WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
30 November 2011

Vereinte Nationen warnen vor Nahrungsknappheit

Bangladesch, Pakistan, Äthiopien - ausgerechnet in den ärmsten Ländern, die schon jetzt ihre Bevölkerung kaum ernähren können, werden Wasser- und Flächenknappheit die Landwirtschaft künftig noch stärker einschränken als bislang. Dabei müsste sich angesichts der wachsenden Bevölkerung und des erhöhten Fleischkonsums der Mittel- und Oberschichten gerade in den Entwicklungsländern die Lebensmittelerzeugung bis zum Jahr 2050 verdoppeln.
Berliner Zeitung
30 November 2011

Das Wetter spielt verrückt

Der Klimawandel betrifft auch Bauern wie Ahmed Adam. Die Wörter Klima, Klimaveränderung oder CO2-Ausstoß gehören nicht zu seinem Sprachschatz. Er weiß nur: Das Wetter kann er nicht ändern. Aber er ist Regen und Sonne, Sturzfluten und Dürren nicht mehr hilflos ausgeliefert. Und das habe er, sagt Ahmed Adam, "dem Wald auf den Bergen und Meret zu verdanken".
WFP in den Nachrichten
24 November 2011

Mittel gegen drohende Hungersnot in Westafrika

"Dass eine Hungersnot wie die am Horn von Afrika im 21. Jahrhundert ausbricht war bis zu den Ereignissen von diesem Sommer unvorstellbar. Und doch könnte sich dieses Szenario mit bis zu sechs Millionen Hungernden in der Sahelzone in Westafrika bald schon wiederholen, wenn die deutsche Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft nicht schnellstens Gegenmaßnahmen ergreifen", so Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE.
Frankfurter Rundschau
11 November 2011

Die Vorräte sind aufgebraucht

In Ostafrika hat die anhaltende Dürre eine Hungerkrise ausgelöst oder verschärft, von der derzeit mehr als 12 Millionen Menschen betroffen sind. Inzwischen greift die Dürre auf das benachbarte Jemen über. Es müsste weit mehr als bisher in die Landwirtschaft der betroffenen Länder investiert werden, sagt Ralf Südhoff, Leiter des Büros des UN-Welternährungsprogramms (WFP) in Berlin.
Die Zeit
11 November 2011

Alles nur Murks? Debatte über 50 Jahre BMZ

War alles nur Murks, alles vergeblich? Hört man Dirk Niebel in diesen Tagen über die deutsche Entwicklungspolitik reden, dann klingt das, als sei sie ein einziger Problemfall. Besonders schlimm war es offenbar zu Zeiten seiner direkten Vorgängerin. »Leider« habe er deren »Spuren« nicht vollständig beseitigt, wetterte Niebel kürzlich in der Leipziger Volkszeitung und setzte noch eins drauf: »Aber ich arbeite weiter daran.«
DW-World
07 November 2011

Kongo: Teufelskreis aus Armut und Hunger

Hunger ist ein Armutsproblem. Besonders arm sind die Menschen in den am wenigsten entwickelten Ländern. Dramatisch ist die Situation beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo. Wie WFP den Menschen im Kongo hilft, den Teufelskreis aus Armut und Hunger zu durchbrechen, können Sie hier nachlesen.
Dradio Interview mit Ralf Südhoff
20 Oktober 2011

Ausländische Investitionen können auch Segen sein

Der Leiter des Berliner Büros des UN World Food Programme (WFP), Ralf Südhoff, hält das umstrittene sogenannte "Land Grabbing", also die Verpachtung von Agrarflächen an Großinvestoren, in Entwicklungsländern nicht per se für verwerflich, fordert aber klare Richtlinien.
WFP in den Nachrichten
20 September 2011

Mais aus Afrika für Afrika

Nahrung für die Hungernden am Horn von Afrika kauft das WFP im Nachbarland Uganda. Doch dort ist es schwer, ausreichende Mengen zu beschaffen. Uganda ist fruchtbar, das Land exportiert Getreide sogar. Das World Food Programme (WFP) besorgt hier einen Teil der Nothilfe für Somalia. Auch in Uganda verteilt das WFP in manchen Regionen Nahrung, aber zwei Drittel davon kommen aus dem Land selbst.
WFP in den Nachrichten
20 September 2011

Wie aus armen Bauern Geschäftsleute werden

Viele Bauern in Uganda sind von Entwicklungshilfe abhängig, sollen aber bald auf eigenen Füßen stehen. Das ist das große Ziel der Vereinten Nationen. Das UN World Food Programmes (WFP) will weg von der puren Nothilfe und hin zum langfristigen Aufbau tragfähiger Strukturen. Wie das klappen kann, testet sie in Uganda. Irgendwann einmal, so das Ziel, sollen Bauern wie die in Amuru auf eigenen Füßen stehen. "Einkauf für den Fortschritt" oder "Purchase for Progress" heißt das Programm im Jargon der Vereinten Nationen, abgekürzt P4P. Die Idee: Das WFP oder andere Händler kaufen, die Landwirte verkaufen. Beide Seiten profitieren.
Die Zeit
15 September 2011

Klimawandel verstärkt Hungersnot in Ostafrika

Mehr als 12 Millionen Menschen leiden in Ostafrika unter der größten Trockenheit und Hungersnot seit 60 Jahren. Der Grund für die Dürre ist La Niña. Das ist ein großräumiges klimatisches Phänomen über dem Pazifik, das in unregelmäßigen Abständen für starke Niederschlagsrückgänge auch im Osten Afrikas sorgt. Die Entwicklungspolitik muss den Menschen helfen, sich auf den Klimawandel einzustellen
Frankfurter Allgemeine Zeitung
30 August 2011

Flüchtlingslager in Kenia

Wer es bis nach Dadaab geschafft hat, ist dem Tod entkommen, aber mehr auch nicht. Das Flüchtlingslager in Kenia ist das größte der Welt. Dort werden fast eine halbe Million Menschen versorgt. Weitere zwölf Millionen Menschen brauchen Hilfe. Nach Angaben des World Food Programme (WFP) kostet es etwa zehn Dollar im Monat, dort einen Menschen am Leben zu erhalten. Macht zusammen mit Zeltplanen und Kochtöpfen etwa 50 Millionen im Jahr für die Bewohner der Flüchtlingslager.
WFP in den Nachrichten
26 August 2011

Hilfsorganisationen stehen vor Mammutaufgabe

Nach Informationen des UN-Welternährungsprogramms (WFP) herrscht in Tripolis kein dramatischer Nahrungsmangel. Zu Beginn des Ramadan-Monats August seien die Lebensmittelgeschäfte gut gefüllt gewesen, sagt WFP-Sprecherin Abeer Etefa in Kairo. Die Situation in Tripolis sei aber unvorhersehbar. Für den Fall, dass sich die Lage verschlechtere, sei das Welternährungsprogramm gut gerüstet und jederzeit bereit, Lebensmittel zu verschicken. «Wir haben tonnenweise Nahrung an der tunesischen Grenze», sagt Etefa.
WFP in den Nachrichten
19 August 2011

Humanitäre Hilfe gegen alle Widerstände

In Somalia müssen Helfer Todesdrohungen, Straßensperren und Gewehrsalven trotzen. "Somalia ist ein Kriegsgebiet", sagt Stephanie Savariaud vom Welternährungsprogramm. "Es gibt Fronten, und wenn sie aufgegeben werden, werden sie vorher vermint - man weiß nicht wo."
dpa / Greenpeace
12 August 2011

Tote Erde wieder fruchtbar: Rezepte gegen Dürre

«Meret» bedeutet in der äthiopischen Landessprache Amharisch «Land». Das Wort steht als Abkürzung auch für ein Projekt des Welternährungsprogramms (WFP), mit dem in vielen Teilen des Landes erfolgreich die Auswirkungen von Dürren bekämpft werden. Es gibt Mittel und Wege, um sich für schlechte Regenzeiten zu wappnen und Menschen vor Unterernährung und Hunger zu schützen. Dennoch fehlt es oft an den notwendigen finanziellen Ressourcen, um solche Programme voranzutreiben. Denn Spender geben generell lieber Geld für akute Nothilfe, als für langfristige Projekte.
Greenpeace Magazin
28 Juli 2011

Viele Faktoren führten zur Hungersnot

Ostafrika, und speziell das Horn von Afrika, sind seit vielen Jahren berüchtigt für periodisch auftretende Dürren und Hungersnöte. Aber was sich derzeit zwischen Äthiopien, Kenia und vor allem dem Bürgerkriegsland Somalia abspielt, das hat es nach Angaben der Vereinten Nationen seit 60 Jahren nicht mehr gegeben. Die Anfänge der Krise liegen denn auch schon viele Monate zurück, «sie begann, nachdem die Regenfälle von Oktober bis Dezember 2010 und somit auch die Ernten ausgeblieben sind», sagte Judith Schuler vom Welternährungsprogramm (WFP) der Nachrichtenagentur dpa. Und wenn es doch mal Regen gab, dann kam er zu spät und war völlig unberechenbar.
WFP in den Nachrichten
26 Juli 2011

Ostafrika - Die angekündigte Katastrophe

Ein derartiges Leid schien im 21. Jahrhundert nicht mehr vorstellbar: Zehntausende verhungerten am Horn von Afrika, fast vier Millionen Menschen sind akut vom Hungertod bedroht. Nun hat die internationale Gemeinschaft einen Aktionsplan beschlossen, um die Katastrophe zu stoppen. Doch wie konnte es überhaupt zu der Hungersnot kommen? Und warum ist es so schwer, zu helfen?
WFP in den Nachrichten
26 Juli 2011

Dramatische Dürre - "Eine Hungersnot der Kinder"

Mütter sehen ihre Kinder sterben, andere müssen ihre Babys auf der Flucht zurücklassen: Die Hungersnot in Ostafrika trifft die Schwächsten. Internationale Hilfsorganisationen haben sich mit einem dringenden Appell an die Weltgemeinschaft gewandt, um den Millionen Hungernden am Horn von Afrika zu helfen. Die Not der Kinder in Somalia "ist das Schlimmste, was ich je gesehen habe", sagte etwa die Chefin des Welternährungsprogramms, Josette Sheeran.
WFP in den Nachrichten
25 Juli 2011

"Wir können diese Krise nicht alleine meistern"

Ralf Südhoff vom UN-Welternährungsprogramm (WFP): Mehr Geld für Nothilfe in Somalia nötig. WFP braucht dringend Planungssicherheit, um in Krisenregionen helfen zu können. Derzeit fehlen rund 240 Millionen Euro, um Hungerleidende am Horn von Afrika zu unterstützen, sagt Ralf Südhoff, Leiter des Berliner Büros.
Deutschlandradio
22 Juli 2011

Die Hilfe des WFP in Ostafrika

Das UN World Food Programme (WFP) erwartet, dass es seine Hilfe am Horn von Afrika aufgrund der Dürren, der extrem hohen Nahrungsmittel- und Energiepreise sowie wegen des Konflikts in Somalia dramatisch ausweiten muss. Die nötigen finanziellen Mittel dafür sind jedoch nicht vorhanden. Ralf Südhoff im Interview.
WFP in den Nachrichten
22 Juli 2011

Berlin will Hungersnot lindern

Die Lage in Ostafrika verschärft sich weiter. Einige Regionen erleben die schlimmste Dürre seit 20 Jahren, Millionen sind vom Hungertod bedroht. Angesichts der nahenden humanitäre Katastrophe will die Bundesregierung mehr Geld bereitstellen.