In den vergangenen vier Wochen konnte WFP lediglich 9.000 Tonnen Nahrungsmittelhilfe nach Gaza liefern – ein verschwindend kleiner Bruchteil dessen, was eine hungernde Bevölkerung von 2,1 Millionen Menschen benötigt.
Sudan, Palästina, Südsudan, Haiti und Mali bleiben akute Krisenregionen – in der Demokratischen Republik Kongo kehrt die Hungergefahr zurück.
ROM – Ein neuer, gemeinsamer Bericht der UN macht deutlich: In fünf der derzeit schlimmsten Hunger-Hotspots der Welt drohen in den kommenden Monaten extreme Hungersituation und Tod – falls nicht unverzüglich humanitäre Hilfe geleistet und koordinierte internationale Bemühungen unternommen werden, Konflikte zu entschärfen, Vertreibung einzudämmen und umfassende Nothilfe eingeleitet wird.
In der Nacht hat das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) 59 Lastwagen mit lebensrettender Nahrungsmittelhilfe in den Norden des Gazastreifens entsandt. Der mit 930 Tonnen Weizenmehl beladene Konvoi wurde unterwegs gestoppt und von der hungernden Zivilbevölkerung entladen, die dringend Nahrung für ihre Familien benötigten. Die Reaktionen – Erleichterung, Dankbarkeit und eindringliche Bitten um weitere Lieferungen – unterstreichen die dramatische Notlage.
GAZA, Palästina – Einige wenige Bäckereien im Süden und der Mitte des Gazastreifens, die vom UN-Welternährungsprogramm (WFP) unterstützt werden, haben nach langer Pause die Brotproduktion wieder aufgenommen. Möglich wurde dies, nachdem über Nacht mehrere Lastwagen endlich Hilfsgüter vom Grenzübergang Kerem Shalom abholen und ausliefern konnten.
Im Jahr 2024 hungerten weltweit über 295 Millionen Menschen in 53 Ländern und Gebieten akut – fast 14 Millionen mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig erreichte die Zahl der Menschen, die von katastrophalem Hunger betroffen sind, einen neuen Höchststand.
ROM/NEW YORK – Im gesamten Gazastreifen sind Menschen von einer Hungersnot bedroht. Grund dafür sind wiederaufgeflammte Kampfhandlungen, weiterhin geschlossene Grenzübergänge und knappe Lebensmittel. Seit dem 2. März wurden alle Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert. Hunger und Mangelernährung haben sich in Folge drastisch verschärft. Damit wurden die humanitären Fortschritte, die während des Waffenstillstands Anfang des Jahres erzielt wurden, wieder zunichte gemacht.
DAKAR, Senegal – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) schlägt Alarm: Anhaltende Konflikte, Vertreibung, wirtschaftlicher Niedergang und wiederkehrende Extremwetterereignisse treiben Millionen Menschen in West- und Zentralafrika an die Schwelle zur Hungersnot (IPC-Stufe 4).
GAZA, Palästina– Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat sämtliche Nahrungsmittelvorräte für Familien im Gazastreifen aufgebraucht.
MANDALAY, Myanmar – Innerhalb von 48 Stunden nach dem schweren Erdbeben, das am Freitagnachmittag Zentral-Myanmar erschütterte, begann das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) mit der Verteilung von Notnahrung an betroffene Gemeinden. Bisher hat das WFP über 24.000 Erdbebenüberlebende in vier Regionen – Mandalay, Naypyitaw, Sagaing und Shan – erreicht und verstärkt seine Bemühungen, um 850.000 betroffenen Menschen zu helfen.
ROM – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnte heute, dass 58 Millionen Menschen lebensrettende Unterstützung verlieren könnten, wenn nicht dringend neue Mittel bereitgestellt werden. Dies betrifft 28 der kritischsten Kriseneinsätze der Organisation.
2,5 Millionen weitere Menschen sind in akuten Hunger abgerutscht, während UN-Organisationen gegen die steigende Not kämpfen
KINSHASA, Demokratische Republik Kongo – Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) haben heute bekannt gegeben, dass neue Daten aus der jüngsten Analyse der Integrated Food Security Phase Classification (IPC) die höchste jemals verzeichnete Zahl an akut hungerleidenden Menschen in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) zeigen.
GAZA, Palästina – Die folgenden Informationen geben einen aktuellen Überblick über die Ernährungssicherheit und die Arbeit des UN-Welternährungsprogramms (WFP) in Gaza und im Westjordanland.
Lomé, Togo – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) begrüßt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 11 Millionen Euro der Bundesregierung Deutschlands, bereitgestellt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
GAZA – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat heute bekannt gegeben, dass die Waffenruhe in Gaza die Lieferung von mehr als der doppelten Menge an Nahrungsmitteln im Vergleich zum monatlichen Durchschnitt vor der Waffenruhe ermöglicht hat. Dadurch kann die Organisation vollständige Nahrungsmittelrationen bereitstellen, Bäckereien wieder aufbauen und Familien im gesamten Gazastreifen versorgen.
KYJIW – Während der Krieg in der Ukraine in sein viertes Jahr geht, sind schätzungsweise fünf Millionen Ukrainer von Hunger betroffen. Die größten Engpässe gibt es in den Gebieten nahe der Frontlinien. Millionen Menschen essen weniger, verzichten auf Mahlzeiten, damit ihre Kinder satt werden, oder verschulden sich, nur um Lebensmittel zu kaufen. Das geht aus Daten des UN-Welternährungsprogramms (WFP) hervor.
KINSHASA – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat die Ernährungshilfe in Teilen von Goma, im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo), teilweise wieder aufgenommen. Während die Kämpfe in der Region bereits in die dritte Woche gehen, verschärft sich die Ernährungskrise für die vulnerabelsten Bevölkerungsgruppen weiter. WFP liefert lebenswichtige Nährstoffpräparate zur Behandlung von mäßiger akuter Mangelernährung bei Kindern im Alter von sechs bis 59 Monaten.
BERLIN/WIEN – Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Verena Altenberger wurde heute zur Unterstützerin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) ernannt und wird sich künftig gemeinsam mit der Organisation im Kampf gegen den Hunger engagieren.
ROM – Konvois des UN-Welternährungsprogramms (WFP) haben am Sonntag, mit Inkrafttreten der lange erwarteten Waffenruhe, Gaza sowohl von Norden als auch von Süden aus erreicht. Die Waffenruhe ermöglicht es der Organisation, dringend benötigte Ernährungshilfe in großem Umfang in das kriegsgebeutelte Gebiet zu bringen und die Menschen vor einer noch schlimmeren Hungerkrise zu bewahren.
Kairo – Im Jahr 2024 hat Deutschland eine entscheidende Lebensader für Millionen Menschen im Nahen Osten und Nordafrika geschaffen: Mit einem Beitrag von 278,4 Millionen Euro unterstützte Deutschland das UN-Welternährungsprogramm (WFP) sowohl bei humanitären Nothilfemaßnahmen als auch langfristigen Entwicklungsprogrammen in der Region.
BEIRUT - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat seit Beginn der Eskalation des Konflikts über eine halbe Million Menschen im Libanon mit Nothilfe versorgt. Die Organisation stützt sich dabei auf eine Notfallplanung, die auch die Lagerung von Nahrungsmitteln innerhalb des Landes vorsieht. WFP stockt die Hilfe weiter auf mit dem Ziel, eine Million Menschen zu erreichen. Die Teams vor Ort arbeiten rund um die Uhr, um Betroffenen mit dringend benötigter Ernährungshilfe zu versorgen.
ROM – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnt eindringlich, dass die anhaltende humanitäre Krise in Gaza bald in eine Hungersnot eskalieren könnte, wenn nicht sofort gehandelt wird. Mit dem nahenden Winter drohen verheerende Folgen aufgrund der extrem begrenzten Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und anderer lebenswichtiger Hilfsgüter, die in den Gazastreifen gelangen.