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Das UN World Food Programme (WFP) wird von einem Exekutivrat geführt, der aus 36 Mitgliedstaaten besteht, WFP in der Strategiefindung unterstützt und WFP-Programme kontrolliert.

Die Leitung von WFP obliegt dem Exekutivdirektor, gemeinsam ernannt durch den UN-Generalsekretär und den Generaldirektor der Food and Agriculture Organization (FAO). Die Amtszeit des Exekutivdirektors ist auf fünf Jahre festgesetzt. Währenddessen trägt er die Verantwortung, WFP zu verwalten und Programme umzusetzen. Seit 2017 ist David Beasley WFP-Exekutivdirektor. Neben einem stellvertretenden Exekutivdirektor komplettieren drei Beigeordnete mit spezifischen Aufgabengebieten die Leitungsebene der Organisation.

Die Ausrichtung von WFP ist durch seinen Strategischen Plan festgelegt, der alle vier Jahre erneuert wird. Der Strategische Plan 2017-2021 richtet WFP nach der Agenda 2030 aus: Er setzt den Fokus auf eine Welt ohne Hunger sowie die Bedeutung internationaler Partnerschaften, um die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

WFP wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert. Die größten Geber sind Regierungen. Daneben finanzieren Unternehmen und Privatpersonen die Programme.

Exekutivrat

Der Exekutivrat führt WFP, kontrolliert Programme und unterstützt in der Strategiefindung

Exekutivdirektor

David Beasley

Leitung

  • David Beasley - Exekutivdirektor

    In seiner mehr als 40jährigen Laufbahn im Privatsektor und im öffentlichen Dienst agierte David Beasley über politische, religiöse und ethnische Grenzen hinweg. Er war unter anderem Gouverneur des US-Bundesstaats South Carolina und engagierte sich für wirtschaftliche Entwicklung, Bildung, interreligiöse Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe – nicht nur innerhalb der Vereinigten Staaten, sondern weltweit.

  • Amir Mahmoud Abdulla - Stellvertretender Exekutivdirektor

    Amir Mahmoud Abdulla wurde im März 2009 zum stellvertretenden Exekutivdirektor des UN World Food Programme (WFP) ernannt. Er leitet zurzeit von Rom aus die Umsetzung der neuen Organisationsarchitektur. Dabei werden das Finanzmanagement, die Strategie, Programmstruktur, Planung, Überwachung und Berichterstattung angeglichen, um auf Landesebene die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Zudem ist Abdulla seit 2016 stellvertretender Vorsitzender der United Nations Development Group (UNDG).

  • Manoj Juneja - Beigeordneter Exekutivdirektor

    Manoj Juneja wurde im Januar 2013 zum Finanzdirektor und beigeordnetem Exekutivdirektor ernannt, um eine effektive Verwaltung zu gewährleisten und die Wirkung der WFP-Ressourcen zu maximieren. Er beaufsichtigt die Arbeit eines Teams, das die Leistung von WFP durch digitale Technologie und datengestützte Entscheidungsfindung verbessert. Er ist für ein vielfältiges Portfolio, darunter Planung und Performance, Finanz- und Risikomanagement, Technik, Umwelt- und Flottenmanagement sowie Informations- und Telekommunikationstechnologie verantwortlich.

  • Valerie N. Guarnieri - Beigeordnete Exekutivdirektorin

    Valerie Guarnieri ist seit Januar 2018 beigeordnete Exekutivdirektorin. In ihrer Funktion ist sie für grundlegende Komponenten von WFP-Einsätzen weltweit verantwortlich, um sicherzustellen, dass bedürftige Menschen weltweit die Ernährungshilfe erhalten, die sie benötigen. Dazu gehören die Bereiche Katastrophenvorsorge und Nothilfe, Programm und Strategie, Ernährung und Lieferketten.

  • Ute Klamert - Beigeordnete Exekutivdirektorin

    Ute Klamert ist seit Februar 2019 beigeordnete Exekutivdirektorin für Partnerschaften und Governance. In dieser Funktion leitet Ute Klamert sämtliche WFP-Aktivitäten, um Ressourcen zu mobilisieren, und ist für Partnerschaften mit Regierungen, UN-Organisationen, dem Privatsektor und anderen Partnern zuständig.

  • Gina Casar - Beigeordnete Exekutivdirektorin

    Gina Casar wurde im September 2020 zur beigeordneten Exekutivdirektorin für „Workplace Culture“ ernannt. In dieser Funktion leitet sie die Bemühungen, alle Fragen im Zusammenhang mit der Arbeitsplatzkultur sowie der Mitarbeiter*innenführung und dem Wohlergehen selbiger anzugehen, um WFP als besseren, inklusiven und respektvollen Arbeitsplatz zu stärken.