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Konflikt in Israel und Palästina: WFP warnt vor Hunger und drängt auf sofortigen Zugang für humanitäre Hilfe

WFP-Hilfe in Palästina.
ROM - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist zutiefst besorgt über die sich rapide verschlechternde Lage in Israel und Palästina und die Auswirkungen dieses Konflikts auf die betroffenen Bevölkerungsgruppen.

Mit der Verschärfung des Konflikts wird es für die Zivilbevölkerung, einschließlich gefährdeter Kinder und Familien, immer schwieriger, Zugang zu lebenswichtigen Nahrungsmitteln zu erhalten. Die Lieferketten für Nahrungsmittel sind vielerorts unterbrochen und die Nahrungsmittelproduktion durch die Gewalt stark eingeschränkt. 

WFP fordert einen sicheren und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu den betroffenen Gebieten und ruft alle Parteien auf, die Grundsätze des humanitären Völkerrechts einzuhalten und das Leben und Wohlergehen der Zivilbevölkerung zu schützen. Das schließt auch die Gewährleistung des Zugangs zu Nahrungsmitteln ein. 

Sobald die Lage es zulässt steht WFP bereit, die Betroffenen vor Ort mit Nahrungsmitteln aus unseren Lagern zu unterstützen und die reguläre Ernährungshilfe wieder aufzunehmen.   

Die meisten Geschäfte in den betroffenen Gebieten Palästinas verfügen derzeit über Lebensmittelvorräte für einen Monat. Die könnten aber schnell aufgebraucht sein, da sich die Menschen aus Angst vor einem anhaltenden Konflikt eindecken. Häufige Stromausfälle bringen außerdem die Gefahr mit sich, dass die Lebensmittel verderben. 

WFP überwacht die Verfügbarkeit und Preise von Lebensmitteln und anderen Waren in unserem Netzwerk aus 300 lokalen Geschäften. Wir arbeiten auch eng mit lokalen Bäckereien zusammen, um frisches Brot zu liefern und die Wirtschaft vor Ort zu unterstützen.

WFP leistet unermüdlich lebenswichtige Ernährungshilfe und versorgt monatlich rund 350.000 Palästinenser*innen. In Zusammenarbeit mit anderen humanitären Partnern haben wir über unsere Plattform für Bargeldhilfe die Unterstützung auf fast eine Million Menschen ausgeweitet.

Die aktuellen Entwicklungen folgen auf eine verheerende Kürzung der Hilfe für 60% der WFP-Nahrungsmittelhilfeempfänger seit Juni 2023 aufgrund von Finanzierungsengpässen. Aktuell erhalten nur noch 150.000 Menschen reduzierte Rationen.

 

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Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist die größte humanitäre Organisation der Welt im Kampf gegen den Hunger. Wir retten Leben in Notfällen und ebnen mit Ernährungshilfe den Weg zu Frieden, Stabilität und Wohlstand für Menschen, die von Konflikten, Katastrophen und den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.

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Themen

Israel Palästina Konflikte Gesicherte Ernährung Krisen

Kontakt

Martin Rentsch

Pressesprecher

+49 160 99 26 17 30

martin.rentsch@wfp.org