Regionaler Überblick
Die immer häufiger auftretenden Dürren im Sahel lassen den Gemeinden wenig Zeit, um sich von der letzten Krise zu erholen. Ihre Ersparnisse sind erschöpft und ihre Viehherden schrumpfen. Während die Dürre 2005 und 2010 hauptsächlich den Niger und Teile des Tschads betraf, hat sich die diesjährige Hungerkrise auf die gesamte Sahelzone ausgebreitet.
Die Nahrungsmittelpreise in der gesamten Region sind extrem hoch und steigern die Ernährungsunsicherheit zusätzlich.
In vielen Ländern liegt die Getreideproduktion weit unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. So fielen die Erträge in Mauretanien 46 Prozent geringer aus. Im Tschad waren es 37 Prozent, im Niger 23 Prozent und in Burkina Faso 14 Prozent weniger.
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