WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

WFP in den Nachrichten
19 August 2011

Humanitäre Hilfe gegen alle Widerstände

In Somalia müssen Helfer Todesdrohungen, Straßensperren und Gewehrsalven trotzen. "Somalia ist ein Kriegsgebiet", sagt Stephanie Savariaud vom Welternährungsprogramm. "Es gibt Fronten, und wenn sie aufgegeben werden, werden sie vorher vermint - man weiß nicht wo."
dpa / Greenpeace
12 August 2011

Tote Erde wieder fruchtbar: Rezepte gegen Dürre

«Meret» bedeutet in der äthiopischen Landessprache Amharisch «Land». Das Wort steht als Abkürzung auch für ein Projekt des Welternährungsprogramms (WFP), mit dem in vielen Teilen des Landes erfolgreich die Auswirkungen von Dürren bekämpft werden. Es gibt Mittel und Wege, um sich für schlechte Regenzeiten zu wappnen und Menschen vor Unterernährung und Hunger zu schützen. Dennoch fehlt es oft an den notwendigen finanziellen Ressourcen, um solche Programme voranzutreiben. Denn Spender geben generell lieber Geld für akute Nothilfe, als für langfristige Projekte.
Greenpeace Magazin
28 Juli 2011

Viele Faktoren führten zur Hungersnot

Ostafrika, und speziell das Horn von Afrika, sind seit vielen Jahren berüchtigt für periodisch auftretende Dürren und Hungersnöte. Aber was sich derzeit zwischen Äthiopien, Kenia und vor allem dem Bürgerkriegsland Somalia abspielt, das hat es nach Angaben der Vereinten Nationen seit 60 Jahren nicht mehr gegeben. Die Anfänge der Krise liegen denn auch schon viele Monate zurück, «sie begann, nachdem die Regenfälle von Oktober bis Dezember 2010 und somit auch die Ernten ausgeblieben sind», sagte Judith Schuler vom Welternährungsprogramm (WFP) der Nachrichtenagentur dpa. Und wenn es doch mal Regen gab, dann kam er zu spät und war völlig unberechenbar.
WFP in den Nachrichten
26 Juli 2011

Ostafrika - Die angekündigte Katastrophe

Ein derartiges Leid schien im 21. Jahrhundert nicht mehr vorstellbar: Zehntausende verhungerten am Horn von Afrika, fast vier Millionen Menschen sind akut vom Hungertod bedroht. Nun hat die internationale Gemeinschaft einen Aktionsplan beschlossen, um die Katastrophe zu stoppen. Doch wie konnte es überhaupt zu der Hungersnot kommen? Und warum ist es so schwer, zu helfen?
WFP in den Nachrichten
26 Juli 2011

Dramatische Dürre - "Eine Hungersnot der Kinder"

Mütter sehen ihre Kinder sterben, andere müssen ihre Babys auf der Flucht zurücklassen: Die Hungersnot in Ostafrika trifft die Schwächsten. Internationale Hilfsorganisationen haben sich mit einem dringenden Appell an die Weltgemeinschaft gewandt, um den Millionen Hungernden am Horn von Afrika zu helfen. Die Not der Kinder in Somalia "ist das Schlimmste, was ich je gesehen habe", sagte etwa die Chefin des Welternährungsprogramms, Josette Sheeran.
WFP in den Nachrichten
25 Juli 2011

"Wir können diese Krise nicht alleine meistern"

Ralf Südhoff vom UN-Welternährungsprogramm (WFP): Mehr Geld für Nothilfe in Somalia nötig. WFP braucht dringend Planungssicherheit, um in Krisenregionen helfen zu können. Derzeit fehlen rund 240 Millionen Euro, um Hungerleidende am Horn von Afrika zu unterstützen, sagt Ralf Südhoff, Leiter des Berliner Büros.
Deutschlandradio
22 Juli 2011

Die Hilfe des WFP in Ostafrika

Das UN World Food Programme (WFP) erwartet, dass es seine Hilfe am Horn von Afrika aufgrund der Dürren, der extrem hohen Nahrungsmittel- und Energiepreise sowie wegen des Konflikts in Somalia dramatisch ausweiten muss. Die nötigen finanziellen Mittel dafür sind jedoch nicht vorhanden. Ralf Südhoff im Interview.
WFP in den Nachrichten
22 Juli 2011

Berlin will Hungersnot lindern

Die Lage in Ostafrika verschärft sich weiter. Einige Regionen erleben die schlimmste Dürre seit 20 Jahren, Millionen sind vom Hungertod bedroht. Angesichts der nahenden humanitäre Katastrophe will die Bundesregierung mehr Geld bereitstellen.
WFP in den Nachrichten
20 Juli 2011

Uno warnt vor Hungertragödie in Ostafrika

In Somalia tobt ein Bürgerkrieg, die Nachbarländer leiden unter extremer Dürre, die Region steuert direkt in eine Tragödie. Millionen Menschen sind vom Tod bedroht, Flüchtlingslager mit dem Ansturm überfordert - und erstmals seit fast 30 Jahren spricht die Uno offiziell von einer Hungersnot.
Fosuc Online
20 Juli 2011

Hungersnot - Spenden allein reicht nicht

Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen muss bereits jetzt mehr als sechs Millionen Menschen am Horn von Afrika unterstützen und erwartet, dass es noch mehr werden. Ohne schnelle Hilfe werden viele, sehr viele Menschen in Ostafrika verhungern. Bisher hat sich Deutschland mit Spenden nicht überschlagen. Doch Geld allein reicht nicht. Die Ursache der Katastrophe liegt tiefer.
WFP in den Nachrichten
18 Juli 2011

Dürre in Ostafrika - Jahrhundertkatastrophe

Tausende Menschen drohen zu verhungern, Millionen Männer, Frauen und Kinder sind bedroht und auf Hilfe angewiesen: Die Uno warnt vor einer Jahrhundertdürre in Ostafrika. Wie konnte es zu der Krise kommen?
WFP in den Nachrichten
08 Juli 2011

Südsudan: "Land des Überflusses"

Morgen entsteht ein neuer Staat: der Südsudan. In der neuen Nationalhymne ist vom "Land des Überflusses" die Rede, doch bisher ist der Sudan eines der ärmsten Länder der Welt. Ein Grund für die Armut: Der jahrelange Kampf um das Öl.
Humanitäre Helfer
25 Mai 2011

WFP-Mitarbeiter in Äthiopien getötet

Addis Abeba. – Das UN World Food Programme (WFP) hat den Tod eines äthiopischen Mitarbeiters bestätigt, der bei einem Überfall in Äthiopien ums Leben kam. „Der schreckliche Vorfall betrübt mich zutiefst,“ sagte Josette Sheeran, Exekutivdirektorin des WFP. „Dies ist bereits der zweite tödliche Anschlag auf einen WFP-Mitarbeiter binnen weniger als einem Monat“.
Klimawandel
17 Mai 2011

Mohammeds Ziegen verdursten

Im Südosten Äthiopiens hat es über sieben Monate nicht geregnet. In dem Land, in dem vor 26 Jahren über eine Million Menschen verhungerten, droht neue Not. George Fedah, Chef des Welternährungsprogramms (WFP) in der Somali-Region, berichtet von der Situation vor Ort und erläutert, warum Nothilfe in Zeiten der Dürre so wichtig ist.
WFP in den Nachrichten
13 Mai 2011

1,3 Milliarden Tonnen Essen jährlich vergeudet

Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel pro Jahr werden nach UN-Angaben vergeudet. "Es sei effektiver, den Verlust von Nahrungsmitteln zu verringern, als die Produktion von Lebensmitteln zu steigern, um eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren", heißt es in einem veröffentlichten Bericht der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Rom.
WFP in den Nachrichten
11 Mai 2011

Ernährung in der Krise: Ansprache von Westerwelle

Zur Eröffnung des 28. Forums Globale Fragen "(Kein) Brot für die Welt? – Ernährung in der Krise" am 10. Mai 2011 im Auswärtigen Amt in Berlin hielt Außenminister Guido Westerwelle die folgende Ansprache.
WFP in den Nachrichten
09 Mai 2011

UN-Gipfel: „Bindet uns stärker ein“

Vor dem UN-Gipfel der am wenigsten entwickelten Länder der Welt (LDC) in Istanbul sprechen sich der UN-Generalsekretär, der türkische Präsident und der LDC-Vorsitzende einem Gastbeitrag für FAZ.NET für eine stärkere Einbindung der LDC in die Weltwirtschaft aus.
Deutsche Welle
27 April 2011

Die Elfenbeinküste sucht nach Normalität

Knapp zwei Wochen ist es her, dass der international anerkannte Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, die Macht übernommen hat. Jetzt warten viele Aufgaben auf ihn.
Berliner Zeitung
27 April 2011

Libyen: "Die Hilfe muss jetzt ankommen"

Wegen anhaltender Kämpfe in Libyen warnen Uno und internationale Hilfswerke vor einer humanitären Katastrophe. Die Bundesregierung hält sich mit Hilfe zurück. Dem World Food Programme (WFP) fehlt auch deshalb noch mehr als die Hälfte der benötigten Mittel, sagt Ralf Südhoff vom UN-Welternährungsprogramm.
WFP in den Nachrichten
26 April 2011

Rekordjagd der Nahrungsmittel

Rohstoffpreisanstieg ist von mehreren Faktoren abhängig. Regulierung der Spekulation allein greift laut Experten zu kurz.