WFP in den Nachrichten

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Berichten der deutschsprachigen Presse über WFP und das Thema Welternährung.

Der Spiegel
21 Januar 2011

Preisexplosion - Asien fürchtet Hungersnot

In Deutschland werden Lebensmittel immer teurer, doch das ist nichts im Vergleich zu Asien: In Indien kosten manche Produkte dreimal so viel wie vor einem Jahr, in Bangladesch können sich die Ärmsten nicht mal mehr Milch leisten. Die Uno warnt vor einer Hungerkatastrophe - und Gewaltexzessen.
WFP in den Nachrichten
14 Januar 2011

Eigeninitiative in Haiti

Ohne Zweifel, die humanitären und sozioökonomischen Herausforderungen, vor denen Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben steht, sind enorm. Schließlich ist das Land eines der weltweit ärmsten – über die Hälfte der Bewohner lebt von weniger als einem Dollar pro Tag. Und dennoch lässt sich Hoffnungsvolles berichten. Ein Erfahrungsbericht von Anne Poulsen (WFP).
Der Spiegel
13 Januar 2011

Gerechtigkeit - Die Sachzwänge der Götter

Wie entscheidet man, wer hungert und wer nicht? Das Welternährungsprogramm der Uno kämpft mit immer weniger Geld gegen immer mehr Hunger. Seine Mitarbeiter verteilen Nahrung und Geld - oder auch nicht. Seit ein paar Jahren steigt die Zahl der Hungernden wieder, sie liegt knapp unter einer Milliarde, und mit der Zahl der Bedürftigen wächst auch die Zahl der Hungrigsten unter den Hungernden. Verantwortlich dafür sind vor allem die Nahrungsmittelkrise des Jahres 2008, die Bankenkrise des Folgejahres, die Finanzkrise in diesem Jahr. Die Rettung von Banken, Staaten sog Milliarden aus den Haushalten der Geberländer und verringerte die Summe, die das WFP erhält.
Der Spiegel
18 November 2010

Warnung: Lebensmittelpreise steigen massiv

Die Welternährungsorganisation der Uno warnt vor steigenden Lebensmittelpreisen, die besonders arme Länder treffen. Bereits 2011 drohen außerdem Engpässe bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln - wenn die Ernten nicht deutlich gesteigert werden.
WFP in den Nachrichten
01 November 2010

Wettlauf um die besten Ackerflächen

Internationale Entwicklungsorganisationen schlagen Alarm: seit einigen Jahren sind ausländische Investoren überall auf der Welt unterwegs, um sich in anderen Ländern Anbauflächen für Lebensmittel oder Biosprit zu sichern. Laut Weltbank wurden zwischen Oktober 2008 und Juni 2009 über 46 Millionen Hektar Land aufgekauft oder langfristig gepachtet. Eine neue Form von „Turbokolonialismus“?
Berliner Zeitung
25 Oktober 2010

Ausbleibende internationale Hilfe in Pakistan

Die Flut setzte Anfang August in Pakistan ein. Danach sagte die internationale Gemeinschaft große Unterstützung zu, aber bisher sind davon nur 35 Prozent bereitgestellt worden, sagt Wolfgang Herbinger, Landesdirektor des Welternährungsprogramms (WFP) in Islamabad. Neben den noch evakuierten Menschen erhalten auch die vielen Rückkehrer Nahrungsmittelrationen von WFP. Die Leute sollen in die Lage versetzt werden, sich um ihre Häuser und Felder, also ihre Lebensgrundlage kümmern zu können.
Deutschlandradio
20 Oktober 2010

Neue Wege im Kampf gegen den Hunger

Kenia: In Mathare, einem der größten Slums der Hauptstadt Nairobi startet das Welternährungsprogramm ein Pilotprojekt. Rund 2500 bedürftige Menschen bekommen Gutscheine für Nahrungsmittel auf ihr Handy geschickt.
Berliner Zeitung
20 Oktober 2010

Bauer Chrepkwurui in Uganda

Am 16. Oktober war Welternährungstag. Noch immer hungert eine Milliarde Menschen. Bauern in Uganda haben nun eine Chance bekommen. Binnen zwei Jahren hat der junge Bauer erreicht, was in seinem Dorf Sophel in Ost-Uganda als beachtlicher Wohlstand gilt. Diese schöne Wendung in seinem Leben hat Jackson Chrepkwurui direkt dem Welternährungsprogramm der Uno (WFP) zu verdanken. Indirekt gehört er aber auch zu den Gewinnern der Agrarpreiskrise und der weltweiten Suche nach neuen Strategien im Kampf gegen den Hunger.
evangelisch.de
19 Oktober 2010

Mit dem Handy den Hunger besiegen

Welternährungstag - Während die Politiker auf dem Ernährungsgipfel in Rom diskutieren, präsentiert das Welternährungsprogramm der UN seine Hilfsprojekte. In Kenia startet in diesen Tagen ein völlig neues Projekt: Hungernde in einem Slum in Kenia erhalten künftig kein Essen ausgehändigt, sondern eine Art "Sozialhilfe" auf ein Handy überwiesen.
WFP in den Nachrichten
11 Oktober 2010

Der Hunger der Welt

Von Kanada über Deutschland bis zum Schwarzen Meer brechen in diesem Jahr die Ernten ein. In Russland brennt der Wald, die Weizenpreise explodieren. Bange Schlagzeilen gehen um die Welt: Kommt die Welternährungskrise von 2008 zurück? Die Antwort heißt: Auf keinen Fall. Sie kommt nicht zurück. Sie war nie fort.
WFP in den Nachrichten
29 September 2010

Flut bringt Pakistans Machtgefüge ins Wanken

Das Wasser ist weg, weite Teile des Landes sind von der Flut zerstört. Während die Uno für Wiederaufbau-Spenden für Pakistans wirbt, hoffen auch manche gefallenen Größen auf einen politischen Neuanfang. So leicht dürfte es nicht werden für den 1947 gegründeten Staat, in dem die längste Zeit Militärdiktatoren geherrscht haben. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen verlangt allein für die kommenden zwei Monate 180 Millionen Dollar, um die Ernährung von rund sechs Millionen Flutopfern sicherzustellen.
CorporAID Magazin
28 September 2010

Aufbruch auf Afrikas Äckern

Für keinen anderen Kontinent ist die Landwirtschaft so bedeutsam wie für Afrika – trotzdem fristete sie jahrzehntelang ein Schattendasein. An den Rezepten für den maroden Sektor scheiden sich nun die Geister. So versucht beispielsweise das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen WFP seit 2008 in insgesamt 21 Entwicklungsländern, Landwirten Zugang zu Märkten zu eröffnen. Das Purchase for Progress-Programm bietet Kleinbauern einen Markt für ihre Produkte, diese können nun unter Einhaltung von Qualitätsstandards an das WFP verkaufen.
Die ZEIT Online
28 September 2010

Es hungern immer noch zu viele

Trotz zuletzt guter Ernten sind weltweit 925 Millionen Menschen unterernährt, schätzt die FAO. Vom Ziel, den Hunger bis 2015 zu halbieren, ist man weit entfernt. Es bestehe ein ernstes Risiko, das Ernährungsziel zu verfehlen, warnte Diouf. Damit seien auch alle verbundenen Millenniumsziele in Gefahr. Josette Sheeran, Exekutivdirektorin des World Food Programme (WFP), verwies auf die durch die Flut prekäre Ernährungslage in Pakistan. Die Märkte dort seien leer, das Saatgut vernichtet, die Ernten weggespült.
Frankfurter Rundschau
28 September 2010

Jemen: Ein Land zerkaut seine Zukunft

Im Jemen verdienen Bauern am meisten, wenn sie die Volksdroge Khat anbauen. Für Kartoffeln bleibt da kein Platz. Ein Drittel der Jemeniten haben nach Angaben des Welternährungsprogramms inzwischen nicht mehr genug zu essen, weil die Bauern mit Khat fünfmal mehr Geld verdienen als mit Kaffee, Kartoffeln oder Getreide. „Wir rutschen dem Abgrund entgegen“, sagt Umweltminister Abdul-Rahman al-Eryani, dessen Nation schon jetzt zu den zehn trockensten Nationen der Welt zählt.
WFP in den Nachrichten
28 September 2010

Was Agrarprodukte teurer macht

Wenn sich die Geldanlage in Aktien oder Öl nicht mehr lohnt, dann stürzen sich Spekulanten gern auch auf landwirtschaftliche Produkte. In diesem Sommer ist der Preis für Weizen sprunghaft gestiegen – und das liegt nicht nur an schlechten Nachrichten.Das UN World Food Programme (WFP) ist in vielen Ländern der größte Aufkäufer von Agrarprodukten zur Nahrungsmittelhilfe. Rund eine Milliarde Dollar gibt die Organisation jedes Jahr dafür aus. Wenn die Nahrung teurer wird, schrumpft die Hilfe entsprechend.
WFP in den Nachrichten
28 September 2010

UNO: Zu wenig Hilfe in Pakistan

Das Interesse der Medien an der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan hat in den vergangenen Tagen abgenommen. Jetzt schlägt die UNO Alarm: Auch die Bereitschaft der Mitgliedsstaaten, Geld für die Hilfsaktionen zur Verfügung zu stellen, ist zurückgegangen. Das World Food Program ist da ein typisches Beispiel, sagt Sprecher Jamal: "Wir brauchen das Geld jetzt. Wir haben zwar genug Mittel, um für diesen Monat durchzukommen. Wir werden alle Menschen mit Essen versorgen können, die wir nach unserem Plan erreichen sollten. Aber schon für die nächste Runde an Lebensmittelpaketen, also dafür, dass wir unser Programm fortführen können, fehlt uns das Geld."
WFP in den Nachrichten
28 September 2010

Darfur: UN-Konvois gefährdet

Aufgrund zahlreicher Angriffe auf LKW-Konvois sieht sich das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gezwungen, seine Hilfslieferung für die sudanesische Region Darfur teilweise einzustellen. Etwa drei Millionen Menschen werden derzeit mit in Darfur jeden Monat vom WFP mit Nahrungsmitteln versorgt. Immer wieder werden LKWs des WFP entführt. Nach Angaben des Welternährungsprogramms werden im Süden Darfurs bis zu 70 Fahrzeuge und 43 Fahrer noch vermisst.
WFP in den Nachrichten
28 September 2010

Überschwemmungen im Niger

Wegen ausserordentlich starker Regenfälle ist der Niger-Strom in weiten Teilen Nigers über die Ufer getreten. Die Überschwemmungen zerstören ganze Stadtviertel und die kommende Ernte. Die Katastrophe erreicht Niger in einem prekären Jahr. Nach einer Missernte in der Saison 2009/10 sind laut der Uno 7 Millionen Einwohner von einer Hungersnot bedroht. Das Welternährungsprogramm der Uno klagte noch vor den Überschwemmungen darüber, dass die Zusagen an Hilfsgeldern nur für die Ernährung der Hälfte der Bedürftigen reichten.
DGVN
28 September 2010

Fluten in Pakistan - UN fordern mehr Hilfe

Seit mehr als drei Wochen ist Pakistan von der größten Flutkatastrophe in der Geschichte des Landes betroffen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bezeichnete das Desaster als einen „Tsunami in Zeitlupe“, dessen „Kraft der Zerstörung sich mit der Zeit verstärkt“.
WFP in den Nachrichten
28 September 2010

Das Geschäft mit der Nahrung

Diesen Sommer geriet der Weizen ins Visier der Risikoanleger. Die Flächenbrände in Russland haben die Regierung in Moskau dazu veranlasst, ein bis Ende des Jahres geltendes Exportverbot für Weizen zu verhängen. Die anhaltende Trockenheit und die Feuersbrunst hatten einen Verlust von 20 Prozent der Gesamternte verursacht.