ROM - Die Wiederaufnahme der Kämpfe im Gazastreifen wird die katastrophale Hungerkrise, unter der die Zivilbevölkerung bereits schon jetzt leidet, noch verstärken.
GAZA - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat während der ersten Kampfpause mehr als 120.000 Menschen im Gazastreifen mit dringend benötigten Nahrungsmitteln versorgt. Die Lieferungen sind angesichts des Hungers, den die Mitarbeitenden in UN-Unterkünften und Gemeinden feststellen mussten, aber völlig unzureichend.
GAZA – Weil seit Beginn des Konflikts nur zehn Prozent der benötigten Nahrungsmittel nach Gaza gelangt sind, ist die Versorgungslücke massiv und Hunger eskaliert. Fast die gesamte Bevölkerung ist auf Ernährungshilfe angewiesen, warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute.
200 Tage nach seinem Ausbruch hat sich der Konflikt im Sudan zu einer Regionalkrise ausgewachsen. Zunehmende brutale Kämpfe verschärfen die humanitäre Not dramatisch.
ROM - Während humanitäre Hilfsgüter an der ägyptischen Grenze zum Gazastreifen zusammengezogen werden, forderte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gestern erneut einen dauerhaften humanitären Zugang zum Gazastreifen, wo Hunderttausende von Menschen auf der Flucht vor der Gewalt dringend Nahrungsmittel, Wasser und medizinische Versorgung benötigen. WFP hält Nahrungsmittel für 244.000 Menschen in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen bereit. Weitere Nahrungsmittellieferungen treffen derzeit im Nordosten Ägyptens ein, wo ein Hilfszentrum eingerichtet wird.
ROM - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist zutiefst besorgt über die sich rapide verschlechternde Lage in Israel und Palästina und die Auswirkungen dieses Konflikts auf die betroffenen Bevölkerungsgruppen.
Das Programm soll verhindern, dass die Ukraine langfristig auf Ernährungshilfe angewiesen ist.
Kyiv/Rom - Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) haben in Zusammenarbeit mit dem Minenräumpartner Fondation Suisse de Déminage (FSD) ein gemeinsames Programm zur Unterstützung der vom Krieg am stärksten betroffenen Kleinbäuer*innen und Familien auf dem Land gestartet.
DAMASKUS - Eine noch nie dagewesene Finanzierungskrise in Syrien zwingt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP), die Hilfe für 2,5 Millionen der 5,5 Millionen Menschen zu kürzen, die zur Deckung ihres grundlegenden Nahrungsmittelbedarfs auf die Organisation angewiesen sind. Die Ankündigung erfolgt vor Beginn der siebten Brüsseler Konferenz der Europäischen Union zur „Unterstützung der Zukunft Syriens und der Region“.
ROM - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) verurteilt die Plünderung eines der Logistikzentren der Organisation im Sudan aufs Schärfste. Der Angriff auf die Lagerhäuser von WFP in El Obeid gefährdet die Ernährungshilfe für 4,4 Millionen vom Konflikt betroffene Menschen.
PORT SUDAN - Am Samstag begann die Verteilung von Nahrungsmitteln des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) an Tausende von Menschen, die seit dem Ausbruch der Kämpfe vor sechs Wochen in der sudanesischen Hauptstadt Khartum eingeschlossen sind. Die Verteilungen erfolgen in den letzten Tagen des siebentägigen Waffenstillstands, den beide Konfliktparteien vereinbart haben und der am Montagabend auslaufen soll.
KHARTOUM/ROM - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) weitet seine Nothilfe im Sudan schnell aus und erreicht jeden Tag Tausende von Menschen, deren Leben durch die anhaltenden Kämpfe aus den Fugen geraten ist. WFP verstärkt seine Hilfe für 4,9 Millionen gefährdete Menschen im Sudan und Tausende weitere, die in die Nachbarländer geflohen sind.
ROM/PORT SUDAN — Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat heute davor gewarnt, dass in den kommenden Monaten weitere 2 bis 2,5 Millionen Menschen im Sudan aufgrund der anhaltenden Gewalt in den Hunger abrutschen könnten, der damit auf ein Rekordniveau ansteigen würde. Mehr als 19 Millionen Menschen, zwei Fünftel der Bevölkerung, wären dann betroffen.
DAMASKUS - Ein durchschnittlicher Monatslohn in Syrien deckt derzeit etwa ein Viertel des Nahrungsmittelbedarfs einer Familie, so das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute, und unterstreicht damit den dringenden Bedarf an verstärkter humanitärer Hilfe, da das Land mit den verheerenden Auswirkungen der jüngsten Erdbeben und des seit 12 Jahren andauernden Konflikts zu kämpfen hat.
Ein Jahr nach Beginn der Invasion Russlands in der Ukraine ist die ukrainische Landwirtschaft vom Krieg gezeichnet. Ein Ende der globalen Ernährungskrise ist nicht in Sicht.
BERLIN - Auch ein Jahr nach dem russischen Überfall verursachen die anhaltenden Kämpfe in der Ukraine unsägliches Leid unter der Zivilbevölkerung. Die Erschütterungen des Kriegs haben globale Auswirkungen, auch weil die ukrainische Landwirtschaft stark beeinträchtigt ist. Geringere Ernten in diesem Jahr sind einer der Gründe, warum sich die weltweite Hungerkrise nicht entspannt.
Das Frachtschiff „Nord Vind“ ist mit 25.000 Tonnen von der Ukraine gespendetem Weizen auf dem Weg durch den Schwarzmeer-Getreidekorridor. Mit rund 14 Millionen Euro trägt Deutschland dabei die gesamten operativen Kosten.
SANA'A / ROM - Ein vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gechartertes Schiff verließ heute den ukrainischen Schwarzmeerhafen Yuznhy (Pivdennyi) mit Weizen, der für die humanitäre Hilfe im Jemen bestimmt ist.
YUZHNY / ROM - Die erste Schiffsladung mit ukrainischem Weizen für humanitäre Maßnahmen des UN-Welternährungsprogramms (WFP) hat heute den Hafen Yuzhny (Pivdennyi) verlassen. Das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in den Bemühungen, dringend benötigtes ukrainisches Getreide aus dem konfliktgeplagten Land zurück auf die Weltmärkte und in die von der weltweiten Nahrungsmittelkrise am stärksten betroffenen Länder zu bringen.
Berlin - Weltweite Konflikte, die Klimakrise, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und die dramatischen Verwerfungen des Kriegs in der Ukraine haben die Welt an den Rand der größten humanitären Krise seit dem 2. Weltkrieg gebracht. Humanitäre Bedarfe explodieren weltweit und selbst großzügige Unterstützung durch Geber kann kaum mit der voranschreitenden Not Schritt halten. Vor diesem Hintergrund müssen die Budgets für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit mindestens stabil bleiben, wenn nicht sogar vergrößert werden, fordert das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP).
DAKAR - Die Zahl der Menschen, die auf den Kap Verden von einer Hungerkrise betroffen sind, hat im Juni 2022 einen neuen Höchststand erreicht: 181.000 Frauen, Männer und Kinder leiden unter akutem Hunger. Das entspricht 32 Prozent der Gesamtbevölkerung und bedeutet eine massive Umkehrung der in den letzten Jahren hart erkämpften Fortschritte bei der Ernährungssicherheit. Die Regierung hat daraufhin am 20. Juni den nationalen sozialen und wirtschaftlichen Notstand ausgerufen. Wenn nicht dringend gehandelt wird, kann diese Krise den Zugang zu Nahrungsmitteln und die landwirtschaftliche Produktion ernsthaft beeinträchtigen und weitere Menschenleben gefährden, da das Land zur Deckung seines Nahrungsmittelbedarfs weitgehend von Importen abhängig ist.
PANAMA CITY – Die Zahl der Menschen in Lateinamerika und der Karibik, die von akutem Hunger betroffen sind, ist zwischen Dezember 2021 und März 2022 um mehr als eine halbe Million angestiegen. Die Region kämpft mit den Auswirkungen von Covid-19 und den Folgen des Konflikts in der Ukraine, warnt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP).
KAIRO - Zu Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan stellen die steigenden Preise für Grundnahrungsmittel in den importabhängigen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas Millionen von Hunger bedrohte Familien vor immer größere Herausforderungen, so das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute.
SANA'A – Im kriegsgebeutelten Jemen droht sich die dramatische Ernährungssituation zu einer Katastrophe auszuwachsen. Die Ukrainekrise treibt die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe während eine Finanzierungslücke von fast 900 Millionen US-Dollar weitere Kürzungen der Ernährungshilfe immer wahrscheinlicher macht, so das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute.