
Bei "Food for Work"-Projekten werden Projektteilnehmer von WFP für ihre geleistete Arbeit mit Nahrungsmitteln bezahlt, um in Zukunft sich selbst, ihre Familien und Gemeinden selbst versorgen zu können.
Die Idee ist simpel: Hungernde verbringen viel Zeit damit, ausreichend Nahrungsmittel zum Überleben aufzutreiben. Kleinbauern haben nicht die Ressourcen, Bewässerungskanäle zu bauen, weil sie durch ihre tägliche Arbeit ohnehin kaum ihre Familien ernähren können. Arbeitslose können kaum neue Fähigkeiten erlernen, wenn sie mühevoll auf dem Schwarzmarkt um ihr geringes Einkommen kämpfen. Verarmte Gemeinden, die Fluten oder Dürren ausgesetzt sind, sind zu sehr damit beschäftigt, überhaupt für Nahrungsmittel zu sorgen, als dass sie dazu beitragen könnten, Straßen, Dämme oder Wassergruben zubauen.
Nahrungsmittel oder Bargeld als Entlohnung für geleistete Arbeit ermöglicht den Armen und Hungernden, einen Teil ihrer Energie und Zeit auf die entscheidenden Schritte aus der Hungerfalle zu lenken. Dies ist das Ziel, das WFP mit den „Food for Work“-Projekten verfolgt. Lesen Sie hier ein Beispiel aus Pakistan.
Gemeindemitglieder bekommen Nahrungsmittel für ihre Arbeit an Infrastrukturprojekten oder auch für die Zeiten, in denen sie statt zu arbeiten, neue Fertigkeiten lernen. Dies befähigt sie, ihre Familien künftig wieder selbst ernähren zu können. Lesen Sie hier ein Beispiel aus El Salvador.