WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

Greenpeace Magazin
01 März 2011

UN-Helfer bringen Nahrung an Libyens Grenze

Das Welternährungsprogramm WFP fliegt 80 Tonnen Energie-Kekse für geflohene Libyer nach Tunesien. Wie die UN-Hilfsorganisation am Montag in Rom mitteilte, sollen die Kekse in der Grenzregion zwischen Libyen und Tunesien verteilt werden. In der vergangenen Woche sind mehr als 40 000 Libyer wegen der dramatischen Lage in ihrem Land in das Nachbarland geflohen.
Hamburger Abendblatt
24 Februar 2011

Spekulanten könnten Hungeraufstände auslösen

Weltweit sterben mehr Menschen an Unterernährung als an Aids, Tuberkulose und Malaria zusammen. Eine historische Chance wird verspielt, warnt der Leiter des Berliner WFP Büros Ralf Südhoff.
Der Spiegel Online
22 Februar 2011

Weltbevölkerung - wenn Milliarden hungern

Sie wächst und wächst und wächst: In diesem Jahr wird die Weltbevölkerung die Sieben-Milliarden-Grenze überschreiten, 2050 könnten bis zu zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Forscher und Umweltschützer warnen vor dramatischen Folgen, wenn die Landwirtschaft nicht mithalten kann.
Brandenburg Aktuell
11 Februar 2011

Lebensmittel werden teurer

Die Großhandelspreise sind so stark gestiegen wie seit 30 Jahren nicht.Anlässlich der Fruit Logistica, der weltweit wichtigsten Messe für Obsthändler, schaut BRANDENBURG AKTUELL auf die Ursachen und erklärt die massiven Preissteigerungen bei Lebensmitteln samt ihrer Folgen für Brandenburg. Dazu sprechen wir im Studio mit einem Experten des Welternährungsprogramms.
ARD Plusminus
09 Februar 2011

ARD: Preissteigerung fördert Aufstände

Das Aufbegehren der nordafrikanischen Völker liegt auch in der Armut, dem Hunger und rapide steigenden Lebensmittelpreisen begründet. Die Politik der Notenbanken sowie Spekulation an den Börsen haben ihren Anteil daran. Interview mit Ralf Südhoff (WFP) und Ansgar Blke (DIW).
Berliner Zeitung
09 Februar 2011

Nahrungsmittelpreise schüren die Wut der Ägypter

In Ägypten gebe es keinen Nahrungsmittelmangel, sagt Abeer Etefa, Mitarbeiterin im Büros des Welternährungsprogramms (WFP) in Kairo. Doch laut WFP gibt es immer mehr Ägypter, die sich Essen nicht mehr leisten können. Vor allem der Weizenpreis-Anstieg hat demnach extreme Auswirkungen: Für die Armen ist Brot oft das einzige noch erschwingliche Nahrungsmittel.
Die ZEIT Online
03 Februar 2011

"Wir brauchen eine radikale Agrarwende"

Die Zeit des Überflusses ist vorbei, Nahrung teuer wie nie. Wer den Hunger bekämpfen will, muss die kleinen Bauern in Entwicklungsländern stärken, sagt Ralf Südhoff. Wir brauchen eine radikale Agrarwende. Der Weltagrarrat der Vereinten Nationen schätzt, dass sich die dortigen Ernten vervierfachen könnten, wenn wir die Wende zu einer effizienteren und zugleich nachhaltigen Bewirtschaftung ermöglichten.
Der Spiegel
21 Januar 2011

Preisexplosion - Asien fürchtet Hungersnot

In Deutschland werden Lebensmittel immer teurer, doch das ist nichts im Vergleich zu Asien: In Indien kosten manche Produkte dreimal so viel wie vor einem Jahr, in Bangladesch können sich die Ärmsten nicht mal mehr Milch leisten. Die Uno warnt vor einer Hungerkatastrophe - und Gewaltexzessen.
WFP in den Nachrichten
14 Januar 2011

Eigeninitiative in Haiti

Ohne Zweifel, die humanitären und sozioökonomischen Herausforderungen, vor denen Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben steht, sind enorm. Schließlich ist das Land eines der weltweit ärmsten – über die Hälfte der Bewohner lebt von weniger als einem Dollar pro Tag. Und dennoch lässt sich Hoffnungsvolles berichten. Ein Erfahrungsbericht von Anne Poulsen (WFP).
Der Spiegel
13 Januar 2011

Gerechtigkeit - Die Sachzwänge der Götter

Wie entscheidet man, wer hungert und wer nicht? Das Welternährungsprogramm der Uno kämpft mit immer weniger Geld gegen immer mehr Hunger. Seine Mitarbeiter verteilen Nahrung und Geld - oder auch nicht. Seit ein paar Jahren steigt die Zahl der Hungernden wieder, sie liegt knapp unter einer Milliarde, und mit der Zahl der Bedürftigen wächst auch die Zahl der Hungrigsten unter den Hungernden. Verantwortlich dafür sind vor allem die Nahrungsmittelkrise des Jahres 2008, die Bankenkrise des Folgejahres, die Finanzkrise in diesem Jahr. Die Rettung von Banken, Staaten sog Milliarden aus den Haushalten der Geberländer und verringerte die Summe, die das WFP erhält.
Der Spiegel
18 November 2010

Warnung: Lebensmittelpreise steigen massiv

Die Welternährungsorganisation der Uno warnt vor steigenden Lebensmittelpreisen, die besonders arme Länder treffen. Bereits 2011 drohen außerdem Engpässe bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln - wenn die Ernten nicht deutlich gesteigert werden.
WFP in den Nachrichten
01 November 2010

Wettlauf um die besten Ackerflächen

Internationale Entwicklungsorganisationen schlagen Alarm: seit einigen Jahren sind ausländische Investoren überall auf der Welt unterwegs, um sich in anderen Ländern Anbauflächen für Lebensmittel oder Biosprit zu sichern. Laut Weltbank wurden zwischen Oktober 2008 und Juni 2009 über 46 Millionen Hektar Land aufgekauft oder langfristig gepachtet. Eine neue Form von „Turbokolonialismus“?
Berliner Zeitung
25 Oktober 2010

Ausbleibende internationale Hilfe in Pakistan

Die Flut setzte Anfang August in Pakistan ein. Danach sagte die internationale Gemeinschaft große Unterstützung zu, aber bisher sind davon nur 35 Prozent bereitgestellt worden, sagt Wolfgang Herbinger, Landesdirektor des Welternährungsprogramms (WFP) in Islamabad. Neben den noch evakuierten Menschen erhalten auch die vielen Rückkehrer Nahrungsmittelrationen von WFP. Die Leute sollen in die Lage versetzt werden, sich um ihre Häuser und Felder, also ihre Lebensgrundlage kümmern zu können.
Deutschlandradio
20 Oktober 2010

Neue Wege im Kampf gegen den Hunger

Kenia: In Mathare, einem der größten Slums der Hauptstadt Nairobi startet das Welternährungsprogramm ein Pilotprojekt. Rund 2500 bedürftige Menschen bekommen Gutscheine für Nahrungsmittel auf ihr Handy geschickt.
Berliner Zeitung
20 Oktober 2010

Bauer Chrepkwurui in Uganda

Am 16. Oktober war Welternährungstag. Noch immer hungert eine Milliarde Menschen. Bauern in Uganda haben nun eine Chance bekommen. Binnen zwei Jahren hat der junge Bauer erreicht, was in seinem Dorf Sophel in Ost-Uganda als beachtlicher Wohlstand gilt. Diese schöne Wendung in seinem Leben hat Jackson Chrepkwurui direkt dem Welternährungsprogramm der Uno (WFP) zu verdanken. Indirekt gehört er aber auch zu den Gewinnern der Agrarpreiskrise und der weltweiten Suche nach neuen Strategien im Kampf gegen den Hunger.
evangelisch.de
19 Oktober 2010

Mit dem Handy den Hunger besiegen

Welternährungstag - Während die Politiker auf dem Ernährungsgipfel in Rom diskutieren, präsentiert das Welternährungsprogramm der UN seine Hilfsprojekte. In Kenia startet in diesen Tagen ein völlig neues Projekt: Hungernde in einem Slum in Kenia erhalten künftig kein Essen ausgehändigt, sondern eine Art "Sozialhilfe" auf ein Handy überwiesen.
WFP in den Nachrichten
11 Oktober 2010

Der Hunger der Welt

Von Kanada über Deutschland bis zum Schwarzen Meer brechen in diesem Jahr die Ernten ein. In Russland brennt der Wald, die Weizenpreise explodieren. Bange Schlagzeilen gehen um die Welt: Kommt die Welternährungskrise von 2008 zurück? Die Antwort heißt: Auf keinen Fall. Sie kommt nicht zurück. Sie war nie fort.
WFP in den Nachrichten
29 September 2010

Flut bringt Pakistans Machtgefüge ins Wanken

Das Wasser ist weg, weite Teile des Landes sind von der Flut zerstört. Während die Uno für Wiederaufbau-Spenden für Pakistans wirbt, hoffen auch manche gefallenen Größen auf einen politischen Neuanfang. So leicht dürfte es nicht werden für den 1947 gegründeten Staat, in dem die längste Zeit Militärdiktatoren geherrscht haben. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen verlangt allein für die kommenden zwei Monate 180 Millionen Dollar, um die Ernährung von rund sechs Millionen Flutopfern sicherzustellen.
CorporAID Magazin
28 September 2010

Aufbruch auf Afrikas Äckern

Für keinen anderen Kontinent ist die Landwirtschaft so bedeutsam wie für Afrika – trotzdem fristete sie jahrzehntelang ein Schattendasein. An den Rezepten für den maroden Sektor scheiden sich nun die Geister. So versucht beispielsweise das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen WFP seit 2008 in insgesamt 21 Entwicklungsländern, Landwirten Zugang zu Märkten zu eröffnen. Das Purchase for Progress-Programm bietet Kleinbauern einen Markt für ihre Produkte, diese können nun unter Einhaltung von Qualitätsstandards an das WFP verkaufen.
Die ZEIT Online
28 September 2010

Es hungern immer noch zu viele

Trotz zuletzt guter Ernten sind weltweit 925 Millionen Menschen unterernährt, schätzt die FAO. Vom Ziel, den Hunger bis 2015 zu halbieren, ist man weit entfernt. Es bestehe ein ernstes Risiko, das Ernährungsziel zu verfehlen, warnte Diouf. Damit seien auch alle verbundenen Millenniumsziele in Gefahr. Josette Sheeran, Exekutivdirektorin des World Food Programme (WFP), verwies auf die durch die Flut prekäre Ernährungslage in Pakistan. Die Märkte dort seien leer, das Saatgut vernichtet, die Ernten weggespült.