Lokaler Einkauf


Lokaler Einkauf bekämpft auch Hunger in Afrika

Um so vielen hungernden Menschen wie möglich zu helfen, ist es Ziel der WFP-Einkaufsstrategie, Nahrungsmittel zum bestmöglichen Preis zu erwerben. Wann immer möglich, kauft WFP diese Hilfsgüter lokal oder regional in Entwicklungsländern ein.  

Lokale Einkäufe sind Einkäufe, die in dem Land getätigt werden, in dem die Nahrungsmittel auch
verteilt werden sollen. Regionaler Einkauf bezeichnet den Einkauf in einem anderen Land in derselben Region.

Lokale und regionale Einkäufe stimulieren und stärken die Märkte und sind so ein Anreiz für Bauern, mehr zu produzieren. Außerdem stärken sie die lokale Wirtschaft. Lokale Einkäufe ermöglichen es WFP, die benötigten Nahrungsmittel schneller zu beschaffen und noch besser an die Essgewohnheiten der Empfänger anzupassen.

Lokale Einkäufe als Mittel im Kampf gegen den Welthunger


WFP holt vor dem Einkauf verschiedene Angebote ein, um die besten Preise zu erhalten und um sicherzustellen, dass der gesamte Prozess transparent abläuft. Die Kosten für Nahrungsmittel, Transport und Warenumschlag werden sorgfältig analysiert.

Jedes Jahr kauft WFP rund 75% seiner Nahrungsmittel in mehr als 70 Entwicklungsländern ein – 2013 im Gesamtwert von mehr als 918.000 Millionen US-Dollar. Wie die lokalen Einkäufe des WFP in Uganda den Hungernden am Horn von Afrika helfen, beschreibt hier ZEIT Online.

Im englischen Jahresbericht können Sie sich einen detaillierten Überblick über die Einkäufe des WFP in 2013 verschaffen.