Kairo – Im Jahr 2024 hat Deutschland eine entscheidende Lebensader für Millionen Menschen im Nahen Osten und Nordafrika geschaffen: Mit einem Beitrag von 278,4 Millionen Euro unterstützte Deutschland das UN-Welternährungsprogramm (WFP) sowohl bei humanitären Nothilfemaßnahmen als auch langfristigen Entwicklungsprogrammen in der Region.
Basra, Irak - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat in Zusammenarbeit mit der lokalen Regierung von Basra, dem irakischen Umweltministerium und dem Zentrum für Meereswissenschaften der Universität Basra eine Mangrovenbaumschule in der Wattenregion eingerichtet, die jährlich bis zu einer Million Mangrovensetzlinge produzieren kann.
BAGHDAD - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben gemeinsam 104.500 Menschen aus gefährdeten Gemeinschaften im Irak dabei unterstützt, ihre Lebensgrundlagen wieder aufzubauen und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Gleichzeitig wurde die Digitalisierung des öffentlichen Verteilungssystems für Lebensmittelrationen (PDS) vorangetrieben.
Damaskus – Nach dem Konflikt im Nordosten Syriens hat das UN World Food Programme (WFP) bisher Ernährungshilfe für mehr als 300.000 Syrer*innen geleistet. Unterstützung erhalten sowohl die Menschen, die durch die Gefechte vertrieben wurden, als auch die bedürftigen Familien, bei denen sie unterkommen.
TEHERAN – Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland stellt dem UN World Food Programme (WFP) eine Zuwendung von zwei Millionen Euro bereit, um 30.000 der bedürftigsten afghanischen und irakischen Geflüchteten in der Islamischen Republik Iran zu unterstützen. Die meisten von ihnen sind Frauen und Mädchen, die in Flüchtlingssiedlungen leben.