Bürgerkrieg in Syrien
Der Konflikt in Syrien geht bereits ins vierte Jahr in Folge. Die Not der Menschen nimmt weiterhin zu. Millionen Syrer sind auf der Flucht: eine humanitäre Krise, in der die Versorgung mit Nahrungsmitteln oberste Priorität hat.

In vielen Gebieten, die von bewaffneten Kämpfen betroffen sind, mangelt es akut an lebensnotwendigen Gütern wie Nahrungsmitteln, Wasser, Strom und medizinischer Versorgung. Eine wachsende Zahl Hauptverdiener hat zudem ihre Arbeit und damit die Möglichkeit, ihre Familien zu versorgen, verloren. Steigende Preise für Nahrung und Benzin verschärfen die Situation weiter. Gleichzeitig droht eine Dürre, die ohnehin schwache Ernährungssicherheit im Land weiter zu belasten. Seit September fiel weniger als halb soviel Regen wie im langjährigen Durchschnitt – mit immensen Folgen für die nächste Getreideernte. 

Trotz der Unsicherheit im Land und logistischer Herausforderungen leistet WFP weiterhin Ernährungshilfe, im Mai konnte WFP 3,2 Millionen Syrer mit Nahrungsmitteln erreichen. Der Zugang zu den umkämpften Gebieten stellt derzeit die größte Herausforderung für die Hilfsbemühungen dar. Auch in den Nachbarländern hilft WFP rund 1,5 Millionen syrischen Flüchtlingen.  
 

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WFP-Hilfe in der Türkei: E-Cards für syrische Flüchtlinge

Syrien Nothilfe

 

syrische Flüchtlinge Zaatari

Flüchtlinge in Zaatari Jordanien

Luftbrücke Syrien

Flüchtlingskinder Syrien

WFP-Exekutivdirektorin Karten

Syrien FlcühtlingscampWFP-Exekutivdirektorin besucht Flüchtlingscamp in Jordanien

Hilfe für SyrienNeue interaktive Karte: An welchen Orten WFP Hilfe leistet, sehen Sie hier.

 

Hilfe für Syrien - WFP vor Ort
  • Die Arbeit von WFP und unsere Möglichkeiten, die Menschen zu erreichen, die auf Nothilfe angewiesen sind, werden von Tag zu Tag mehr eingeschränkt.
  • WFP ist besorgt über die Folgen einer drohenden Dürre für die Ernährungslage in Syrien. 
  • Im März passierte erstmals seit Beginn des Konfliktes ein gemeinsamer UN-Konvoi die türkische Grenze zu Nordsyrien. Er brachte Hilfsgüter von WFP und anderen UN-Organisationen nach Qamishli. 

  • Seit vielen Monaten unterstützt WFP die Menschen innerhalb Syriens mit Nahrungsmittelrationen, die Bulgur, Reis, Mehl, Hülsenfrüchte, Speiseöl, Nudeln, Salz, Zucker, Konserven und Hefe enthalten.
  • Zusammen mit UNICEF helfen wir rund 130.000 gefährdeten Kindern unter 2 Jahren mit Spezialnahrung, um Mangelernährung vorzubeugen und zu behandeln.
  • Die Menschen im neuen Flüchtlingslager Azraq in Jordanien erhalten von WFP Nahrungsmittelrationen  und -gutscheine.
  • Über 2,5 Millionen syrische Flüchtlinge sind in Jordanien, Libanon, Ägypten, Irak und der Türkei registriert.
  • WFP plant 2014 mehr als 2,9 Millionen Flüchtlinge in den Nachbarländern zu unterstützen – meist über Nahrungsmittelgutscheine, die es den Familien ermöglichen, ihr Essen selbst auszuwählen und zugleich die lokale Wirtschaft stärken. Außerdem erhalten Kinder in den Flüchtlingscamps in Jordanien und Irak regelmäßige Schulmahlzeiten.
  • WFP benötigt US$ 41 Millionen pro Woche, um die Nothilfe in Syrien und den Nachbarländern fortzuführen - die größte, komplexeste und teuerste Krise weltweit. Um diese Summe in Bezug zu setzen: Es kostet WFP nur 1US$ pro Tag, um für eine Person innerhalb Syriens Hilfe zu leisten.