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Medienhinweis COP28: Menschen an vorderster Front der Klimakrise besser schützen

ROM – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ruft bei dem diesjährigen UN-Klimagipfel (COP28) dazu auf, gefährdete Menschen an vorderster Front der Klimakrise besser zu schützen. Allein im vergangenen Jahr haben Klimaextreme 57 Millionen Menschen in akuten Hunger getrieben. WFP wird bei der Konferenz Lösungen vorstellen, um die am stärksten von der Klimakrise betroffen Menschen besser zu schützen. Das sind insbesondere Menschen in fragilen und konfliktbetroffenen Gebieten.

WFP-Interviewpartner*innen und Expert*innen bei COP28:

  • Cindy McCain – WFP Exekutivdirektorin [Englisch]
  • Martin Frick - Experte für Klima und Ernährungssysteme, Resilienz und Klimalösungen; Direktor des deutschen WFP-Büros [Deutsch]
  • Gernot Laganda – WFP-Direktor für Klima und Katastrophenvorsorge [Englisch; Deutsch]
  • Menghestab Haile – WFP-Regionaldirektor für das südliche Afrika [Englisch]
  • Volli Carucci – Direktor für Ernährungssysteme und Resilienz [Englisch]
  • WFP-Landesdirektor*innen aus dem Irak, Madagaskar, Mosambik, Kolumbien, Ecuador, Tansania [Englisch u.a.]

Zitate:

“Das Zusammentreffen von Klimawandel und Konflikten führt zu einem weltweiten Chaos. Die schwächsten Regionen der Welt - diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben - haben auch am wenigsten Unterstützung für die Anpassung an die Auswirkungen erhalten. Wenn Menschen aufgrund von Klimaschocks gezwungen sind, zu fliehen oder Schwierigkeiten haben, Nahrung zu finden, schürt das Konflikte durch Unsicherheit und Verzweiflung. Die Betroffenen brauchen stärkere Abwehrmechanismen, um das Schlimmste zu verhindern, denn die Klimaereignisse werden immer stärker und folgenreicher. Wenn die Welt jetzt nicht eingreift, werden wir in Zukunft mehr Hunger und mehr Instabilität erleben." 

- Cindy McCain, WFP-Exekutivdirektorin

"Auf der Weltklimakonferenz muss es endlich darum gehen, das Abkommen von Paris umzusetzen. Wir müssen Öl, Kohle und Gas drastisch reduzieren und besonders die Schwächsten gegen die Auswirkungen der sich rasant beschleunigenden Klimakrise schützen. Dafür gibt es gerade in den am schlimmsten betroffenen Ländern konkrete lokale Lösungen, die unsere Unterstützung brauchen. So machen dürregeplagte Bauern durch gute kleinbäuerliche Landwirtschaft Böden wieder fruchtbar. Das stellt Ökosysteme und damit Lebensgrundlagen wieder her und Menschen auf eigene Füße. Das ist keine grüne Utopie, die Erfolge kann man in der Sahelzone sehen. Was dort den Menschen Brot und Einkommen geben kann, ist auch global ein Schritt dahin, die Klimakatastrophe einzudämmen. Humanitäre- und Entwicklungshilfe setzen bei den Schwächsten an. Indem wir sie unterstützen, resilienter zu werden, wird Klimagerechtigkeit ein Stück realer und glaubwürdiger."

- Martin Frick, Experte für Klima und Ernährungssysteme, Resilienz und Klimalösungen; Direktor des deutschen WFP-Büros

“Im vergangenen Jahr hat WFP 15 Millionen Menschen in 42 Ländern dabei unterstützt, sich vor einer Verschärfung der Klimaextreme zu schützen. Im gleichen Zeitraum wurden aber 57 Millionen Menschen durch extreme Wetterereignisse in akuten Hunger getrieben. Wir können unsere Maßnahmen für den Klimaschutz durch Frühwarnsysteme, vorausschauende Hilfe, Klimaversicherungen und gemeindebasierte Resilienzprojekte ausweiten - aber wir brauchen ein stärkeres Engagement von Klima- und Entwicklungsfinanzierern, um diesen lebenswichtigen Schutz zu ermöglichen.”

- Gernot Laganda, WFP-Direktor für Klima und Katastrophenvorsorge

Bildmaterial 

B-Roll zu den Auswirkungen des Klimawandels sowie der Arbeit von WFP zum Thema Klima und Hunger: https://multimedia.wfp.org/Share/j16bldor00368520admxabtqy0a2tht6

Kostenfreies Fotomaterial auf Anfrage. 

Twitter Spaces:

  • 6. Dezember, 12 Uhr: "Wie können Klimaschutzmaßnahmen in fragilen Kontexten den Bedarf an humanitärer Hilfe verringern?" - @WFP

WFP ist bei den folgenden Veranstaltungen bei COP28 in der Blue Zone vertreten:

  • 3. Dezember, 12:00 – 13:30, Al Waha Theatre: Official Launching Event of the COP28 Declaration on Climate, Relief, Recovery and Peace
  • 3. Dezember, 16:00 – 17:00, Al Saih Roundtable: CoP28 Thematic Relief, Recovery & Peace Day Main Event "From Relief to Climate Resilient Development"
  • 4. Dezember, 13:15 – 14:45, SE Room 2: Addressing Loss & Damage from Climate Change: Perspectives and Solutions from the Humanitarian Sector
  • 5. Dezember, 13:00 – 14:00, UNFCCC Pavilion: Innovation 4 Adaptation - Tackling the Climate & Hunger emergencies
  • 8. Dezember, 14:00-15:00, Al Waha, WCAS Theatre: Nourishing the Planet, Sustaining Futures: Reimagining School Meals for Planetary & Child Health Livestream link

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Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist die größte humanitäre Organisation der Welt im Kampf gegen den Hunger. Wir retten Leben in Notfällen und ebnen mit Ernährungshilfe den Weg zu Frieden, Stabilität und Wohlstand für Menschen, die von Konflikten, Katastrophen und den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.

Folgen Sie uns auf X (vormals Twitter) @WFP_DE

Themen

Klima

Kontakt

Martin Rentsch
Pressesprecher

+49 160 99 26 17 30
martin.rentsch@wfp.org