Frauen im Fokus


Frauen im Kampf gegen den Hunger

Hunger ist weiblich - 815 Millionen Menschen weltweit hungern. 60 Prozent von ihnen sind Frauen und Mädchen. Besonders in Asien und Südamerika leiden mehr Frauen als Männer unter Hunger. Doch die Erfahrung zeigt: Frauen sind sehr effektive und verlässliche Partner im Kampf gegen den globalen Hunger. 

Wenn bei ihnen die Verantwortung für Nahrung liegt, kommt diese oft wesentlich verlässlicher bei Kindern an. Hätten beispielsweise in Entwicklungsländern Bäuerinnen nur die gleichen Chancen wie Bauern, würden weltweit mindestens 100 Millionen weniger Menschen hungern.

Doch warum ist Hunger vorwiegend weiblich und was muss getan werden, um das zu ändern?
Die Ursachen von Hunger sind meist vielfältig und komplex. Es gibt aber grundsätzliche Faktoren, die Frauen und Mädchen für Hunger anfälliger machen: vor allem in vielen Entwicklungsländern haben Mädchen oft eine schlechtere oder gar keine Schulausbildung. Frauen verdienen tendenziell weniger, haben meist nicht den gleichen Zugang zu Ressourcen als Männer und werden bei der Entscheidungsfindung unterrepräsentiert.

Für das UN World Food Programme (WFP) sind Frauen jedoch nicht nur die Hauptbetroffenen von Hunger: sie sind gleichzeitig auch die Lösung. Erfahren Sie hier, wie WFP mit Frauen zusammenarbeitet und sie im Kampf gegen den Hunger unterstützt. Lesen Sie außerdem, warum vor allem Mütter und Kinder von Unterernährung betroffen sind und wie ihnen mit Spezialnahrung geholfen werden kann und gewinnen Sie einen interessanten Überblick mit unseren 10 Fakten zum Thema Frauen und Hunger.