WFP und die Zero Hunger Initiative


Zero Hunger gegen Unterernährung, Mangelernährung und Welthunger

Zero Hunger ist eine Initiative, die länderübergreifend eine breite Unterstützung für eine Welt ohne Hunger schaffen will. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat das Programm gestartet, das alle Regierungen, Unternehmen, Nichtregierungs- organisationen, Zivilgesellschaften, Individuen weltweit dazu aufruft, ihren Teil beizutragen, damit dieses Ziel erreicht wird. Die Initiative beruht auf der Überzeugung, dass Hunger zu unseren Lebzeiten besiegt werden kann.

Was bedeutet Zero Hunger?
 

Die fünf wesentlichen Ziele der Zero Hunger Initiative sind:

1.     Innerhalb von zwei Jahren leidet kein Kind mehr unter Wachstumsstörungen durch Mangelernährung
2.     100%iger Zugang zu angemessener Nahrung – für alle Menschen, das ganze Jahr
3.     Alle Nahrungssysteme sind nachhaltig
4.     100%ige Steigerung der Produktion und des Einkommens von Kleinbauern
5.     Kein Verlust und keine Verschwendung von Nahrungsmitteln

Welche Rolle spielt WFP?
 

Ziel des WFP als UN-Organisation ist es, gemeinsam mit unseren Partnern den Hunger weltweit zu beenden. Die strategischen Säulen des WFPtragen dazu bei, die fünf Ziele der Zero Hunger Initiative weltweit zu erreichen.

WFP leistet wichtige Arbeit um Wachstumsstörungen, die durch Mangelernährung bedingt sind, zu behandeln und zu verhindern sowie Zugang zu Nahrung zu ermöglichen – und bereitet so den Weg für die ersten beiden Ziele der Initiative. Wir bekämpfen und verhindern Mangelernährung mit angereicherter Spezialnahrung, während unsere Schulmahlzeitenprogramme und Nahrungsmittelgutscheine selbst in Krisen dafür sorgen, dass Arme und Hungernde Nahrung erhalten.

Indem wir mit Kleinbauern zusammenarbeiten und sie dabei unterstützen, ihre Erträge zu verbessern und Ernteverluste zu vermeiden, leistet WFP zudem einen wichtigen Beitrag, zu den drei anderen Zielen der Zero Hunger Initiative.

Drei Wege zu Zero Hunger

Ernährungshilfe für Kleinkinder und Mütter

Ernährungshilfe
Das ist Mylande mit ihrem zweijährigen Sohn Michael. Sie leben in Haiti. Mylande geht regelmäßig in ein Gesundheitszentrum, um angereicherte Spezialnahrung des WFP für ihre Kinder abzuholen. So konnte bei Michael eine der Folgen von Mangelernährung – eine zu geringe Größe im Vergleich zu Gleichaltrigen – im entscheidenden frühen Stadium seines Lebens verhindert werden. (Ziel 1 – Wachstumsstörungen vermeiden)

Schulessen

Schulspeisungen 
Sumi ist sechs Jahre alt und lebt in Choto Omarpurr, Bangladesch. Jeden Tag erhält sie im Rahmen des Schulspeisungsprogramms von WFP eine nahrhafte Mahlzeit in der Schule. Das bedeutet, dass sie nicht nur eine Ausbildung, sondern auch dann Zugang zu gesunder Nahrung haben wird, wenn auf ihre Familie einmal schwere Zeiten zukommen sollten.  (Ziel 2 – Zugang zu Nahrung)
 

Kleinbauern gegen den Welthunger

Hilfe für Kleinbauern
Das sind Kolastica und ihre drei Töchter aus Uganda. Früher erwirtschaftete Kolastica als Bäuerin gerade genug für den Bedarf ihrer Familie. Dann nahm sie an einem Projekt des WFP teil, in dem sie praktische Hinweise erhielt, wie sie ihre Erträge erhöhen und diese auf den Märkten besser verkaufen kann. Nun verdient sie zehnmal mehr als zuvor und kann ihre Familie viel besser ernähren und versorgen.  (Ziel 4 – Kleinbauern steigern ihre Produktion)




Welthunger zu unseren Lebzeiten besiegen