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Deutschland unterstützt WFP-Ernährungshilfe für saharauische Flüchtlinge in Camps in Algerien

Die deutsche Botschafterin und der WFP-Landesdirektor.
„Die Medien berichten nur wenig über die Lage der saharauischen Flüchtlinge in Tindouf in Algerien. Es handelt sich um eine fast vergessene Krise," sagt Ulrike Knotz, deutsche Botschafterin in Algerien (Zweite von links), hier mit Agostino Mulas, UNHCR-Landesdirektor, Romain Sirois, WFP-Landesdirektor, und Esther Wagner, First Secretary, Political Counselor und Press Secretary an der deutschen Botschaft.
ALGIER – Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland unterstützt das UN Word Food Programme (WFP) mit einer Million Euro, um den Grundbedarf an Nahrungsmittel der saharauischen Flüchtlinge in Algerien zu decken.

Dank der deutschen Gelder kann WFP den Bedürftigen eine monatliche Notration bereitstellen, die Getreide (Reis, Gerste und Weizenmehl), Hülsenfrüchte, Pflanzenöl, Zucker sowie angereicherte Spezialnahrung enthält. Ein Teil der Zuwendung wird dafür verwendet, mehr als 40.000 Kinder in Schulen des Flüchtlingscamps zu versorgen. Jedes Kind bekommt dort einen Vormittagssnack aus nahrhaften Energiekeksen und Milch, damit der akute Hunger beseitigt wird.

„Deutschland ist ein unverzichtbarer Partner von WFP und ist einer der Spitzengeber für unsere Einsätze auf der ganzen Welt“, sagte Romain Sirois, WFP-Landesdirektor in Algerien. „WFP ist Deutschland für die kontinuierliche Unterstützung sehr dankbar. Deutschland hat WFP in Algerien in den vergangenen vier Jahren jeweils eine Million Euro bereitgestellt, sodass wir durchgehend Ernährungshilfe in den Camps leisten konnten.“

Seit über 40 Jahren leben die Sahrauis unter extrem schwierigen Bedingungen in der Saharawüste im südwestlichen Algerien. Fünf Flüchtlingscamps beherbergen nahe der algerischen Stadt Tindūf geflüchtete Familien, die sich nicht selbst ernähren können und vorwiegend auf WFP-Ernährungshilfe angewiesen sind. Beschäftigungs- und Anbaumöglichkeiten sind nämlich sehr beschränkt.

„Die Medien berichten nur wenig über die Lage der saharauischen Flüchtlinge in Tindouf in Algerien. Es handelt sich um eine fast vergessene Krise. Deutschland engagiert sich weiterhin. Zusammen mit unseren humanitären Partnerorganisationen vor Ort arbeiten wir daran, die Situation der Flüchtlinge in Algerien zu verbessern. Die Arbeit des UN World Food Programme ist für uns dabei von großer Bedeutung," fügte Ulrike Knotz, deutsche Botschafterin in Algerien, hinzu.

In Algerien unterstützt WFP seit 1986 Flüchtlinge aus der Westsahara. Alle WFP-Programme in Algerien werden in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Organisationen umgesetzt und überprüft, um sicherzustellen, dass die Hilfe die Menschen erreicht, für die sie vorgesehen ist.

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Das UN World Food Programme (WFP) rettet Leben in Notfällen und hilft Millionen Menschen durch nachhaltige Entwicklung. WFP arbeitet in über 80 Ländern weltweit, ernährt Menschen, die von Konflikten und Katastrophen betroffen sind, und schafft Grundlagen für eine bessere Zukunft. 

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Klima Konflikte Dürren Krisen Gesicherte Ernährung Finanzierung Ernährung Schulmahlzeiten
Kontakt

Bettina Luescher

WFP-Chefsprecherin Berlin

+4916099261730

bettina.luescher@wfp.org