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Die Ernährungslage der Menschen im Südsudan ist aktuell so schlimm wie nie, seitdem das Land im Jahre 2011 unabhängig wurde.

Nachdem die humanitäre Hilfe massiv aufgestockt wurde, konnte eine Hungersnot beendet werden. Die Situation im Land ist jedoch nach wie vor dramatisch. Fast sieben Millionen Menschen – 60 Prozent der Bevölkerung – wissen nicht, woher ihre nächste Mahlzeit kommt.

WFP benötigt 270 Millionen US-Dollar, um eine mögliche Hungersnot 2020 abzuwenden. Darunter sind auch 100 Millionen US-Dollar, mit denen WFP bereits im Januar 2020 Nahrungsmittel kaufen muss, um sie noch vor der Regenzeit in Gebiete zu bringen, die nach der Regenzeit abgeschnitten sein werden.

4,6 Millionen
Menschen hat WFP 2019 erreicht
1,76 Millionen
sind innerhalb des Südsudans vertrieben
2,47 Millionen
Geflüchtete aus dem Südsudan leben in Nachbarländern

Wie das UN World Food Programme in der Südsudan-Krise hilft

  • Nothilfe

    WFP und seine Partner versuchen beständig die Hilfe auszubauen. Seitdem der sogenannte Integrated Rapid Response Mechanism (IRRM) startete, haben Nothilfe-Teams mehr als 400 Hilfseinsätze in schwer zugänglichen Gebieten im Südsudan durchgeführt. Über diese Teams erreicht WFP 500.000 Menschen pro Monat – zumeist über den Luftweg.
  • Bargeldtransfers

    Trotz Herausforderungen – etwa der fragilen politischen Situation und damit verbundenen Sicherheitsrisiken sowie der Inflation – setzt WFP im Südsudan verstärkt Bargeldtransfers ein. Damit können Bedürftige selbst entscheiden, was sie kaufen. Gleichzeitig fallen keine Transport- und Lagerkosten an, was den Einsatz der Gelder effizienter und effektiver macht. 2018 unterstützte WFP monatlich über 660.000 Menschen im Südsudan mit insgesamt rund 27 Millionen US-Dollar über Bargeldtransfers.
  • Schulmahlzeiten

    Schulmahlzeiten tragen zu einem gesunden und produktiven Lernumfeld für Kinder bei. In den Schulen, in denen WFP Schulmahlzeiten-Programme betreibt, stieg die Quote der Schulbesuche von Jungen von 40 auf 93 Prozent. Bei Mädchen war es eine Steigerung von 30 auf 86 Prozent. WFP plant aktuell mehr als 200.000 Kinder zu unterstützen – mit Schulmahlzeiten und extra Nahrungsmittel für Familien, die ihre Mädchen zur Schule schicken.
  • Ernährungshilfe

    WFP und UNICEF haben die gemeinsame Ernährungshilfe im Südsudan weiter ausgebaut. WFP behandelt dabei mangelernährte Kinder sowie schwangere und stillende Mütter. In lokalen Gemeinden bildet WFP Freiwillige aus, die auf gesunde Ernährung achten. Aktuell gibt es mehr als 12.000 Freiwillige im ganzen Land.

Wie Sie helfen können

Familien im Südsudan benötigen dringend Unterstützung. WFP benötigt 270 Millionen US-Dollar um eine mögliche Hungersnot 2020 abzuwenden. Spenden Sie jetzt und ermöglichen Sie überlebenswichtige Hilfe.