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Der Sudan ist die größte Hungerkrise der Welt. In Al Fasher und Kadugli wurden Hungersnöte bestätigt, und in 20 weiteren Gebieten in Greater Darfur und Greater Kordofan besteht akute Hungersnotgefahr.

In den westlichen Regionen des Sudan – insbesondere in Nord-Darfur, Süd-Darfur, West-Kordofan und Süd-Kordofan – führen Konflikte und stark eingeschränkter Zugang zu einer drastischen Verschlechterung der Hunger- und Ernährungssituation.

Schätzungen zufolge sind 21,2 Millionen Menschen – 41 Prozent der Bevölkerung – von hoher akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, wie die jüngste Einstufung der Integrated Food Security Phase Classification zeigt.

Der Sudan ist zudem die größte Vertreibungskrise der Welt: Mehr als 12 Millionen Menschen – jede dritte Person – wurden durch den Konflikt aus ihrer Heimat vertrieben.

WFP ist für Millionen Menschen eine lebenswichtige Unterstützung. Die Nothilfe mit Nahrungsmitteln trägt dazu bei, Hungersnöte in neun Gegenden abzuwenden, in denen sich die Lage nachlassender Konfliktintensität und verbessertem Zugang stabilisiert hat.

Doch die Lücke zwischen humanitärem Bedarf und vorhandenen Ressourcen ist enorm. Ab Februar 2026 wird sich der Hunger voraussichtlich weiter verschärfen, da Vorräte zur Neige gehen und die Kämpfe anhalten.

Um weiteres Leid zu verhindern und Lebensgrundlagen zu schützen, braucht es ein Ende der Feindseligkeiten sowie sicheren, ungehinderten und kontinuierlichen humanitären Zugang.

WFP benötigt dringend 700 Millionen US‑Dollar, um die humanitären Einsätze im Sudan von Januar bis Juni 2026 fortzuführen.

So hilft WFP im Sudan

Nothilfe

Aufgrund gravierender Finanzierungslücken musste WFP seine Unterstützung auf die am stärksten von Hunger betroffenen Gemeinschaften konzentrieren. Wir erreichen derzeit über 4 Millionen Menschen pro Monat, darunter 1,5 Millionen in den am härtesten getroffenen und zuvor schwer zugänglichen Gebieten in Darfur, Kordofan, Khartum und Al Jazira. In den 27 Gebieten, in denen Hungersnöte herrschen oder drohen, erreicht WFP rund 80 Prozent der betroffenen Menschen. WFP hat seine Hilfe zudem in Regionen ausgeweitet, in denen die Gewalt nachgelassen hat – darunter im Bundesstaat Khartum, in Al Jazira und in Sennar. Dort werden jeden Monat mehr als 800.000 Menschen unterstützt.

So können Sie helfen

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