WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

Hannoversche Allgemeine
02 Mai 2012

Im Niger droht Hungerkatastrophe

Der bettelarme Niger leider unter der Dürre in der Sahelzone wie kaum ein anderes Land. Bei 40 Grad beackern die Menschen die ausgedörrten Felder. Für die Zukunft gibt es schon Projekte. Aber wie kann eine Hungerkatastrophe jetzt noch verhindert werden? Eine Lösungen bieten die "Cash for Work"-Projekte des WFP.
WFP in den Nachrichten
17 April 2012

Äthiopien: weg vom Image des Hunger-Landes

In Äthiopien entsteht derzeit ein Katastrophen-Frühwarnsystem, das Dürren rechtzeitig vorhersagen soll. Vielen Menschen nur als Land zweier furchtbarer Hungersnöte in den Siebziger- und Achtzigerjahren bekannt, von denen letztere rund eine Million Menschen das Leben kostete, ist Äthiopien heute ein Land im Wandel. Welche Maßnahmen WFP und die Regierung entwickelt haben, um Äthiopien ernährungssicher und damit auch endlich das lästige Image des "Hungerlandes" abzustreifen, erfahren Sie hier.
Frankfurter Rundschau
08 März 2012

Die Bäuerin hungert

Ernährungsprogramme in der Welt müssen vor allem eines: Frauen und Mädchen auf dem Land Bildung verschaffen und sie wirtschaftlich fördern. Ein Beitrag von Angelline Rudakubana, Landesdirektorin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) in Burkina Faso.
Tagesspiegel
28 Februar 2012

„Bilder ersetzen tausend Worte“

Die Vereinten Nationen bitten um Spenden für die Sahelzone – diesmal soll Hilfe früh kommen, um Schlimmes zu verhindern.
Tagesschau
17 Februar 2012

Afrika droht die nächste Hungerkatastrophe

In Somalia ist das Schlimmste gerade überstanden, vor wenigen Tagen hat die UNO die Hungersnot für überwunden erklärt. Doch im Westen Afrikas, der Sahelzone, droht bereits eine neue Katastrophe - als Folge einer Dürre im Jahr 2010. Die Vereinten Nationen sind fest entschlossen, dieses Mal zu agieren statt nur zu reagieren.
Die Zeit
27 Januar 2012

Die Lehren aus Somalia

Weil frühe Hilferufe ungehört blieben, litten Millionen Menschen am Horn von Afrika unter Hunger. Jetzt warnen die UN vor einer drohenden Hungerkrise im Sahel. Die Zeit drängt. David Kaatrud und Ralf Südhoff von WFP erklären im Interview mit ZEIT Online, wie solche Krisen künftig verhindert werden können.
dradio.de
20 Januar 2012

Der Kampf gegen Hunger in Ostafrika

Immer wieder fallen in Ostafrika Regenzeiten aus, verdorren die Ernten auf den Feldern und verendet das Vieh. Eine vermeidbare Katastrophe, wie das Beispiel Nordäthiopien zeigt. Dort lernen die Bauern, was nachhaltige Landwirtschaft bedeutet. Und in Kenia suchen Wissenschaftler nach Saatgut, das den veränderten Klimabedingungen Rechnung trägt.
Die ZEIT Online
28 Dezember 2011

Südsudan: Rendite gegen den Hunger

"Die Zahl der Menschen, die sich viel weniger oder gar keine Nahrungsmittel mehr leisten können, wächst, die Zahl der Unterernährten steigt", sagt Julia Bacher, die bis vor Kurzem für das WFP im Südsudan gearbeitet hat. Während der Südsudan vor einer Hungerkrise steht, sucht die Weltbank nach privaten Investoren, um das Land aufzubauen. Doch die Hindernisse sind hoch.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
30 November 2011

Vereinte Nationen warnen vor Nahrungsknappheit

Bangladesch, Pakistan, Äthiopien - ausgerechnet in den ärmsten Ländern, die schon jetzt ihre Bevölkerung kaum ernähren können, werden Wasser- und Flächenknappheit die Landwirtschaft künftig noch stärker einschränken als bislang. Dabei müsste sich angesichts der wachsenden Bevölkerung und des erhöhten Fleischkonsums der Mittel- und Oberschichten gerade in den Entwicklungsländern die Lebensmittelerzeugung bis zum Jahr 2050 verdoppeln.
Berliner Zeitung
30 November 2011

Das Wetter spielt verrückt

Der Klimawandel betrifft auch Bauern wie Ahmed Adam. Die Wörter Klima, Klimaveränderung oder CO2-Ausstoß gehören nicht zu seinem Sprachschatz. Er weiß nur: Das Wetter kann er nicht ändern. Aber er ist Regen und Sonne, Sturzfluten und Dürren nicht mehr hilflos ausgeliefert. Und das habe er, sagt Ahmed Adam, "dem Wald auf den Bergen und Meret zu verdanken".
WFP in den Nachrichten
24 November 2011

Mittel gegen drohende Hungersnot in Westafrika

"Dass eine Hungersnot wie die am Horn von Afrika im 21. Jahrhundert ausbricht war bis zu den Ereignissen von diesem Sommer unvorstellbar. Und doch könnte sich dieses Szenario mit bis zu sechs Millionen Hungernden in der Sahelzone in Westafrika bald schon wiederholen, wenn die deutsche Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft nicht schnellstens Gegenmaßnahmen ergreifen", so Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE.
Frankfurter Rundschau
11 November 2011

Die Vorräte sind aufgebraucht

In Ostafrika hat die anhaltende Dürre eine Hungerkrise ausgelöst oder verschärft, von der derzeit mehr als 12 Millionen Menschen betroffen sind. Inzwischen greift die Dürre auf das benachbarte Jemen über. Es müsste weit mehr als bisher in die Landwirtschaft der betroffenen Länder investiert werden, sagt Ralf Südhoff, Leiter des Büros des UN-Welternährungsprogramms (WFP) in Berlin.
Die Zeit
11 November 2011

Alles nur Murks? Debatte über 50 Jahre BMZ

War alles nur Murks, alles vergeblich? Hört man Dirk Niebel in diesen Tagen über die deutsche Entwicklungspolitik reden, dann klingt das, als sei sie ein einziger Problemfall. Besonders schlimm war es offenbar zu Zeiten seiner direkten Vorgängerin. »Leider« habe er deren »Spuren« nicht vollständig beseitigt, wetterte Niebel kürzlich in der Leipziger Volkszeitung und setzte noch eins drauf: »Aber ich arbeite weiter daran.«
DW-World
07 November 2011

Kongo: Teufelskreis aus Armut und Hunger

Hunger ist ein Armutsproblem. Besonders arm sind die Menschen in den am wenigsten entwickelten Ländern. Dramatisch ist die Situation beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo. Wie WFP den Menschen im Kongo hilft, den Teufelskreis aus Armut und Hunger zu durchbrechen, können Sie hier nachlesen.
Dradio Interview mit Ralf Südhoff
20 Oktober 2011

Ausländische Investitionen können auch Segen sein

Der Leiter des Berliner Büros des UN World Food Programme (WFP), Ralf Südhoff, hält das umstrittene sogenannte "Land Grabbing", also die Verpachtung von Agrarflächen an Großinvestoren, in Entwicklungsländern nicht per se für verwerflich, fordert aber klare Richtlinien.
WFP in den Nachrichten
20 September 2011

Mais aus Afrika für Afrika

Nahrung für die Hungernden am Horn von Afrika kauft das WFP im Nachbarland Uganda. Doch dort ist es schwer, ausreichende Mengen zu beschaffen. Uganda ist fruchtbar, das Land exportiert Getreide sogar. Das World Food Programme (WFP) besorgt hier einen Teil der Nothilfe für Somalia. Auch in Uganda verteilt das WFP in manchen Regionen Nahrung, aber zwei Drittel davon kommen aus dem Land selbst.
WFP in den Nachrichten
20 September 2011

Wie aus armen Bauern Geschäftsleute werden

Viele Bauern in Uganda sind von Entwicklungshilfe abhängig, sollen aber bald auf eigenen Füßen stehen. Das ist das große Ziel der Vereinten Nationen. Das UN World Food Programmes (WFP) will weg von der puren Nothilfe und hin zum langfristigen Aufbau tragfähiger Strukturen. Wie das klappen kann, testet sie in Uganda. Irgendwann einmal, so das Ziel, sollen Bauern wie die in Amuru auf eigenen Füßen stehen. "Einkauf für den Fortschritt" oder "Purchase for Progress" heißt das Programm im Jargon der Vereinten Nationen, abgekürzt P4P. Die Idee: Das WFP oder andere Händler kaufen, die Landwirte verkaufen. Beide Seiten profitieren.
Die Zeit
15 September 2011

Klimawandel verstärkt Hungersnot in Ostafrika

Mehr als 12 Millionen Menschen leiden in Ostafrika unter der größten Trockenheit und Hungersnot seit 60 Jahren. Der Grund für die Dürre ist La Niña. Das ist ein großräumiges klimatisches Phänomen über dem Pazifik, das in unregelmäßigen Abständen für starke Niederschlagsrückgänge auch im Osten Afrikas sorgt. Die Entwicklungspolitik muss den Menschen helfen, sich auf den Klimawandel einzustellen
Frankfurter Allgemeine Zeitung
30 August 2011

Flüchtlingslager in Kenia

Wer es bis nach Dadaab geschafft hat, ist dem Tod entkommen, aber mehr auch nicht. Das Flüchtlingslager in Kenia ist das größte der Welt. Dort werden fast eine halbe Million Menschen versorgt. Weitere zwölf Millionen Menschen brauchen Hilfe. Nach Angaben des World Food Programme (WFP) kostet es etwa zehn Dollar im Monat, dort einen Menschen am Leben zu erhalten. Macht zusammen mit Zeltplanen und Kochtöpfen etwa 50 Millionen im Jahr für die Bewohner der Flüchtlingslager.
WFP in den Nachrichten
26 August 2011

Hilfsorganisationen stehen vor Mammutaufgabe

Nach Informationen des UN-Welternährungsprogramms (WFP) herrscht in Tripolis kein dramatischer Nahrungsmangel. Zu Beginn des Ramadan-Monats August seien die Lebensmittelgeschäfte gut gefüllt gewesen, sagt WFP-Sprecherin Abeer Etefa in Kairo. Die Situation in Tripolis sei aber unvorhersehbar. Für den Fall, dass sich die Lage verschlechtere, sei das Welternährungsprogramm gut gerüstet und jederzeit bereit, Lebensmittel zu verschicken. «Wir haben tonnenweise Nahrung an der tunesischen Grenze», sagt Etefa.