ADDIS ABEBA – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat seit Ende 2023 robustere Liefermechanismen für die Hilfseinsätze in Äthiopien eingeführt, ein bedeutender Schritt, um die Lieferung dringend benötigter Ernährungshilfe an die am stärksten vom Hunger betroffenen Bevölkerungsgruppen, die von Dürre, Überschwemmungen und Konflikten betroffen sind, zu gewährleisten. WFP arbeitet nun mit Nachdruck daran, in den kommenden Wochen Ernährungshilfe für bis zu drei Millionen Menschen in Äthiopien bereitzustellen.
PORT SUDAN - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) fordert die Konfliktparteien im Sudan auf, unverzüglich Garantien für die sichere und ungehinderte Lieferung humanitärer Ernährungshilfe in die vom Konflikt betroffenen Gebiete des Sudans zu geben. Das gilt insbesondere über die Konfliktlinien hinweg, wo hungernde, vertriebene Zivilisten eingeschlossen und von lebensrettender humanitärer Hilfe abgeschnitten sind.
ROM/GENF/NEW YORK – Da die Gefahr einer Hungersnot zunimmt und immer mehr Menschen tödlichen Krankheitsausbrüchen ausgesetzt sind, muss die Art und Weise, wie humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gelangt, dringend geändert werden, warnten die Organisationen der Vereinten Nationen heute. Die Leiter*innen des Welternährungsprogramms (WFP), von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärten, die Versorgung des Gazastreifens mit Hilfsgütern hänge jetzt davon ab, dass neue Zufahrtswege geöffnet werden, mehr Lastwagen täglich die Grenzkontrollen passieren dürfen, die Bewegungsfreiheit humanitärer Helfer*innen weniger eingeschränkt wird und die Sicherheit der Menschen, die Hilfe erhalten und verteilen, gewährleistet ist.
BERLIN – Deutschland darf 2024 trotz knapper Kassen beim internationalen Engagement nicht nachlassen, forderte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute. Die 2023 aufgeflammten Konflikte, die Klimakrise und weiter hohen Preise für Nahrungsmittel lassen für 2024 keine Entspannung im Kampf gegen den Hunger erwarten. Trotz aller nationalen Herausforderungen darf Deutschlands wichtige internationale Rolle bei der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit nicht den Sparzwängen zum Opfer fallen.
Kigali - Im Dezember erhielt das UN-Welternährungsprogramm (WFP) dringend benötigte finanzielle Beiträge von jeweils zwei Millionen Euro sowohl von der Österreichischen Entwicklungsagentur (ADA) als auch vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland (AA). Diese Mittel sind dazu bestimmt, Ernährungshilfe für Flüchtlinge und Asylsuchende in Camps und Transitzentren in ganz Ruanda bereitzustellen.
ROM - Mehr als jeder vierte Haushalt in Gaza ist derzeit mit extremem Hunger konfrontiert. Wenn der Zugang zu ausreichender Nahrung, sauberem Wasser, Gesundheits- und Sanitärversorgung nicht wiederhergestellt wird, besteht die Gefahr einer Hungersnot, prognostiziert ein heute veröffentlichter Bericht der Integrated Phase Classification (IPC). IPC ist eine Multi-Stakeholder-Plattform, die Daten analysiert, um den Schweregrad und das Ausmaß von Hungerkrisen nach international anerkannten wissenschaftlichen Standards zu bestimmen.
Ostjerusalem - Ein von WFP und der Jordan Hashemite Charity Organization (JHCO) organisierter Konvoi mit 46 Lastwagen brachte am Mittwoch mehr als 750 Tonnen lebensrettende Nahrungsmittel in den Gazastreifen. Dies ist das erste Mal, dass ein direkter Hilfskonvoi aus Jordanien den Gazastreifen seit der Wiederaufnahme der Kämpfe am 7. Oktober erreicht hat.
PORT SUDAN - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) musste die Ernährungshilfe in einigen Teilen des Bundesstaates Gezira vorübergehend auszusetzen, da sich die Kämpfe südlich und östlich der sudanesischen Hauptstadt Khartum ausweiten. Dies ist ein schwerer Rückschlag für die humanitären Bemühungen in der Kornkammer des Landes, wo WFP regelmäßig über 800.000 Menschen unterstützt hatte, darunter viele, die vor den Kämpfen in Khartum geflohen waren.
SANA'A - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gibt bekannt, dass die allgemeinen Nahrungsmittelverteilungen in den Gebieten des Jemen, die unter der Kontrolle der Behörden von Sana'a stehen, pausiert werden. Grund dafür sind die begrenzten finanziellen Mittel und das fehlende Übereinkommen mit den Behörden über ein kleineres Programm, das die verfügbaren Mittel den bedürftigsten Familien zukommen lässt.
ROM - Die Wiederaufnahme der Kämpfe im Gazastreifen wird die katastrophale Hungerkrise, unter der die Zivilbevölkerung bereits schon jetzt leidet, noch verstärken.
ROM – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ruft bei dem diesjährigen UN-Klimagipfel (COP28) dazu auf, gefährdete Menschen an vorderster Front der Klimakrise besser zu schützen. Allein im vergangenen Jahr haben Klimaextreme 57 Millionen Menschen in akuten Hunger getrieben. WFP wird bei der Konferenz Lösungen vorstellen, um die am stärksten von der Klimakrise betroffen Menschen besser zu schützen. Das sind insbesondere Menschen in fragilen und konfliktbetroffenen Gebieten.
GAZA - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat während der ersten Kampfpause mehr als 120.000 Menschen im Gazastreifen mit dringend benötigten Nahrungsmitteln versorgt. Die Lieferungen sind angesichts des Hungers, den die Mitarbeitenden in UN-Unterkünften und Gemeinden feststellen mussten, aber völlig unzureichend.
Rom - Um die Krisenspirale des Hungers zu durchbrechen, muss die Welt gefährdete Menschen an vorderster Front der Klimakrise besser schützen, warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute, eine Woche bevor die Staats- und Regierungschefs in Dubai zum nächsten UN-Klimagipfel (COP28) zusammenkommen. Allein im vergangenen Jahr haben Klimaextreme 56,8 Millionen Menschen in akuten Hunger getrieben.
BERLIN - Vor der Bereinigungssitzung für den Haushaltsentwurf 2024 warnt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) eindringlich vor den geplanten Kürzungen bei Geldern für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. „Die verheerende humanitäre Lage in Gaza ist der letzte Beweis, wie die Kaskade von Konflikten und Katastrophen immer mehr Menschen in den Abgrund reißt. Humanitäre Hilfe entscheidet über Leben und Tod und ohne langfristige Lösungen der Entwicklungszusammenarbeit durchbrechen wir niemals diese Krisenspirale“, so Dr. Martin Frick, Direktor des WFP-Büros für Deutschland, Österreich und Liechtenstein.
GAZA – Weil seit Beginn des Konflikts nur zehn Prozent der benötigten Nahrungsmittel nach Gaza gelangt sind, ist die Versorgungslücke massiv und Hunger eskaliert. Fast die gesamte Bevölkerung ist auf Ernährungshilfe angewiesen, warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute.
ROM - Die Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms (WFP), Cindy McCain, und der Präsident der UN-Klimakonferenz (COP28), Dr. Sultan Al Jaber, riefen heute zu dringendem Handeln auf, um die Klimaschutzmaßnahmen in fragilen und von Konflikten betroffenen Regionen zu verstärken. Ihr Aufruf ergeht im Vorfeld der COP28-Erklärung zu Klima, Nothilfe, Wiederaufbau und Frieden, die auf transformative Maßnahmen an den Frontlinien der Klimakrise abzielt und am 3. Dezember auf der diesjährigen COP28 offiziell vorgestellt wird.
200 Tage nach seinem Ausbruch hat sich der Konflikt im Sudan zu einer Regionalkrise ausgewachsen. Zunehmende brutale Kämpfe verschärfen die humanitäre Not dramatisch.
KAIRO - Die Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), Cindy McCain, forderte am Grenzübergang Rafah einen sicheren und erweiterten humanitären Zugang zum Gazastreifen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe steige sprunghaft an und die kritischen Nahrungsmittelvorräte hätten einen gefährlichen Tiefstand erreicht.
KAIRO - Tausende Zivilisten stürmten am Sonntagmorgen ein von den Vereinten Nationen betriebenes Lagerhaus im mittleren Teil des Gazastreifens, in dem das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) einige Nahrungsmittel lagert. Die morgendlichen Ereignisse folgten auf einen 24-stündigen Stromausfall und anhaltende Zugangsprobleme, die alle WFP-Aktivitäten zum Stillstand brachten, so dass Mitarbeiter und Partner nicht miteinander kommunizieren konnten.
ROM - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) begrüßte die heutige Öffnung des Grenzübergangs zwischen Ägypten und dem Gazastreifen. Diese Öffnung erlaubte es einem ersten Lastwagenkonvoi, dringend benötigte Lebensmittel, Wasser und andere Hilfsgüter, die vom ägyptischen Roten Halbmond und den Vereinten Nationen bereitgestellt wurden, in den Gazastreifen zu bringen, wo hunderttausende Palästinenser unter verzweifelten Bedingungen versuchen, zu überleben.
ROM - Während humanitäre Hilfsgüter an der ägyptischen Grenze zum Gazastreifen zusammengezogen werden, forderte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gestern erneut einen dauerhaften humanitären Zugang zum Gazastreifen, wo Hunderttausende von Menschen auf der Flucht vor der Gewalt dringend Nahrungsmittel, Wasser und medizinische Versorgung benötigen. WFP hält Nahrungsmittel für 244.000 Menschen in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen bereit. Weitere Nahrungsmittellieferungen treffen derzeit im Nordosten Ägyptens ein, wo ein Hilfszentrum eingerichtet wird.
ROM - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist zutiefst besorgt über die sich rapide verschlechternde Lage in Israel und Palästina und die Auswirkungen dieses Konflikts auf die betroffenen Bevölkerungsgruppen.
JEREWAN - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) verstärkt die Hilfsmaßnahmen für Menschen, die in den letzten Tagen an der armenischen Grenze angekommen sind. Am Freitag bestätigte die armenische Regierung, dass seit dem 23. September mehr als 90.000 Menschen in Armenien Zuflucht gesucht haben.
KAIRO - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat damit begonnen, dringend benötigte Ernährungshilfe für mehr als 5.000 Familien bereitzustellen, die durch massive Überschwemmungen in Libyen vertrieben wurden. In der Stadt Derna sind ganze Stadtteile und viele ihrer Bewohner*innen verschwunden, nachdem die Fluten des Sturms Daniel zwei Dämme zum Einsturz gebracht haben.