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Die Demokratische Republik Kongo (DRK) steht vor einer sich weiter zuspitzenden humanitären Krise. Vor allem in den von Konflikten betroffenen östlichen Provinzen nimmt der akute Hunger stark zu.

Laut einer jüngsten Analyse werden bis Anfang 2026 landesweit rund 26,5 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit auf Krisenniveau oder schlimmer betroffen sein.

Besonders besorgniserregend ist das erneute Auftreten von Ebola im Osten des Landes. Es erfordert ein schnelles und abgestimmtes Vorgehen. WFP hat sofort reagiert und arbeitet eng mit der Regierung, der WHO und weiteren Partnern zusammen, um die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.

Gleichzeitig zwingt die anhaltende Gewalt im Osten weiterhin Millionen Menschen zur Flucht. Viele von ihnen haben keinen verlässlichen Zugang zu Nahrung mehr.

Besonders dramatisch ist die Lage in den Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri und Tanganyika. Dort werden voraussichtlich 3,6 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit auf Notstandsniveau betroffen sein.

Auch die Lage von Kindern ist alarmierend: Landesweit sind fast die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren – insgesamt 3,2 Millionen – chronisch mangelernährt. Ihr Wachstum und ihre Entwicklung sind dadurch langfristig beeinträchtigt.

Die ohnehin verheerenden Auswirkungen des Konflikts werden durch mehrere gleichzeitig auftretende Gesundheitskrisen verschärft. Neben Ebola breiten sich auch Cholera, Malaria und Mpox aus. Hinzu kommen Überschwemmungen und Erdrutsche, die Ernten zerstören und wichtige Infrastruktur beschädigen.

WFP leistet lebenswichtige Ernährungshilfe und konzentriert sich dabei auf die am stärksten betroffenen Menschen. Gleichzeitig erschweren unsicherer Zugang und fehlende Mittel die Arbeit erheblich.

Um die Nothilfe bis Oktober 2026 fortsetzen zu können, benötigt WFP dringend 214 Millionen US-Dollar.

Wie WFP in der Krise in der Demokratischen Republik Kongo hilft

Nothilfe

Zwischen Januar und September 2025 hat WFP 4,5 Millionen Menschen mit Bargeld- und Nahrungsmittelhilfe erreicht – darunter Binnenvertriebene, Rückkehrende, aufnehmende Gemeinden und Geflüchtete. Mehr als 1 Million Kleinkinder sowie schwangere und stillende Frauen und Mädchen haben 2025 Unterstützung erhalten, um akute Mangelernährung zu behandeln und ihr vorzubeugen.

Wie Sie helfen können

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