JERUSALEM – Das UN World Food Programme (WFP) ist mit einem gravierenden Finanzierungsengpass in Palästina konfrontiert. Ab Januar 2019 werden davon rund 193.000 der ärmsten Menschen in Gaza und im Westjordanland betroffen sein.
ROM – Zum heutigen Welternährungstag veröffentlicht das UN World Food Programme (WFP) eine neue Studie. Sie zeigt: Nahrungsmittel in Konfliktgebieten oder politisch instabilen Ländern werden immer unerschwinglicher. Die anhaltend hohen Nahrungsmittelpreise zerstören in dutzenden weiteren Ländern die Hoffnung auf eine nahrhafte Mahlzeit für Millionen Menschen.
JUBA – Das UN World Food Programme (WFP) begrüßt die Zuwendung Deutschlands in Höhe von 11 Millionen Euro, um die Widerstandfähigkeit südsudanesischer Gemeinden zu stärken. Nach fünf Jahren Konflikt leiden im Südsudan 6 Millionen Menschen Hunger.
SANA’A – Jedes neue Konfliktjahr treibt im Jemen eine weitere Million Menschen und mehr an den Rand einer Hungersnot, warnt das UN World Food Programme (WFP) im Vorfeld der internationalen Geberkonferenz in Genf.
DAMASKUS – Sieben Jahre Krieg in Syrien haben unfassbares Leid über Millionen von Menschen gebracht. In vielen Teilen des Landes hat die Gewalt ein untragbares Maß erreicht. Weiterhin ist keine politische Lösung in Sicht. Jeden Tag erleben Familien Bombenhagel und Granatbeschuss, ohne Hoffnung darauf, in naher Zukunft aus diesem Albtraum erlöst zu werden.
JUBA – Mehr als 7 Millionen Menschen im Südsudan – fast zwei Drittel der Bevölkerung – sind in den nächsten Monaten massiv von Hunger bedroht, wenn humanitäre Hilfe und Zugang nicht aufrechterhalten werden können, warnten heute drei UN-Organisationen. Sollte dieser Fall eintreten, wird die Zahl der Hungernden im Südsudan ihren bisherigen Höchststand erreichen.
In konfliktgeplagten Ländern wird die Ernährungssituation immer schlechter, informierten die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO und das UN World Food Programme (WFP) den UN Sicherheitsrat. Humanitäre Unterstützung für die betroffenen Gemeinden bleibt daher extrem wichtig.
Kinshasa – Bei seinem viertägigen Besuch in der Demoratischen Republik Kongo (DRC) warnt WFP-Exekutivdirektor David Beasley vor einer bevorstehenden humanitären Krise im Land. Etwa 3,2 Millionen Menschen in der Region leiden an Hunger und brauchen Hilfe.