Skip to main content

Jedes Jahr unterstützt das UN World Food Programme (WFP) mehrere zehn Millionen Bedürftige, die aufgrund von Naturkatastrophen, Konflikten, Klimaereignissen oder anderen Krisen Hunger leiden. Um möglichst effektiv zu helfen, müssen wir den lokalen Kontext so gut wie möglich verstehen, die beste Art der Unterstützung wählen und so früh wie möglich erkennen können, ob Krisen (wieder-)auftreten. Das wiederum erfordert zuverlässige Informationen und Daten über die Hungerursachen und die Kapazitäten vor Ort, diese zu bekämpfen.

WFP stützt sich auf die Analysen von unterschiedlichsten Expert*innen – zum Beispiel für Klima, Ernährung, Wirtschaft, Märkte oder Lieferketten. Zusammen mit den Informationen, die wir direkt vor Ort sammeln, versuchen wir ein möglichst vollständiges Bild des Hungers zu zeichnen, damit wir unsere Programme entsprechend planen können.

Die WFP-Analysen identifizieren zum Beispiel gefährdete Gemeinschaften und bewerten ihre Ernährungslage; überprüfen Klimadaten, um festzustellen, wie sich beispielsweise Jahreszeiten auf den Hunger auswirken; entwickeln ein Verständnis dafür, welche Rolle der Klimawandel als Hungerursache spielt; untersuchen Märkte; und wägen Stärken und Schwächen lokaler Lieferketten und des Einzelhandels ab. WFP stellt diese Informationen auch Partnern und anderen externen Akteuren zur Verfügung. 

65 Prozent
der Hilfe hat WFP in den letzten Jahren in Kontexten geleistet, in denen Konflikte oder Instabilität eine der Hauptursachen des Hungers waren
60 Prozent
der Hungernden weltweit sind Frauen
70 Prozent
der ärmsten Menschen der Welt leben in ländlichen Gebieten und sind für ihren Lebensunterhalt auf Landwirtschaft angewiesen