Nothilfe


Nothilfe
Wenn Fluten ganze Dörfer und Landstriche überschwemmen, Dürren Ernten vernichten oder kriegsähnliche Zustände Menschen zur Flucht zwingen, dann ist häufig ein Mangel an Nahrungsmitteln eine der unmittelbarsten Konsequenzen. 

Sobald eine Regierung die Hilfe des WFP anfordert, beginnt der Notfallplan zu greifen. Nur durch eine schnelle Reaktion können Leben gerettet werden - das Emergency Preparedness Team stellt deshalb sicher, dass WFP jederzeit für einen Notfall gerüstet ist. Dank neuer Technologien gelangt die Hilfe des WFP so schnell wie möglich dorthin, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Infografik

Reaktion auf NaturkatastrophenErfahren Sie in unserer neuesten Infografik, wie WFP in Notsituationen reagiert. 

In den ersten Tagen einer Nothilfeoperation werden die Nahrungsmittel nicht nur an Ort und Stelle gebracht, gleichzeitig ermitteln Mitarbeiter auch, wie viele Nahrungsmittel benötigt werden – für wie viele Menschen und über welchen Zeitraum – und auf welchem Weg die Hungernden schnellstmöglich erreicht werden können.

Anhand ihrer Ergebnisse entwickelt WFP eine Nothilfeoperation (Emergency Operation, EMOP). Diese beinhaltet genaue Maßnahmen und finanzielle Bedingungen und listet auf, wer Ernährungshilfe erhalten soll, welche Rationen notwendig sind und welche Transportwege benutzt werden können, um in das Krisengebiet zu gelangen.

Nothilfe bei Naturkatastrophen
Spenden-Aufruf


Im nächsten Schritt richtet WFP einen Appell an die Internationale Gemeinschaft und bittet um Gelder. WFP ist vollständig auf freiwillige Zuwendungen und Spenden angewiesen, die in Form von Bargeld, Nahrungsmitteln oder Dienstleistungen erbracht werden können. Regierungen stellen dabei die größten Spender dar.
Sobald die Gelder bei WFP eingegangen sind, schlagen Logistiker die Brücke zwischen den Geldgebern und den Hungrigen. Für den Transport der Nahrungsmittel sind Schiffe, Flugzeuge, Helikopter, Lastwagen und manchmal sogar Elefanten oder Esel im Einsatz.


Verteilungen


Wenn die Nahrungsmittel in den Verteilungszentren ankommen - in Flüchtlingslagern, Ernährungszentren und anderen Notunterkünften – bringt sie WFP gemeinsam mit Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen (NROs) zu den Bedürftigen. Für die Verteilung kooperiert WFP mit ca. 1.400 internationalen und lokalen NROs und arbeitet eng mit lokalen Institutionen zusammen, um sicherzustellen, dass die Ernährungshilfe die Menschen erreicht, die sie am dringendsten benötigen.