DAKAR – Eine neue Studie zeigt, dass die Programme des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber klimabedingten und vom Menschen verursachten Krisen, nachweislich Hunger bekämpfen und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt sowie die Aussichten auf Frieden in Burkina Faso und Niger verbessert haben.
NOUAKCHOTT, 2. Dezember 2022 - Heute beendeten Vertreterinnen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ), UNHCR, UNICEF und WFP einen fünftägigen Besuch in Mauretanien, der Gespräche auf Ministerebene und Reise nach Hodh Chargui umfasste. Es ist das erste Mal, dass die vier Institutionen einen solchen Besuch unternommen haben. Die Reise liefert wichtige Erkenntnisse, welche Ergebnisse möglich sind, wenn Akteure der humanitären Hilfe, der Entwicklungshilfe und des Friedens zusammenarbeiten, um Schocks abzumildern und Gemeinschaften zu stärken, die von Vertreibung und klimatischen Schocks betroffen sind.
ROME/COTONOU – Die Zahl der Menschen, die in der Sahelzone am Rande einer Hungersnot stehen, hat sich in den letzten drei Jahren fast verzehnfacht, die Zahl der Vertriebenen ist um fast 400 Prozent gestiegen. Die Region steht vor einer schrecklichen Ernährungskrise, warnte der Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), David Beasley, heute.
BERLIN – Die COVID-19-Pandemie breitet sich weiter in Ländern aus, die bereits mit den Auswirkungen von Dürren, wirtschaftlichen Krisen und Konflikten zu kämpfen haben. In dieser kritischen Zeit stellt das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dem UN World Food Programme (WFP) 5,49 Millionen Euro zur Verfügung, damit es weiterhin 1,2 Millionen gefährdete afrikanische Bäuer*innen mit Klimarisikoversicherungen schützen kann.