Mogadischu, Somalia – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) schlägt Alarm: Die lebensrettende Nahrungsmittel- und Ernährungshilfe in Somalia steht kurz davor, zum Stillstand zu kommen, wenn nicht sofort neue Finanzierungszusagen eingehen. Ohne eine rasche Aufstockung der Mittel werden die Ressourcen von WFP innerhalb weniger Wochen erschöpft sein.
JUBA, Südsudan – Das UN‑Welternährungsprogramm (WFP) weitet seine Nothilfe aus, um die wachsende Zahl von Menschen zu erreichen, die vor der eskalierenden Gewalt im Bundesstaat Jonglei fliehen müssen. Diese lebensrettenden Nahrungsmittelverteilungen, die über Flussrouten transportiert werden, erfolgen inmitten zunehmender Unsicherheit, die humanitäre Bemühungen behindert und die Region an den Rand einer beispiellosen Hungerkrise bringt.
München, 11. Februar 2026 – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) rückt in dieser Woche innovative Lösungen in den Fokus, die humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit angesichts zunehmender globaler Ernährungsunsicherheit grundlegend verändern. Am 12. Februar 2026 bringt das WFP‑Innovationsforum 2026 „Innovating for Impact“ als offizielles Side‑Event der Münchner Sicherheitskonferenz führende Vertreter*innen aus Regierungen, Privatwirtschaft, Philanthropie, Wissenschaft und dem Innovationssektor zusammen und stellt acht wegweisende Innovationen vor, die neue Partnerschaften und Investitionen mobilisieren und ihre Wirkung weiter beschleunigen sollen.
JUBA, Südsudan – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) fordert heute alle Konfliktparteien auf, militärische Operationen umgehend einzustellen, die Lage zu entschärfen und sicheren humanitären Zugang zu ermöglichen, um Hunderttausende Menschen im Bundesstaat Jonglei mit lebensrettender Nahrungsmittelhilfe zu erreichen.
BERLIN | 16. Januar 2025 — Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Novo Nordisk Foundation, die Rockefeller Foundation und das UN-Welternährungsprogramm (WFP) starten einen neuartigen „School Meals Accelerator“, um bis 2030 zusätzlich 100 Millionen Kinder zu erreichen. Der Accelerator startet mit mehr als 80 Millionen US-Dollar von den vier Gründungspartnern und zusätzlicher Unterstützung durch Frankreich sowie die Global Partnerships for Education. Er wird Länder in Afrika, Asien sowie Lateinamerika und der Karibik mit technischer Hilfe dabei unterstützen, nationale Programme für Schulmahlzeiten zu stärken und auszuweiten.
Durch die Bündelung von Ressourcen und Fachwissen wollen die vier Gründungspartner das volle Potenzial nationaler Programme für Schulmahlzeiten ausschöpfen, um Hunger und Armut zu bekämpfen und gleichzeitig die Ernährungssicherheit weltweit zu stärken.
Kairo – Im Jahr 2025 hat Deutschland seine Rolle als unverzichtbarer Partner des UN-Welternährungsprogramms (WFP) im Nahen Osten und in Nordafrika bekräftigt. Angesichts wachsender globaler Herausforderungen und zunehmendem Druck auf internationale Hilfsbudgets ermöglichte die verlässliche Unterstützung Deutschlands WFP, Millionen Menschen in einer Region zu helfen, die von Konflikten, wirtschaftlicher Instabilität und extremen Wetterereignissen geprägt ist.
Berlin, 5. Januar 2025 – Angesichts massiver Unterfinanzierung schlagen das Welternährungsprogramm (WFP) und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) Alarm. Die prekäre Situation von Millionen von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in afrikanischen Ländern könnte sich mit Beginn des neuen Jahres weiter verschärfen. Die beiden Organisationen warnen, dass sie 2026 in vielen Ländern selbst grundlegendste Hilfe zum Überleben - Nahrung, Schutz oder Unterbringung - nicht mehr leisten können.
FAO, UNICEF, WFP und WHO: Hunger, Mangelernährung, Krankheiten und die Zerstörung landwirtschaftlicher Strukturen bleiben alarmierend hoch
Rom/Genf/New York – Die jüngste Analyse der Integrated Food Security Phase Classification (IPC) für Gaza bestätigt, dass derzeit kein Gebiet des Streifens als von Hungersnot betroffen eingestuft ist – dank der Waffenruhe im Oktober und verbesserter humanitärer sowie kommerzieller Zugänge. Dieser erfreuliche Fortschritt bleibt jedoch äußerst fragil, da die Bevölkerung weiterhin mit massiver Zerstörung der Infrastruktur, dem Zusammenbruch von Lebensgrundlagen und lokaler Nahrungsmittelproduktion kämpft – bedingt durch Einschränkungen bei humanitären Einsätzen.
Kabul, Afghanistan – Mehr als 17 Millionen Menschen in Afghanistan sind in diesem Winter von akutem Hunger betroffen, Ausmaß und Schwere von Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung nehmen weiter zu, warnt das UN-Welternährungsprogramm (WFP). Die neuesten Zahlen zur Ernährungssicherheit aus der aktuellen Integrated Food Security Phase Classification (IPC) für Afghanistan zeigen, dass drei Millionen mehr Frauen, Männer und Kinder von akuter Ernährungsunsicherheit oder Schlimmerem (IPC-Stufe 3+) betroffen sind – im Vergleich zu 14,8 Millionen im Vorjahr.
Juba, Südsudan – Die Bundesregierung hat dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) weitere 28,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um zehntausende Menschen zu unterstützen, die von der sich verschärfenden Hungerkrise im gesamten Südsudan betroffen sind.
ABUJA, Nigeria – Die wachsende Instabilität im Norden Nigerias, einschließlich einer Zunahme von Angriffen, treibt den Hunger auf ein nie dagewesenes Niveau, warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute. Anlass der Warnung ist die Veröffentlichung der neuesten Analyse des Cadre Harmonisé, einer regionalen Bewertung der Ernährungssicherheit. Demnach werden während der mageren Jahreszeit 2026 fast 35 Millionen Menschen von schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen sein – die höchste Zahl, die jemals in Nigeria verzeichnet wurde.
Die Organisation setzt verstärkt auf Innovation, Technologie und Zusammenarbeit mit dem Privatsektor, um größere Wirkung und Effizienz zu erzielen.
ROM – Die Welt steht vor einer dramatischen Hungerkrise, während die Mittel zur Bewältigung nicht ausreichen, warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute.
GAZA, Palästina – Drei Wochen nach Inkrafttreten des Waffenstillstands hat das UN-Welternährungsprogramm (WFP) eine Million Menschen im Gazastreifen mit Lebensmittelpaketen versorgt – Teil einer groß angelegten Hilfsaktion zur Bekämpfung des Hungers in dem kriegsgezeichneten Gebiet. Um die Hilfe jedoch auf das notwendige Niveau ausweiten zu können, müssen weitere Grenzübergänge geöffnet und zentrale Verkehrswege innerhalb Gazas zugänglich gemacht werden.
FAO, WFP und UNICEF warnen vor extrem hoher Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung in Al Fasher und Kadugli – Verbesserungen in Gebieten mit abklingender Gewalt und wiederhergestellten Märkten und Infrastruktur.
KINGSTON / HAVANNA / PORT-AU-PRINCE – Während das volle Ausmaß der Zerstörung durch Hurrikan Melissa sichtbar wird, intensiviert das UN-Welternährungsprogramm (WFP) die Hilfsmaßnahmen in den am stärksten betroffenen Regionen und unterstützt die lokalen Behörden. Insgesamt sind fast sechs Millionen Menschen in Jamaika, Kuba und Haiti von dem Sturm betroffen.
Neuer WFP-Bericht „A Lifeline at Risk“ zeigt: 13,7 Millionen Menschen könnten durch Kürzungen in die Notfall-Stufe des Hungers abrutschen
ROM – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat heute gewarnt, dass sechs der wichtigsten humanitären Einsätze bis Ende des Jahres von gravierenden Unterbrechungen in der Versorgung mit Ernährungshilfe betroffen sein könnten – mit potenziell tödlichen Folgen. Grund ist der drastische Rückgang globaler humanitärer Finanzierung. Ohne zusätzliche Mittel könnten Millionen gefährdeter Menschen lebensrettende Unterstützung verlieren – in einer Zeit, in der der weltweite Hunger ein Rekordhoch erreicht hat.
Neue Analyse zeigt alarmierendes Ausmaß von Unterernährung bei Kindern und zunehmendem Hunger
PORT-AU-PRINCE, Haiti - Frauen, Kinder und vertriebene Familien sind am stärksten von Haitis anhaltender Krise betroffen, die Hunger und Mangelernährung weiter verschärft, warnt das UN-Welternährungsprogramm (WFP) heute nach Veröffentlichung der aktuellen Analyse der „Integrated Food Security Phase Classification“ (IPC).
ROM/GAZA - Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat damit begonnen, den Hilfseinsatz im Gazastreifen auszuweiten. Der Waffenstillstand ermöglicht humanitären Organisationen Zugang zu gefährdeten Bevölkerungsgruppen, die bislang von lebenswichtiger Hilfe abgeschnitten waren.
Ein neuer WFP-Bericht zeigt einen Anstieg um 20 Prozent in nur vier Jahren bei der Zahl der Kinder, die über nationale Programme Schulmahlzeiten erhalten; nationale Regierungen treiben die globale Ausweitung voran und stellen das Wohlergehen von Kindern in den Mittelpunkt.
ROM – Fast 80 Millionen mehr Kinder erhalten heute Schulmahlzeiten über regierungsgeführte Programme als noch im Jahr 2020 – ein Anstieg um 20 Prozent, der die weltweite Gesamtzahl laut der neuesten Ausgabe von The State of School Feeding Worldwide, dem alle zwei Jahre erscheinenden Bericht des UN-Welternährungsprogramms (WFP), auf mindestens 466 Millionen Kinder erhöht.
FAO, UNICEF, WFP und WHO bekräftigen ihre Forderung nach sofortiger Waffenruhe und ungehindertem humanitären Zugang, um Mangelernährungs- und hunger bedingte Todesfälle einzudämmen
Gemeinsame Pressemitteilung von FAO, UNICEF, WHO und WFP
ROM/GENF/NEW YORK – Mehr als eine halbe Million Menschen in Gaza sind von einer Hungersnot betroffen, die sich durch weit verbreiteten Hunger, extreme Not und vermeidbare Todesfälle auszeichnet. Das geht aus einer neuen Analyse der „Integrated Food Security Phase Classification“ (IPC) hervor, die heute veröffentlicht wurde. In den kommenden Wochen wird erwartet, dass sich die Hungersnot von der Provinz Gaza auf die Provinzen Deir Al Balah und Khan Younis ausbreitet.
Der diesjährige Bericht The State of Food Security and Nutrition in the World untersucht auch die Ursachen und Folgen der jüngsten Lebensmittelpreisinflation.
Am Morgen des 20. Juli überquerte ein WFP-Konvoi mit 25 Lastwagen voller dringend benötigter Nahrungsmittelhilfe den Grenzübergang Zikim auf dem Weg zu Gemeinschaften im Norden des Gazastreifens, die von einer Hungersnot bedroht sind.
Juba, Südsudan – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat mit dem Abwurf von Nothilfepaketen für Tausende Familien im südsudanesischen Bundesstaat Upper Nile begonnen. Dort hat eine seit März eskalierende Gewalt zahlreiche Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und ganze Gemeinden an den Rand einer Hungersnot gedrängt.
GAZA, Palästina – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) liefert weiterhin lebensrettende Nahrungsmittelhilfe in den Gazastreifen – trotz sich verschlechternder Sicherheitslage, eingeschränktem Zugang und wachsender Verzweiflung in den betroffenen Gemeinschaften. Eine aktuelle Bewertung des WFP zeigt: Fast jede dritte Person isst tagelang nichts – immer mehr Menschen sind vom Hungertod bedroht. Seit dem 18. März mussten mehr als 700.000 Menschen ihren Wohnort verlassen – schätzungsweise 85 Prozent des Gazastreifens gelten inzwischen als aktive militärische Zone.
BERLIN, 25. Juni 2025 - Die im Haushalt drohenden Kürzungen der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit gefährden nach Ansicht von sechs UN-Organisationen lebensrettenden Schutz, dringende Gesundheitsversorgung, Ernährungshilfe sowie den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Sie schwächen zudem langfristige Entwicklungsansätze. Die Kürzungen drohen gerade Menschen in Krisenregionen wie in der Ukraine, Gaza, Sudan, Afghanistan, Syrien und der Sahelzone zu treffen, hieß es von den sechs UN-Organisationen UNDP, UNFPA, UNHCR, UNIDO, UNICEF und WFP am Mittwoch in Berlin.