SANA'A, ADEN, ROM, NEW YORK - Die ohnehin schon schlimme Hungerkrise im Jemen steht kurz davor, sich zu einer Katastrophe auszuwachsen. 17,4 Millionen Menschen sind inzwischen auf Ernährungshilfe angewiesen, und ein wachsender Teil der Bevölkerung leidet unter akutem Hunger, wie UN-Organisationen warnten.
SANA’A – Der Jemen steuert auf eine Katastrophe zu, da die Mittel für humanitäre Hilfe versiegen und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gezwungen ist, Ernährungshilfe für Millionen hungernder Familien zu kürzen, warnte WFP-Exekutivdirektor David Beasley heute zum Abschluss eines zweitägigen Besuchs in dem konfliktgeplagten Land.
ROM - Wir sind zutiefst besorgt über den sich entwickelnden Konflikt in der Ukraine und seine möglichen Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung der Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten und auf unsere weltweiten Aktivitäten. Unsere Gedanken sind bei all denen, die von dieser Krise betroffen sind, und wir schließen uns dem Aufruf des UN-Generalsekretärs zu einem sofortigen Waffenstillstand an.
Angesichts steigender Not weltweit unterstützte Österreich das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) 2021 mit 14,5 Millionen Euro im Kampf gegen den Hunger.
Im Jahr 2021 hat Deutschland Mittel in noch nie dagewesener Höhe zur Verfügung gestellt, um gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) Hunger und Mangelernährung weltweit zu bekämpfen.
ADDIS ABEBA – Die Zahl der Menschen, die im Norden Äthiopiens humanitäre Ernährungshilfe benötigt, ist auf geschätzte 9,4 Millionen gestiegen – eine direkte Folge des anhaltenden Konflikts, sagte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute.
ADDIS ABEBA – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat die erste Runde der Verteilung von Nahrungsmitteln an die Menschen abgeschlossen, die von der Ausbreitung des Konflikts in den Regionen Afar und Amhara betroffen sind. Aufgrund verschiedener Hindernisse für den Transport der humanitären Hilfe ist die Verteilung in der Region Tigray jedoch noch nicht abgeschlossen.
ADDIS ABEBA - Der Konflikt in Nordäthiopien hat 300.000 Menschen zur Flucht gezwungen und 1,7 Millionen Menschen in den Provinzen Afar und Amhara in eine Hungerkrise gestürzt. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) steht vor einem nie dagewesenen Finanzierungsengpass in Höhe von 426 Millionen US-Dollar für seine Hilfe in Äthiopien und ruft dazu auf, Mittel bereitzustellen, um in diesem Jahr den Bedarf von bis zu 12 Millionen Menschen zu decken.
YANGON – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat heute davor gewarnt, dass seine lebensrettende Hilfe in Myanmar durch ein erhebliches Finanzierungsdefizit behindert wird. Mehr als 70 Prozent des Finanzierungsbedarfs für die kommenden sechs Monate sind nicht gedeckt.
PEMBA, CABO DELGADO – Ohne dringende Finanzierung droht eine der weltweit am schnellsten wachsenden Vertreibungskrisen im Norden von Mosambik zu einer Hungerkatastrophe zu werden, warnt das UN World Food Programme (WFP). Familien müssen weiterhin vor aufständischer Gewalt fliehen.
JERUSALEM – Das UN World Food Programme (WFP) hat mit der Bereitstellung von Soforthilfe für mehr als 51.000 Menschen im nördlichen Gaza begonnen. Damit reagiert WFP auf den steigenden humanitären Bedarf der Familien, die von der jüngsten Eskalation des Konflikts in dem verarmten Gebiet betroffen sind.
PEMBA, CABO DELGADO – Die Krise in der mosambikischen Provinz Cabo Delgado spitzt sich zu, warnt das UN World Food Programme (WFP). Tausende Menschen sind inmitten der Gewalt auf der Flucht.
DAMASKUS – Nach einem Jahrzehnt des Aufruhrs, Konflikts und Vertreibung sind die Menschen in Syrien mit den schlimmsten humanitären Umständen seit dem Beginn der Krise konfrontiert. Laut Angaben des UN World Food Programme (WFP) hungern allein seit dem letzten Jahr Millionen Menschen zusätzlich.
Humanitäre Krise fordert weiterhin einen schrecklichen Tribut von Kindern, warnen FAO, UNICEF, WFP und WHO
SANA'A/ADEN/ROM/NEW YORK/GENF – 2021 drohen fast 2,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren im Jemen an akuter Mangelernährung zu leiden, warnten heute vier Organisationen der Vereinten Nationen. Es wird davon ausgegangen, dass von diesen Kindern 400.000 an schwerer akuter Mangelernährung leiden werden. Ihnen droht der Tod, sollten sie nicht dringend behandelt werden.
Hunger erreicht Rekordhöhe und erfordert dringende Hilfe
SANAA/ROM/NEW YORK – Die Chance, eine Hungersnot im Jemen abzuwenden, wird immer kleiner angesichts neuer Rekordzahlen des akuten Hungers im Land, warnten heute die UN Food and Agricultural Organization (FAO), das UN World Food Programme (WFP) und UNICEF.
Die Vereinten Nationen warnen, dass nach neuen Schätzungen jedes fünfte Kind unter fünf Jahren in Teilen des Jemen akut mangelernährt ist und dringend behandelt werden muss. Die Mangelernährung nimmt im gesamten Süden des Landes zu.
ADEN – Die akute Mangelernährung von Kindern unter fünf Jahren ist in Teilen Jemens auf dem höchsten Stand, der dort jemals gemessen wurde: In den südlichen Landesteilen gibt es mehr als eine halbe Million Fälle. Das geht aus den neuesten Ergebnissen der Analyse der akuten Mangelernährung im Rahmen der sogenannten „Integrated Food Security Phase Classification (IPC)“ hervor, die heute von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), dem UN World Food Programme (WFP) und Partnern veröffentlicht wurde.
SANAA – Der Jemen befindet sich an einem Wendepunkt: Konflikt und der wirtschaftliche Abschwung treiben das Land an den Rand einer Hungersnot und drohen, die in den letzten Jahren durch humanitäre Hilfe erzielten Fortschritte zunichte zu machen, warnt heute das UN World Food Programme (WFP).
OUAGADOUGOU – Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und das UN World Food Programme (WFP) warnen unter Berufung auf alarmierende neue Daten, dass dringende und nachhaltige Hilfe gegen den Hunger in Burkina Faso erforderlich ist. Schätzungsweise 3,3 Millionen Menschen leiden in der aktuellen „Hungersaison“ – der Zeit zwischen dem Verbrauch der letzten und der neuen Ernte im September – derzeit akut Hunger.
DAMASKUS – Eine Rekordzahl von Syrerinnen und Syrern wissen nicht, wie sie sich und ihre Familien ernähren sollen und die Nahrungsmittelpreise steigen weiter. Das UN World Food Programme (WFP) begrüßt daher die Zuwendung des Auswärtigen Amtes in Höhe von 130 Millionen Euro, mit der die Organisation lebensrettende humanitäre Hilfe für 4,8 Millionen Menschen leisten kann.
180.000 Menschen in den Kivu-Provinzen werden davon profitieren, dass die deutsche Bundesregierung ihre Unterstützung für Gemeinschaften ausweitet, die von Konflikten, Klimaschocks und landwirtschaftlichen Problemen betroffen sind.
KINSHASA, 4. März 2020 – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat über die deutsche Entwicklungsbank KfW 50 Millionen Euro in ein Programm zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit investiert, das von der Food and Agricultural Organization (FAO), dem United Nations Children’s Fund (UNICEF) und dem UN World Food Programme (WFP) in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo durchgeführt wird.
KAIRO – Die eskalierenden Kämpfe im Nordwesten Syriens sorgten diese Woche für einen 24-stündigen Stopp von Hilfsleistungen. Das UN World Food Programme (WFP) unterstützt Betroffene in Syrien weiterhin mit dringend benötigter Ernährungshilfe.
ROM/JUBA – Das UN World Food Programme (WFP) ist im Wettlauf mit der Zeit, um Gelder für lebenswichtige Nothilfe für Millionen Bedürftige im Südsudan zu mobilisieren. Der Hunger in dem Land verschärft sich und immer mehr Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe. Politische Instabilität und die jüngsten Überschwemmungen treiben das Land und seine Bevölkerung zum Ende des Jahres an den Abgrund.
Damaskus – Nach dem Konflikt im Nordosten Syriens hat das UN World Food Programme (WFP) bisher Ernährungshilfe für mehr als 300.000 Syrer*innen geleistet. Unterstützung erhalten sowohl die Menschen, die durch die Gefechte vertrieben wurden, als auch die bedürftigen Familien, bei denen sie unterkommen.
Damaskus – Das UN World Food Programme (WFP) hat bisher Ernährungshilfe für mehr als 70.000 Menschen geleistet, die aus Städten im Nordosten Syriens fliehen, während militärische Operationen anhalten. WFP ist zutiefst um die Sicherheit der von der Gewalt betroffenen Zivilist*innen besorgt und fordert offenen und sicheren Zugang für die überlebenswichtigen Hilfslieferungen.