Hunger


Hunger weltweit

Derzeit leiden rund 842 Millionen Menschen auf der Erde unter Hunger. Das bedeutet, dass jeder achte Mensch nicht genügend zu Essen hat, um ein gesundes und aktives Leben zu führen. An den Folgen von Hunger und Unterernährung sterben jedes Jahr mehr Menschen  als an HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Helfen Sie hier dem UN World Food Programme helfen.   

Naturkatastrophen, Konflikte, Armut, eine schlechte landwirtschaftliche Infrastruktur und eine ausgebeutete Umwelt sind die Hauptursachen für Hunger. Die aktuelle globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat noch mehr Menschen zu Hungernden gemacht.

Versteckter Hunger

So wie es den offensichtlichen Hunger gibt, der auf einen leeren Magen zurückzuführen ist, gibt es auch den versteckten Hunger durch schlechte Ernährung: Ein Mangel an Mikronährstoffen macht Menschen anfällig für Infektionskrankheiten, behindert die geistige und körperliche Entwicklung, schwächt die Arbeitskraft, und bringt in der Folge vielen Kindern und Erwachsenen den Tod.

Hunger ist überdies nicht nur eine Gefahr für den Einzelnen. Er stellt auch eine gewaltige wirtschaftliche Bedrohung für die Entwicklungsländer dar. Ökonomen schätzen, dass ein Kind, dessen mentale und körperliche Entwicklung durch Hunger und Unterernährung beeinträchtigt wird, 5-10 Prozent weniger Einkommen haben wird als Menschen, die als Kinder nicht unter Hunger litten. Auch die wirtschaftlichen Kosten für die Entwicklungsländer sind Studien zur Folge immens.

Hunger bekämpfen

Bei den Millenniumsentwicklungszielen (MDGs) der Vereinten Nationen für das 21. Jahrhundert steht ganz oben auf der Liste, den Bevölkerungsanteil der Hungernden in der Welt zu halbieren. In den 1980er und 1990er Jahren konnten gute Fortschritte bei der Bekämpfung des Hungers erzielt werden. In den Jahren 2000 bis 2010 stagnierte diese positive Entwicklung jedoch.
 

Für die wichtigsten Fakten über Hunger werfen Sie einen Blick auf unsere Welthungerkarte und die Rubrik Zahlen und Fakten.