2016 war WFP mit so vielen Krisen wie nie zuvor konfrontiert: Neben den anhaltenden Konflikten in Syrien, Jemen, Irak und im Südsudan, leistete WFP Nothilfe für Millionen Menschen im Südlichen Afrika, deren Ernten eine schwere Dürre zerstörte und half Familien, die aufgrund des Konflikts im Nordosten Nigerias keinen Zugang zu Nahrung haben. Gleichzeitig stärkte WFP die Widerstandsfähigkeit von Kleinbauern weltweit und unterstützte über 16 Millionen Kinder mit nahrhaften Schulmahlzeiten für eine Zukunft ohne Hunger. Insgesamt leistete WFP im vergangenen Jahr Ernährungshilfe für 82,2 Millionen Menschen in 85 Ländern.
Heute sind so viele Menschen weltweit auf der Flucht, wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Was bewegt die Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Und welche Rolle spielen dabei Hunger und Nahrungsknappheit? Das UN World Food Programme (WFP) als einer der wichtigsten internationalen Akteure in der Ernährungshilfe für Flüchtlinge und Migranten hat diese Fragen mit der Studie Warum die Menschen fliehen: Hunger, Konflikt und internationale Migration erstmals untersucht.
Sechs Jahre Bürgerkrieg haben in Syrien zu einer der größten humanitären Krisen seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Die Situation in Syrien ist eine globale humanitäre Krise, die einen außergewöhnlichen Hilfseinsatz erfordert, um die Betroffenen zu unterstützen.