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Deutschland arbeitet mit malischem Landwirtschaftsministerium und WFP für widerstandsfähigere Gemeinschaften in Mali

BAMAKO – Während sich die Welt auf die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vorbereitet, hat Deutschland sein Engagement für die langfristige Verbesserung der Lebensgrundlagen und der Ernährung in Mali durch eine Zuwendung von 11 Millionen Euro für die lebensverändernden Aktivitäten des UN World Food Programme (WFP) im Land bekräftigt.

Die Unterstützung des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ermöglicht es WFP und seinen Partnern, Gemeinden dabei zu unterstützen, dass sie sich besser auf Klimaschocks und die Auswirkungen von Konflikten vorbereiten, reagieren und von ihnen erholen können.

Mehr als 8 Jahre Unsicherheit und Gewalt, verstärkt durch die wachsenden Auswirkungen des Klimawandels, haben den Hunger in Mali verschlimmert. Etwa 3,5 Millionen Menschen, das sind 18 Prozent der gesamten Bevölkerung des Landes, können sich und ihre Familien kaum ernähren.

„Wir müssen jetzt handeln, um das Leben der von dem Konflikt betroffenen Menschen, insbesondere von kleinen Kindern und heranwachsenden Mädchen, zu verbessern“, sagte Silvia Caruso, WFP-Landesdirektorin in Mali. „Investitionen in die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden sind Investitionen in die Zukunft derjenigen, die am bedürftigsten sind.“

„Die vielfältige Not, die durch Konflikte, Klimawandel und die aktuelle Gesundheitskrise durch COVID-19 getrieben wird, erfordert konsolidierte Anstrengungen“, sagte Dr. Dietrich Pohl, deutscher Botschafter in Mali. „Wir freuen uns besonders, die Regierung von Mali und ihre Partner beim Aufbau widerstandsfähiger Gemeinschaften zu unterstützen.“

Die Zuwendung ist Teil der mehrjährigen deutschen Unterstützung in der Sahelzone und ermöglicht es WFP, 144.000 Menschen in ganz Mali zu erreichen. Davon werden schätzungsweise 43.500 Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter von Ernährungshilfe profitieren, während 86.000 Menschen Bargeldtransfers im Gegenzug für den Aufbau nachhaltiger Infrastruktur und 15.100 Kinder Schulmahlzeiten erhalten.

Seit 2018 hat die mehrjährige deutsche Finanzierung von WFP-Operationen in Mali – als Teil eines regionalen Pakets für die gesamte Sahelzone – maßgeblich dazu beigetragen, die Widerstandsfähigkeit von Einzelnen, Gemeinschaften und Systemen in armen und fragilen Gebieten zu stärken. Bisher wurden über 171.600 Personen in 100 Dörfern im ganzen Land unterstützt. Die Aktivitäten umfassten die Wiederaufbereitung von landwirtschaftlichen Nutzflächen und Weideland, die Behandlung und Prävention von Mangelernährung, den Aufbau von Kapazitäten von Kleinbäuer*innen – etwa durch Schulungen – sowie den lokalen Einkauf von Nahrungsmitteln für Schulmahlzeitenprogramme.

 

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Das UN World Food Programme (WFP) ist die weltweit größte humanitäre Organisation. WFP rettet Leben in Notfällen und schafft Grundlagen für eine nachhaltige Zukunft für Menschen, die von Konflikten, Katastrophen und den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.

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Topics
Deutschland Mali Klima Partnerschaften Widerstandsfähigkeit
Kontakt
Bettina Luescher

WFP-Chefsprecherin Berlin

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