GAZA – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gab heute bekannt, dass Finanzierungslücken die Organisation dazu zwingen, ihre Ernährungshilfe im Gazastreifen um rund ein Drittel zu reduzieren. Rund eine halbe Million Menschen werden dadurch den Zugang zu dringend benötigter Unterstützung verlieren. Die Kürzungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Winter näher rückt und die jüngsten, ohnehin begrenzten Verbesserungen der Ernährungssicherheit weiterhin fragil sind.
KABUL, Afghanistan – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) schlägt Alarm: Die Krise der Mangelernährung unter Kindern in Afghanistan verschärft sich weiter. Fehlende Finanzmittel zwingen dazu, lebensrettende Ernährungs- und Nahrungsmittelprogramme zurückzufahren, obwohl sie gerade jetzt dringend benötigt werden. Ohne schnelle zusätzliche Unterstützung werden WFP und seine Partner nicht verhindern können, dass noch mehr Kinder schwer mangelernährt werden und ihr Leben in den kommenden Monaten gefährdet ist.
ROM/PORT SUDAN – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnte heute, dass sich die rasch verschlechternde Lage in und um El Obeid, die Hauptstadt von Nord-Kordofan im Sudan, zu einer neuen Welle der Gewalt und massiven Vertreibungen führen könnte. Dies droht die ohnehin bereits katastrophale Hungerkrise im Land weiter zu verschärfen.
BEIRUT, Libanon – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) warnt, dass sich die humanitäre Krise im Libanon fast drei Monate nach Konfliktbeginn zunehmend verschärft. Eine kritische Kombination aus anhaltender Vertreibung und zunehmender Ernährungsunsicherheit belastet das Land. Mehr als eine Million Menschen sind weiterhin vertrieben, während drastisch steigende Preise, Einkommensverluste und überlastete Märkte dazu führen, dass sich besonders gefährdete Familien Lebensmittel immer weniger leisten können.
Die Ernährungslage in Somalia verschlechtert sich weiter. Erstmals seit der Krise von 2022 besteht wieder ein konkretes Risiko einer Hungersnot – ausgelöst durch mehrere gleichzeitig wirkende Krisen.
Mogadischu, Somalia – FAO, OCHA, UNICEF und WFP warnen vor einer sich schnell zuspitzenden Hungerkrise in Somalia. Zwischen April und Juni 2026 werden voraussichtlich rund 6 Millionen Menschen – etwa 31 Prozent der Bevölkerung – von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen sein (IPC Phase 3 oder höher).
Besonders alarmierend ist die Lage von Kindern: Etwa 1,9 Millionen sind von akuter Mangelernährung betroffen. Davon leiden rund 493.000 an schwerer akuter Mangelernährung und haben ein bis zu zwölfmal höheres Sterberisiko als gut ernährte Kinder.
UN-Organisationen und Regierung warnen: Ohne anhaltende und rechtzeitige humanitäre Hilfe sowie Unterstützung der Lebensgrundlagen wird sich die akute Ernährungsunsicherheit weiter verschärfen.
Konflikte und Vertreibung treiben die Krise voran – Hungersnot droht in besonders stark betroffenen Gebieten; fast 700.000 Kinder von schwerer, lebensbedrohlicher Mangelernährung bedroht.
Nord-Darfur, Sudan - Am Vorabend von drei Jahren verheerenden Krieges sind die Menschen im Sudan weiterhin heftigen Kämpfen und massenhaftem Leid ausgesetzt. Der Konflikt fordert unzählige zivile Opfer und lässt Millionen Menschen ohne ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln, Schutz oder sanitären Einrichtungen zurück, warnte das UN-Welternährungsprogramm (WFP) heute.
- Wenn der Konflikt weiter anhält, könnten in diesem Jahr rund 45 Millionen Menschen zusätzlich in akuten Hunger abrutschen.
- Die weltweite Zahl der Menschen in akuter Nahrungsmittelunsicherheit könnte wieder das Niveau ansteigen, das wir zu Beginn des Ukrainekriegs gesehen haben.
- Besonders gefährdet sind Länder in Afrika und Asien, die stark von Importen abhängig sind – dort ist das Risiko eines drastischen Anstiegs der Hungerzahlen am höchsten.
ROM, Italien – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) warnt heute, dass die Gesamtzahl der Menschen weltweit, die von akutem Hunger betroffen sind, im Jahr 2026 ein Rekordniveau erreichen könnte, wenn die Eskalation im Nahen Osten weiterhin die Weltwirtschaft destabilisiert.
KAIRO / BEIRUT / ROM – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnt, dass die steigenden Lebensmittel- und Treibstoffpreise, ausgelöst durch die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten, weitreichende Folgen haben könnten. Der Hunger unter gefährdeten Bevölkerungsgruppen in der Region und darüber hinaus könnte sich weiter verschärfen. Die Eskalation hat bereits verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, die die Hauptlast der Gewalt durch massenhafte Vertreibung, den Verlust von Menschenleben und die Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur trägt.
Der Konflikt unterbricht Lieferketten, treibt Kosten in die Höhe treibt und schwächt die Kaufkraft von Familien. Das könnte bereits notleidende Familien in schweren Hunger stürzen.
WFP hat die frühen Auswirkungen des Konflikts auf Ernährungssicherheit und humanitäre Hilfe analysiert und weitet Nothilfemaßnahmen in der Region aus, um der wachsenden Not gerecht zu werden.
JUBA, Südsudan – Das UN‑Welternährungsprogramm (WFP) weitet seine Nothilfe aus, um die wachsende Zahl von Menschen zu erreichen, die vor der eskalierenden Gewalt im Bundesstaat Jonglei fliehen müssen. Diese lebensrettenden Nahrungsmittelverteilungen, die über Flussrouten transportiert werden, erfolgen inmitten zunehmender Unsicherheit, die humanitäre Bemühungen behindert und die Region an den Rand einer beispiellosen Hungerkrise bringt.
JUBA, Südsudan – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) fordert heute alle Konfliktparteien auf, militärische Operationen umgehend einzustellen, die Lage zu entschärfen und sicheren humanitären Zugang zu ermöglichen, um Hunderttausende Menschen im Bundesstaat Jonglei mit lebensrettender Nahrungsmittelhilfe zu erreichen.
FAO, UNICEF, WFP und WHO: Hunger, Mangelernährung, Krankheiten und die Zerstörung landwirtschaftlicher Strukturen bleiben alarmierend hoch
Rom/Genf/New York – Die jüngste Analyse der Integrated Food Security Phase Classification (IPC) für Gaza bestätigt, dass derzeit kein Gebiet des Streifens als von Hungersnot betroffen eingestuft ist – dank der Waffenruhe im Oktober und verbesserter humanitärer sowie kommerzieller Zugänge. Dieser erfreuliche Fortschritt bleibt jedoch äußerst fragil, da die Bevölkerung weiterhin mit massiver Zerstörung der Infrastruktur, dem Zusammenbruch von Lebensgrundlagen und lokaler Nahrungsmittelproduktion kämpft – bedingt durch Einschränkungen bei humanitären Einsätzen.
ABUJA, Nigeria – Die wachsende Instabilität im Norden Nigerias, einschließlich einer Zunahme von Angriffen, treibt den Hunger auf ein nie dagewesenes Niveau, warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) heute. Anlass der Warnung ist die Veröffentlichung der neuesten Analyse des Cadre Harmonisé, einer regionalen Bewertung der Ernährungssicherheit. Demnach werden während der mageren Jahreszeit 2026 fast 35 Millionen Menschen von schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen sein – die höchste Zahl, die jemals in Nigeria verzeichnet wurde.
GAZA, Palästina – Drei Wochen nach Inkrafttreten des Waffenstillstands hat das UN-Welternährungsprogramm (WFP) eine Million Menschen im Gazastreifen mit Lebensmittelpaketen versorgt – Teil einer groß angelegten Hilfsaktion zur Bekämpfung des Hungers in dem kriegsgezeichneten Gebiet. Um die Hilfe jedoch auf das notwendige Niveau ausweiten zu können, müssen weitere Grenzübergänge geöffnet und zentrale Verkehrswege innerhalb Gazas zugänglich gemacht werden.
FAO, WFP und UNICEF warnen vor extrem hoher Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung in Al Fasher und Kadugli – Verbesserungen in Gebieten mit abklingender Gewalt und wiederhergestellten Märkten und Infrastruktur.
ROM/GAZA - Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat damit begonnen, den Hilfseinsatz im Gazastreifen auszuweiten. Der Waffenstillstand ermöglicht humanitären Organisationen Zugang zu gefährdeten Bevölkerungsgruppen, die bislang von lebenswichtiger Hilfe abgeschnitten waren.
FAO, UNICEF, WFP und WHO bekräftigen ihre Forderung nach sofortiger Waffenruhe und ungehindertem humanitären Zugang, um Mangelernährungs- und hunger bedingte Todesfälle einzudämmen
Gemeinsame Pressemitteilung von FAO, UNICEF, WHO und WFP
ROM/GENF/NEW YORK – Mehr als eine halbe Million Menschen in Gaza sind von einer Hungersnot betroffen, die sich durch weit verbreiteten Hunger, extreme Not und vermeidbare Todesfälle auszeichnet. Das geht aus einer neuen Analyse der „Integrated Food Security Phase Classification“ (IPC) hervor, die heute veröffentlicht wurde. In den kommenden Wochen wird erwartet, dass sich die Hungersnot von der Provinz Gaza auf die Provinzen Deir Al Balah und Khan Younis ausbreitet.
Juba, Südsudan – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat mit dem Abwurf von Nothilfepaketen für Tausende Familien im südsudanesischen Bundesstaat Upper Nile begonnen. Dort hat eine seit März eskalierende Gewalt zahlreiche Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und ganze Gemeinden an den Rand einer Hungersnot gedrängt.
GAZA, Palästina – Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) liefert weiterhin lebensrettende Nahrungsmittelhilfe in den Gazastreifen – trotz sich verschlechternder Sicherheitslage, eingeschränktem Zugang und wachsender Verzweiflung in den betroffenen Gemeinschaften. Eine aktuelle Bewertung des WFP zeigt: Fast jede dritte Person isst tagelang nichts – immer mehr Menschen sind vom Hungertod bedroht. Seit dem 18. März mussten mehr als 700.000 Menschen ihren Wohnort verlassen – schätzungsweise 85 Prozent des Gazastreifens gelten inzwischen als aktive militärische Zone.
In den vergangenen vier Wochen konnte WFP lediglich 9.000 Tonnen Nahrungsmittelhilfe nach Gaza liefern – ein verschwindend kleiner Bruchteil dessen, was eine hungernde Bevölkerung von 2,1 Millionen Menschen benötigt.
In der Nacht hat das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) 59 Lastwagen mit lebensrettender Nahrungsmittelhilfe in den Norden des Gazastreifens entsandt. Der mit 930 Tonnen Weizenmehl beladene Konvoi wurde unterwegs gestoppt und von der hungernden Zivilbevölkerung entladen, die dringend Nahrung für ihre Familien benötigten. Die Reaktionen – Erleichterung, Dankbarkeit und eindringliche Bitten um weitere Lieferungen – unterstreichen die dramatische Notlage.
GAZA, Palästina – Einige wenige Bäckereien im Süden und der Mitte des Gazastreifens, die vom UN-Welternährungsprogramm (WFP) unterstützt werden, haben nach langer Pause die Brotproduktion wieder aufgenommen. Möglich wurde dies, nachdem über Nacht mehrere Lastwagen endlich Hilfsgüter vom Grenzübergang Kerem Shalom abholen und ausliefern konnten.
ROM/NEW YORK – Im gesamten Gazastreifen sind Menschen von einer Hungersnot bedroht. Grund dafür sind wiederaufgeflammte Kampfhandlungen, weiterhin geschlossene Grenzübergänge und knappe Lebensmittel. Seit dem 2. März wurden alle Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert. Hunger und Mangelernährung haben sich in Folge drastisch verschärft. Damit wurden die humanitären Fortschritte, die während des Waffenstillstands Anfang des Jahres erzielt wurden, wieder zunichte gemacht.
DAKAR, Senegal – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) schlägt Alarm: Anhaltende Konflikte, Vertreibung, wirtschaftlicher Niedergang und wiederkehrende Extremwetterereignisse treiben Millionen Menschen in West- und Zentralafrika an die Schwelle zur Hungersnot (IPC-Stufe 4).