Berlin, 5. Januar 2025 – Angesichts massiver Unterfinanzierung schlagen das Welternährungsprogramm (WFP) und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) Alarm. Die prekäre Situation von Millionen von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in afrikanischen Ländern könnte sich mit Beginn des neuen Jahres weiter verschärfen. Die beiden Organisationen warnen, dass sie 2026 in vielen Ländern selbst grundlegendste Hilfe zum Überleben - Nahrung, Schutz oder Unterbringung - nicht mehr leisten können.
Die Organisation setzt verstärkt auf Innovation, Technologie und Zusammenarbeit mit dem Privatsektor, um größere Wirkung und Effizienz zu erzielen.
ROM – Die Welt steht vor einer dramatischen Hungerkrise, während die Mittel zur Bewältigung nicht ausreichen, warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute.
FAO, WFP und UNICEF warnen vor extrem hoher Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung in Al Fasher und Kadugli – Verbesserungen in Gebieten mit abklingender Gewalt und wiederhergestellten Märkten und Infrastruktur.
Neuer WFP-Bericht „A Lifeline at Risk“ zeigt: 13,7 Millionen Menschen könnten durch Kürzungen in die Notfall-Stufe des Hungers abrutschen
ROM – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat heute gewarnt, dass sechs der wichtigsten humanitären Einsätze bis Ende des Jahres von gravierenden Unterbrechungen in der Versorgung mit Ernährungshilfe betroffen sein könnten – mit potenziell tödlichen Folgen. Grund ist der drastische Rückgang globaler humanitärer Finanzierung. Ohne zusätzliche Mittel könnten Millionen gefährdeter Menschen lebensrettende Unterstützung verlieren – in einer Zeit, in der der weltweite Hunger ein Rekordhoch erreicht hat.
Sudan, Palästina, Südsudan, Haiti und Mali bleiben akute Krisenregionen – in der Demokratischen Republik Kongo kehrt die Hungergefahr zurück.
ROM – Ein neuer, gemeinsamer Bericht der UN macht deutlich: In fünf der derzeit schlimmsten Hunger-Hotspots der Welt drohen in den kommenden Monaten extreme Hungersituation und Tod – falls nicht unverzüglich humanitäre Hilfe geleistet und koordinierte internationale Bemühungen unternommen werden, Konflikte zu entschärfen, Vertreibung einzudämmen und umfassende Nothilfe eingeleitet wird.
Im Jahr 2024 hungerten weltweit über 295 Millionen Menschen in 53 Ländern und Gebieten akut – fast 14 Millionen mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig erreichte die Zahl der Menschen, die von katastrophalem Hunger betroffen sind, einen neuen Höchststand.
ROM – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnte heute, dass 58 Millionen Menschen lebensrettende Unterstützung verlieren könnten, wenn nicht dringend neue Mittel bereitgestellt werden. Dies betrifft 28 der kritischsten Kriseneinsätze der Organisation.
Die Lage im Zamzam Camp, in dem mehr als 400.000 Vertriebene leben, hat nach Angaben des sogenannten Famine Review Committee die Schwelle zur Hungersnot überschritten.
ROM/NEW YORK/PORT SUDAN, 1. August 2024 - Nach mehr als 15 Monaten Krieg im Sudan hat eine katastrophale Kombination aus Konflikt, Vertreibung und eingeschränktem Zugang für humanitäre Hilfe zu einer Hungersnot in einem Camp geführt, das Hunderttausende von Vertriebenen in der Region Nord-Darfur beherbergt.
Ein neuer Bericht zeigt, dass mehr als 750.000 Menschen von katastrophalem Hunger betroffen sind und insgesamt 25,6 Millionen Menschen auf Krisenniveau hungern.
PORT SUDAN - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) weitet angesichts der drohenden Hungersnot die Not- und Ernährungshilfe im krisengeschüttelten Sudan aus. Die Lage der Zivilbevölkerung verschlechtert sich zunehmend und die Kämpfe in Regionen wie El Fasher und Khartum nehmen zu.
PORT SUDAN - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnt, dass die Zeit knapp wird, um eine Hungersnot in Darfur zu verhindern. Die zunehmenden Zusammenstöße in der Hauptstadt von Nord-Darfur, El Fasher, behindern die Bemühungen lebenswichtige Nahrungsmittelhilfe in die Region zu bringen.
PORT SUDAN - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat erstmals dringend benötigte Ernährungshilfe nach Darfur gebracht, einem Gebiet, das von dem anhaltenden Konflikt gezeichnet ist. Es ist die erste WFP-Hilfslieferung seit Monaten in die Region. Dennoch warnt WFP davor, dass sich die Hungerkrise im Sudan verschärfen wird, wenn die Bevölkerung nicht kontinuierlich über alle verfügbaren Wege, sowohl aus den Nachbarländern als auch über die Frontlinien hinweg, versorgt wird.
JUBA – Der Krieg im Sudan hat Millionen von Leben zerstört und die weltweit größte Vertreibungskrise ausgelöst. Jetzt droht diese Katastrophe auch zur weltweit größten Hungerkrise zu werden, es sei denn, die Kampfhandlungen werden gestoppt, warnt die Exekutivdirektorin des UN-Welternährungsprogramms (WFP), Cindy McCain, heute zum Abschluss ihres Besuchs im Südsudan. Dort traf sie Familien, die vor der Gewalt und einer eskalierenden Hungerkrise im Sudan fliehen mussten.
Port Sudan/Nairobi –Ein Schiff mit an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gespendetem Getreide aus der Ukraine ist in Port Sudan eingetroffen. Diese Sachspende in Form von Weizenmehl ist Teil der von Präsident Selenskyi ins Leben gerufenen humanitären Initiative „Grain from Ukraine“. Das Weizenmehl wurde auf WFP-Lastwagen verladen, die für die Verteilung von Ernährungsnothilfe bestimmt sind und wird ein wesentlicher Bestandteil der Nahrungsmittelrationen sein, die einen Monat lang an eine Million konfliktbetroffene Menschen im Sudan verteilt werden.
JUBA – Die Krise im Sudan löst Schockwellen in der gesamten Region aus. Mindestens 25 Millionen Menschen sind von wachsendem Hunger und Mangelernährung betroffen, warnt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute. Jede Woche werden Tausende von Familien vertrieben und sind gezwungen über die Grenzen in den Tschad und Südsudan zu fliehen.
PORT SUDAN - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) fordert die Konfliktparteien im Sudan auf, unverzüglich Garantien für die sichere und ungehinderte Lieferung humanitärer Ernährungshilfe in die vom Konflikt betroffenen Gebiete des Sudans zu geben. Das gilt insbesondere über die Konfliktlinien hinweg, wo hungernde, vertriebene Zivilisten eingeschlossen und von lebensrettender humanitärer Hilfe abgeschnitten sind.
PORT SUDAN - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) musste die Ernährungshilfe in einigen Teilen des Bundesstaates Gezira vorübergehend auszusetzen, da sich die Kämpfe südlich und östlich der sudanesischen Hauptstadt Khartum ausweiten. Dies ist ein schwerer Rückschlag für die humanitären Bemühungen in der Kornkammer des Landes, wo WFP regelmäßig über 800.000 Menschen unterstützt hatte, darunter viele, die vor den Kämpfen in Khartum geflohen waren.
ROM - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) verurteilt die Plünderung eines der Logistikzentren der Organisation im Sudan aufs Schärfste. Der Angriff auf die Lagerhäuser von WFP in El Obeid gefährdet die Ernährungshilfe für 4,4 Millionen vom Konflikt betroffene Menschen.
PORT SUDAN - Am Samstag begann die Verteilung von Nahrungsmitteln des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) an Tausende von Menschen, die seit dem Ausbruch der Kämpfe vor sechs Wochen in der sudanesischen Hauptstadt Khartum eingeschlossen sind. Die Verteilungen erfolgen in den letzten Tagen des siebentägigen Waffenstillstands, den beide Konfliktparteien vereinbart haben und der am Montagabend auslaufen soll.
KHARTOUM/ROM - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) weitet seine Nothilfe im Sudan schnell aus und erreicht jeden Tag Tausende von Menschen, deren Leben durch die anhaltenden Kämpfe aus den Fugen geraten ist. WFP verstärkt seine Hilfe für 4,9 Millionen gefährdete Menschen im Sudan und Tausende weitere, die in die Nachbarländer geflohen sind.
ROM – Das starke Engagement der G7 für die globale Ernährungskrise im Jahr 2022 muss auch 2023 beibehalten werden. Aufgrund neuer Krisen im Sudan, in Haiti und in der Sahelzone werden immer mehr Menschen in den Hunger getrieben, so das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) nur wenige Tage vor dem Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs in Japan.
ROM/PORT SUDAN — Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat heute davor gewarnt, dass in den kommenden Monaten weitere 2 bis 2,5 Millionen Menschen im Sudan aufgrund der anhaltenden Gewalt in den Hunger abrutschen könnten, der damit auf ein Rekordniveau ansteigen würde. Mehr als 19 Millionen Menschen, zwei Fünftel der Bevölkerung, wären dann betroffen.
ROM – Die Krise im Sudan treibt Millionen von Menschen in den Hunger. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hebt deshalb die vorübergehende Aussetzung der Ernährungshilfe, die nach dem tragischen Tod unserer drei Mitarbeiter am 15. April verhängt wurde, unverzüglich auf. Es wird erwartet, dass die Verteilung von Nahrungsmitteln in den Bundesstaaten Gedaref, Gezira, Kassala und Weißer Nil in den kommenden Tagen aufgenommen wird, um die lebensrettende Hilfe zu leisten, die viele Menschen jetzt so dringend benötigen.
ROM/KHARTUM - Die Explosion der Gewalt im Sudan könnte weitere Millionen Menschen in den Hunger stürzen. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist gezwungen, die lebensrettende Nahrungsmittel- und Bargeldhilfe vorübergehend einzustellen. Bereits vor Ausbruch der Kämpfe hatte ein Drittel der Bevölkerung Probleme, sich ausreichend zu ernähren.
KHARTOUM- UNICEF und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) starten heute ein neues gemeinsames Programm zur Stärkung der Resilienz und des sozialen Zusammenhalts in Dorfgemeinschaften in Darfur.