 180.000 Menschen für einen Monat zu versorgen.

WFP in den Nachrichten
17 Juli 2015

UNO: 239 Milliarden Euro im Jahr gegen den Hunger

In einem gemeinsamen Bericht fordern das UN World Food Programme (WFP), die Welternährungsorganisation (FAO) und der Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) zusätzliche Mehrinvestitionen von 239 Milliarden Euro pro Jahr im Kampf gegen den Hunger. Dies entspricht 0,3 Prozent der jährlichen Weltwirtschaftsleistung, wie die Badische Zeitung berichtet. 

WFP in den Nachrichten
10 Juli 2015

UN kürzen Essensrationen für Syrer

In diesen Tagen musste das UN World Food Programme (WFP) die Notrationen für syrische Flüchtlinge wegen Geldmangel erneut drastisch kürzen. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung zeigte sich WFP-Sprecherin Cornelia Pätz sehr besorgt über die Folgen und die steigende Not der Menschen. Wie WFP nun weiter vorgeht und welche Rolle die Bundesregierung für die Nothilfe in Syrien und den Nachbarländern spielt, erklärt Cornelia Pätz im Interview. 

WFP in den Nachrichten
30 Juni 2015

Wiederaufbau in Nepal hat gerade erst begonnen

Die Bergregionen Nepals sind atemberaubend aber auch eine große Herausforderung für alle Helfer. Richard Ragan, WFP-Nothilfekoordinator in Nepal, beschreibt in diesem Gastbeitrag eindringlich, wie WFP die Gipfel meistert, damit nach der Nothilfe mit dem Wiederaufbau begonnen werden kann – und wer uns alles dabei hilft!

WFP in den Nachrichten
25 Juni 2015

Wenn Helfer zu Opfern werden

WFP arbeitet Tag für Tag an einigen der gefährlichsten Orte dieser Welt. Drei WFP Kollegen berichten in diesem Beitrag des ARD Weltspiegel, wie sie Entführung und Angriffe überstanden haben, und warum sie trotzdem weitermachen.

WFP in den Nachrichten
22 Juni 2015

Weltflüchtlingstag – WFP warnt vor verlorener Generation

Am Weltflüchtlingstag demonstrieren deutschlandweit Organisationen und Verbände für die Rechte von Flüchtlingen. Weltweit sind nach UN-Angaben fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht; nur wenige von ihnen erreichen Europa. Das UN World Food Programme (WFP) erinnert an diesem Tag an die moralische und finanzielle Verpflichtung der Weltgemeinschaft. WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin warnt: "Wir riskieren, eine ganze Generation an Konflikte und Hunger zu verlieren."

Ertharin Cousin
12 Juni 2015

WFP-Exekutivdirektorin: Kampf dem globalen Hunger

Anlässlich des G7-Gipfels in Elmau zeigt WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin in einem Gastbeitrag im Handelsblatt die immensen wirtschaftlichen Auswirkungen von Hunger auf. Gleichzeitig hebt sie hervor, wie Investitionen in die Landwirtschaft und soziale Sicherungssysteme den Zugang und die Verfügbarkeit von Nahrung verbessern.

Central African Republic
28 Mai 2015

Hilfe für Menschen in Zentralafrikanischer Republik

Die humanitäre Situation in der Zentralafrikanischen Republik spitzt sich immer weiter zu. WFP sprach mit der Deutschen Welle über die Not der Bevölkerung, die großen Herausforderungen für die humanitäre Hilfe und wie Nahrungsgutscheine jetzt 100.000 Menschen die Chance geben, sich selbst in lokalen Märkten zu versorgen. 

Hunger
22 Mai 2015

WFP: Waffenruhe im Jemen reichte nicht aus

Die Sächsische Zeitung berichtete, dass seit dem Ausbruch des gewaltätigen Konflikts im Jemen fast 1.850 Menschen getötet und mehr als 7.300 verletzt wurden. Die angesetzte 5-tägige Feuerpause reichte jedoch bei Weitem nicht aus, um den Menschen im Jemen zu helfen, zitiert die Zeitung unsere WFP-Direktorin für den Jemen, Purnima Kashyap.

WFP in den Nachrichten
08 Mai 2015

Nepal: "Es ist ein Rennen gegen die Zeit"

Unsere WFP-Mitarbeiterin, Angeli Mendoza, sprach mit dem Mannheimer Morgen über die Hilfe für die Überlebenden des Erdbebens in Nepal. Sie erzählt, wie WFP trotz zerstörter Straßen entlegene Bergdörfer erreicht, was ihr Sorgen bereitet und wie Kinder trotz allem Kinder bleiben. 

WFP in den Nachrichten
05 Mai 2015

Katastrophale Versorgungslage im umkämpften Jemen - WFP muss kurzfristig Hilfe einstellen

Der Konflikt zwischen Saudi Arabien und den Huthi im Jemen dauert an. Für die Menschen im Land wird die Situation dadurch immer schwieriger, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtete. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte vergangenen Donnerstag, Treibstoffmangel werde in den nächsten Tagen jede Hilfe in Jemen lahmlegen. Das UN World Food Programme (WFP) gab zudem bekannt, es müsse wegen des fehlenden Treibstoffs die Verteilung von Lebensmitteln einstellen. Zwar habe WFP genügend Vorräte, um anderthalb Millionen Menschen mit Nahrung zu versorgen, doch zu deren Verteilung brauche es dringend 200 000 Liter Treibstoff. 

Erdbeben
29 April 2015

WFP startet Großeinsatz in Nepal

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal sind die Opferzahlen auf bislang 5.000 gestiegen. Das Beben mit einer Stärke von 7,8 zestörte binnen Minuten Wohnhäuser, Straßen, Kliniken und Schulen. Ingesamt 8 Millionen Menschen sind von den Folgen der Katastrophe betroffen. Das UN World Food Programme (WFP) startete einen Großeinsatz, um in den nächsten drei Monaten 1,4 Millionen Menschen mit Nahrung zu unterstützen. 

Ebola
10 April 2015

Ebola: Deutschland fordert mehr Zusammenarbeit

Anlässlich Ihres Besuchs im internationales Logistikzentrum in der ghanaischen Hauptstadt Accra forderten Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei künftigen Katastrophen eine langfristigere Planung zur Koordinierung internationaler Hilfe. WFP begrüßt den Vorstoß der deutschen Bundesregierung. Das von WFP geleitete Logistikzentrum in Accra ist einer von sechs festen Logistikstandorten weltweit und soll innerhalb von 48 Stunden eine Unterstützung bei Katastrophen jeglicher Art sichern. Hierfür werden Fertignahrung, medizinische Ausrüstung, Zelte sowie die nötige IT-Ausrüstung bereitgehalten.

WFP in den Nachrichten
26 März 2015

Eine Welt ohne Hunger ist möglich

Zusammen mit der Exekutivdirektorin des UN World Food Programme (WFP), Ertharin Cousin, und der Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Diekmann, stellte der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, eine Sonderinitiative gegen Hunger vor. Das Ziel: Bis spätestens 2030 soll es keinen Hunger mehr auf der Welt geben. "Wir haben die Lösungen, wir haben die Antworten. Jetzt sind wir als Weltgemeinschaft gefordert. Hunger ist das größte lösbare Problem unserer Zeit", sagte Ertharin Cousin auf einer anschließenden Konferenz in Berlin.