WFP startet 72-Stunden Kampagne auf Social Media  

Veröffentlicht am 03 Dezember 2014

WFP/Dina El Kassaby

Um syrischen Flüchtlingen weiterhin helfen zu können, startet das UN World Food Programme (WFP) eine 72-Stunden-Kampagne, mit dem Ziel 64 Millionen US-Dollar Spenden zu sammeln, um 1,7 Millionen Flüchtlinge im Monat Dezember zu ernähren.

Für 64 Millionen Menschen ist es nur 1 Dollar – für 1,7 Millionen syrische Flüchtinge eine Rettungsleine

Die dreitätige Spendenaktion startet heute und bittet Privatspender, 1 US-Dollar für die Ernährungshilfe für syrische Flüchtlinge zu spenden.

"Schon 1 Dollar kann einen Unterschied bewirken", betonte Ertharin Cousin, WFP-Exekutivdirektorin. Für Spender sei es das wenig, für Flüchtlinge "eine Rettungsleine". Wir wissen, dass Menschen mitfühlen – und wir beten Sie alle nun dies zu zeigen, indem Sie diesen geringen Betrag an Syrer in Not spenden", sagte Cousin. "Es braucht allein einen Dollar von 64 Millionen Menschen."

Menschen auf der ganzen Welt werden aufgerufen, diese Seite zu besuchen: wfp.org/forsyrianrefugees und online zu spenden und sich auf social media zu engagieren.

Es wird auch dazu aufgefordert, das Profilbild auf Twitter und Facebook zu dem Aktions-Logo "1 Dollar für syrische Flüchtlinge" zu ändern. Die Aktions-Logos sind auf wfp.org/forsyrianrefugees zu finden.

WFP hatte am Montag, den 1.Dezember erklärt, dass wegen fehlender Mittel die Ernährungshilfe für 1,7 Millionen Menschen in Syrien und den Nachbarstaaten mit sofortiger Wirkung aussetzen muss.

Im Rahmen des Gutschein-Programms können Flüchtlingsfamilien in Jordanien, Libanon, Ägypten, der Türkei und im Irak in lokalen Geschäften mit Gutscheinen selbst einkaufen. Ohne diese Gutscheine werden viele Familien nicht ausreichend zu essen haben. 

„Der Stopp unserer Hilfe wird die Gesundheit und Sicherheit dieser Flüchtlinge gefährden und kann dazu führen, dass die Nachbarländer zusätzlich unter Spannungen und Instabilität leiden werden,“ so Ertharin Cousin, WFP-Exekutivdirektorin. “Für viele Familien, die ohnehin unter dem harschen Winter leiden, wird die ausbleibende Hilfe drastische Konsequenzen haben.“

Die syrischen Flüchtlinge sind auf den harschen Winter nicht ausreichend vorbereitet. Dies trifft besonders die Fluechtlinge in Jordanien und im Libanon, wo viele Kinder keine Schuhe und warme Kleidung haben. Viele Zelte sind zudem voller Schlamm und die hygienischen Bedingungen werden immer desaströser. 

 

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